12 Dez

Zubettgehzeit

Eigentlich habe ich nie das Gefühl, dass unser Sohn besonders lange schläft, aber im Babyclub waren alle total begeistert als sie die Schlaf-Zeiten hörten. Hmm, kommt wohl doch auf den Blickwinkel an. Üblicherweise geht Piet zwischen 17:00  Uhr und 18:00 Uhr in sein Bett, direkt nach dem Abendessen und neuerdings dem anschließendem Zähne putzen. Dann schläft er zumeist bis 03:30 Uhr in der Früh, braucht dann ca. 30 Minuten für seine Flasche und schläft wieder weiter bis 06:00 in der Früh. Sagen wir mal, dies ist der Normal- und ebenso optimale Fall. Na klar, auf dem Papier sind das 9 bis 10 Stunden plus 1 bis zwei on top. Blöd dabei ist natürlich, das wir nicht um 18:00 Uhr in unser Bett fallen. Wir kommen also nur auf maximal 6-8 Stunden Schlaf mit Unterbrechung, wenn alles gut läuft. Mir ist das oft zu wenig, viel zu wenig.

Als Piet kleiner war, hatten wir einen Abstand von zwei Stunden, dagegen ist alles über vier Stunden Schlaf am Stück eine wahre Wohltat, das ist keine Frage. Freunde meinten, wir sollten einfach Piet wach halten, und ihn an eine spätere Zeit gewöhnen. Meine Frau testete dies per Zufall diese Woche aus, mit dem Resultat, dass unser Sohn im Wohnzimmer beim Robben einfach liegen blieb und pennte wie ein Stein. Es war genau 18:30 Uhr.
Er wachte nicht einmal auf, als ich ihn in sein Bett brachte und hielt anschließend seinen Rhythmus konsequent ein.  Soviel zu Ratschlägen von Freunden, die keine Kinder haben. 😉

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