20 Jan

Yogates, Kettlebell Tabata, David Kirsch, Sixpack: Kurse bei McFit

Zu meinen persönlichen Zielen für 2016 gehört die Verbesserung vom Bauch.

Zu dick ist er genau genommen nicht, zumindest empfinde ich das so. Selbst nach drei Monaten Reverse-Diät und beinahe 10 kg mehr auf den Rippen, passen alle Hosen noch, der Bauchumfang ist zwar auch 10 cm rauf, aber es scheint alles noch im Rahmen zu sein.

Wie im September angekündigt, möchte ich in diesem Frühjahr dem Bauch zeigen, wo es lang geht. Ich war vor der Diät der festen Überzeugung, wenn die KFA-Werte einstellig werden, sieht es gut aus. Dem war ja leider überhaupt nicht so, denn trotz lediglich 13 mm Haut-Faltendicke war ein Sixpack nicht einmal ansatzweise zu erkennen und die lose Haut tat ihr übriges, um mir die Stimmung zu versauen.

Berend Breitenstein brachte es beim Posing-Workshop der GNBF treffend auf den Punkt:

„Am Bauch bist du noch nicht soweit, weißte selbst, oder?“

Ja, ich wusste es, dennoch nahm ich diesen Satz zum Anlass, nun mit aller Härte des Verstands an der Härte des Bauchs zu arbeiten.

Zuerst ging ich vor, wie bereits in den letzten Jahren: Nach dem Beintraining 9 Sätze Bauch an Maschinen mit viel Gewicht und wenig Wiederholungen.

Irgendwann dachte ich mir, es wäre gut auch noch was für die Koordination und die Beweglichkeit zu machen, das brachte mich auf dann auf Idee einige „Cyberkurse“ auszuprobieren. Mit „STEP“ kam ich nicht zurecht, ohne Vorkenntnis ist das nicht zu schaffen, zumindest nicht für mich.

Vom „Kettlebell-Tabata“ bekam ich Probleme mit meinem „Tennisarm“, daher ließ ich diese Kurse wieder sein, obwohl die mir gut gefallen haben.

Dann gibt es verschiedene „Kirsch-Kurse“, ich probierte alle aus und blieb beim „BUTT-CAMP“ hängen, der richtet sich (unnötigerweise) gezielt an Frauen, aber mich erinnerte er stark an mein Karate-Aufwärmtraining, was mir gut gefällt.

Auch die „Sixpack“-Kurse sind interessant, ebenso treffen die „Body-Fight“-Kurse meinen Geschmack, zeitlich sind die für mich aber nicht zu machen. Dann war da noch „YOGATES“, eine Mischung aus Tai-Chi, Pilates und Yoga. Der Reaktion der anderen Teilnehmer(-innen) in dem Kurs nach verirren sich wohl eher selten Männer dorthin, aber mir gefallen die Kurse wirklich gut. Liegt vermutlich auch an meinen Vorkenntnissen in Yoga und Tai-Chi, die mir die Sache einfacher machen als zum Beispiel „STEP“.

Tai-Chi und auch Yoga habe ich aufgehört, damals war ich Anfang 20, weil es mir auf Dauer zu esoterisch war, auch Yogates bei McFit, vor allem Kurs II, geht eindeutig in diese Richtung, aber ohne Räucherkerzen und Dämmerlicht finde ich es noch ganz erträglich. 😉

Beim Ausprobieren der Kurse bemerkte ich eines ganz deutlich, die Bauchübungen, egal ob bei „Kirsch“, „Yogates“ oder speziell „Sixpack“, konnte ich nicht ansatzweise mitmachen, alle anderen Übungen waren dagegen kein Problem. Plötzlich wurde mir klar, dass ich hier nicht nur optisch ein Defizit habe.

Seitdem mache ich keine Bauchübungen an Maschinen mehr, sondern stattdessen, nach dem normalem Freihantel-Training, vier „Cyberkurse“ in der Woche, seit jetzt insgesamt drei Wochen:

  • Montag: David Kirsch „Butt-Camp“, anschließend „YOGATES“
  • Freitag: „Sixpack II“
  • Samstag: „YOGATES“

Letzten Montag habe ich zum ersten Mal die Bauchübungen mit Mühe und Not durchgehalten. Es wird also besser.

Tatsächlich kann man das im Spiegel sehen, obwohl die Hautfaltendicke mit 22 mm viel höher ist, als im September, jetzt wird es spannend.

Einen weiteren positiven Nebeneffekt rechne ich YOGATES noch zu, ich hatte seit Wochen Schulter-Schmerzen, die mir die Schlafqualität versauten. Nach dem dritten „YOGATES“-Kurs waren die weg, dem ging allerdings ein extremer Muskelkater im Nackenbereich zuvor.

Nach dieser Erfahrung habe ich den Samstag in meinen Trainingsplan mit aufgenommen und zwar nur wegen dem YOGATES-Kurs, der von mir eine echte Empfehlung erhält.

Mein Wunsch an McFit: Lasst den Kurs III doch mal einen Mann machen und sprechen, so zur Abwechslung. 😉

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