5 Okt

Was man als Pirat so braucht

Logo Piratenpartei
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Seit einigen Wochen bin ich nun ganz offiziell Mitglied der Piratenpartei. Als „Neu“-Pirat wird man mit einer ganzen Anzahl von Tools und Informationen konfrontiert. Obwohl ich beruflich bereits Erfahrungen mit VOIP, einer Firmen-WIKI, MSN, Google-Docs, Twitter und Google-Analytics zu tun hatte, tat ich mich zu Beginn wirklich schwer. Aber für mich ist HTML eben keine Umgangssprache. Auch die Neusser „Alt“-Piraten hatten das Problem erkannt und hielten gestern Abend eine Informationsveranstaltung ab. Da musste ich unbedingt hin.

Es wurden alle „Tools“ vorgestellt, mit denen die Partei intern, aber auch extern arbeitet:

  • Piraten-Wiki,
    eine interne Wikipedia
  • Piratenpad,
    ein verbessertes „Google-Doc“, in dem man mit anderen gleichzeitig online ein Dokument bearbeiten kann
  • Liquid-Feedback (Land),
    ein internes Diskussions- und Abstimmungsprogramm für Themen der Landespolitik, welches, wie alle anderen Programme, webbasiert ist
  • Liquid-Feedback (Bund),
    das Gleiche für die Bundespolitk
  • Twitter,
    der bekannte Mini-Nachrichtendienst
  • Facebook,
    das Social-Network kennt wohl jeder
  • Piratenforum,
    ein Forum, auch zum Diskutieren von politischen Themen
  • Mumble,
    eine quasi permanente VOIP-Telefonkonferenz
  • Mailinglisten
    schon fast altbacken, die klassische Art viele Menschen zu erreichen

Das ist eine ganze Reihe. Die Piraten-Wiki, das Piratenpad, Twitter, Facebook, Mumble und auch das eigene Forum sind für alle, auch nicht Parteimitglieder, frei zugänglich. Das Liquid-Feedback ist für alle einsehbar, mitmachen geht aber dann nur, wenn man bereits Pirat ist. Das ist auch der einzige Kritikpunkt, den ich an dieser Stelle anbringen möchte, denn ich habe bisher immer noch keinen Zugangscode für das Liquid-Feedback des Bundes bekommen, so dass ich mich an den aktuellen politischen Diskussionen nicht beteiligen kann. Die anderen Tools werde ich sicher rege nutzen, ich bin aber auch sehr froh darüber, dass es auch noch den klassischen Stammtisch gibt. 🙂

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