11 Jul

VG-Wort, Zählmarken-Meldung mit T.O.M.

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Über 5 Jahre ist das Blog nun alt und zum ersten Mal darf ich bei der VG-Wort einige Zählmarken melden. Immerhin vier Artikel haben die notwendige Anzahl an Aufrufen geschafft. Ich kann jetzt nicht gerade behaupten, dass dabei viel rum kommt, aber für mich ist es schon irgendwie ein kleiner Erfolg.

Die Meldung über T.O.M. ist so umständlich, wie man es sich nur vorstellen kann. Da es sich aber nur um vier Zählmarken handelt, hält sich der Aufwand für mich sehr in Grenzen. Bis man soweit ist, muss man natürlich zuerst einen Vertrag mit der VG-Wort abschließen, dann die Zählmarken in seine Artikel importieren und hoffen, dass alles klappt.

Ob es dann funktioniert, erfährt man erst viele Monate später, denn die Meldung erfolgt in der Mitte des darauf folgenden Jahres. Wer einen Artikel im Dezember einstellt, hat praktisch keine Chance mehr, dass dieser ausreichend Zugriffe erhält. Wer besonders umfangreiche Texte schreibt, über 10.000 Zeichen, um genau zu sein, der kann auch schon mit weniger Zugriffen melden, in meinem Blog kommen solche Texte praktisch nicht vor.

Es gibt auch Ausnahmen für Lyrik, ob allerdings meine zwei „besonderen“ Artikel, die ich bisher an Nikolaus geschrieben habe, tatsächlich dazu gehören, habe ich noch nicht heraus gefunden, aber vermutlich schaffe ich die notwendigen Aufrufe eh nicht:

Die Sing-Elsa und Die Lieferung.

Wie viele Euro die VG-Wort an einen (Blogger) ausschüttet wird in jedem Jahr neu festgelegt. Wer generell wissen möchte, wie man genau als Blogger bei der VG-Wort Zählmarken beantragt, in Texte einbaut und später meldet, kann gerne bei „Leitmedium“ nachlesen, dort habe ich einen schönen Artikel dazu gefunden.

Andere Blogger sind recht erfolgreich und kommen leicht auf die notwendigen Aufrufs-Zahlen, die bewegen sich aber meist in anderen Themengebieten. Über das Dilemma, erfolgreiche Artikel zu schreiben, habe ich schon mal berichtet. Erfahrungsberichte sind bei mir mit Abstand erfolgreicher, als alle anderen, aber ich möchte keine Werbeartikel schreiben.

Die Zwickmühle liegt auf der Hand, schreibe ich einen Werbeartikel, bekomme ich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Geld von der VG-Wort, denn Werbeartikel zielen logischerweise auf hohe Zugriffszahlen ab. Da ich keine Werbeartikel (mehr) schreibe, ist auch die Wahrscheinlichkeit Geld mit meinem Blog zu verdienen extrem gesunken, da ich auch von der VG-Wort keine zusätzliche Ausschüttung sehen werde. Nur noch Gedichte schreiben sehe ich jetzt auch nicht als Ausweg.

Eine gute Lösung für das Problem habe ich noch nicht gefunden, daher bleibt das Blog eben einfach ein Hobby. 😉

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