29 Aug

Unerwartete Nebenwirkungen einer Wettkampf-Diät

Seit 17 Wochen bin wieder voll dabei, alle 8 Tage geht ein Kilogramm Gewicht runter. Inzwischen habe ich ein Gewicht erreicht, dass so niedrig ist, wie noch nie zuvor, seit ich volljährig bin. Das hat einige etwas unerwartete Nebenwirkungen.

Dass meine Hosen nicht mehr passen würden, war mir schon vorher klar, dass ich mich allerdings komplett neu einkleiden muss, irgendwie nicht. T-Shirts, Jacken, Handschuhe… alles muss neu. Selbst meine gut sortieren Anzüge aus meinem inzwischen lang vergangenem Arbeitsleben als Manager kann ich eigentlich zur Altkleider-Sammlung geben, selbst die auf Maß gefertigten.

Als letztens die goldene Hochzeit meiner Schwiegereltern stattfand, wollte ich dort im Anzug auflaufen, ich wusste, es war noch einer im Schrank, den ich gekauft hatte, als ich das letzte Mal ca. 100 Kilogramm gewogen habe, der müsste doch noch gehen, oder?

Nein, er ging nicht. Die Schulterpolster standen hoch, am Bauch hätte ich noch einen Mutanten verstecken können. Da ich auf die Schnelle keinen auftreiben konnte, habe ich den Anzug in Ermangelung von Alternativen eben so angezogen.
Ich fühlte mich nicht wohl, denn auch die Hemden saßen nicht mehr, meine Kragenweite ist die gleiche geblieben, aber da war nun so viel Stoff am Bauch übrig, das sah einfach nicht mehr akzeptabel aus.
Meinen Lieblingsanzug werde ich nun ändern lassen, für meinen „Hochzeits-Anzug“ besteht allerdings keine Hoffnung mehr.

Wo wir gerade bei Hochzeit sind, mein Ehering passt auch nicht mehr, ebenso wenig meine Uhren. Den Ring fällt mir regelrecht vom Finger, wenn ich nicht aufpasse. Die Uhren konnte ich nachregeln, selbst in meinen Schuhen brauche ich nun zwei paar Socken. 😉

Als mir jemand erzählte, dass eine Wettkampfdiät teuer werden kann, dachte ich irgendwie nicht an die Klamotten. 🙂

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