3 Sep

Training wie vor 15 Jahren

Schattenbild
Schattenbild

Ich bemühe mich ja, nach wie vor, zumindest einmal in der Woche in ein Fitness-Studio zu gehen. Üblicherweise trainiere ich dann mit einem Freund, mit dem ich schon vor über 15 Jahren zusammen Sport gemacht habe. Damals war das noch echtes Krafttraining, als Ergänzung zum Kugelstoßen, welches ich im Verein bis zu fünfmal die Woche übte, neben dem Kampfsport. Das war also definitiv kein Bodybuilding, was man vorgestern auch noch einmal gut sehen konnte.

Im Fernsehen habe ich durch Zufall die Leichtathletik-WM gesehen und beim Kugelstoßen live verfolgen können, wie David Storl die Goldmeldallie geholt hat. Als ich den so rumlaufen sah, war ich irgendwie beruhigt. Auch heute noch sehen Kugelstoßer nicht aus wie Modells.

Seine Silhouette kommt der meinen doch sehr nahe. 🙂
Einen Unterschied gibt es dann aber doch noch, er ist mit 21,78 Metern Weltmeister geworden, ich habe es nie über 14 Meter gebracht, dies reichte gerade eben so für die Landesmeisterschaften. Sein Trainingskollege ist interessanterweise beinahe so alt wie ich, vielleicht sollte ich doch noch mal damit anfangen. Zumindest das Aussehen habe ich ja noch ;).

Zurück zum eigentlichen Thema. Mein Trainingskollege und ich waren bisher bei dem Studio angemeldet, das auch die Klitschkos sponsert. Da er sich dort abgemeldet hat, musste ich irgendwie einen Kompromiss finden, wie wir weiterhin trainieren können. Er ist nun in einem kleinem Studio bei sich im Dorf  Mitglied geworden. Ich habe daher kurzerhand meinen Vertrag für einige Monate stillgelegt und mir im neuen Studio eine 10er Karte gekauft. So kann man das in Ruhe austesten.

Piet schläft auf seiner Decke
Piet schläft auf seiner Decke

Heute war der erste Trainingstag im neuen Studio, welches echt nett ist. Sehr überschaubar, Kurzhanteln bis 60 Kg, die ich sicher nie wieder bewegen werde und recht neue Geräte in gutem Zustand. Ach ja, eine Sache ist auch wie früher in meinem allerersten Studio, praktisch keine Frauen. 😉

Dafür sind die Duschen im Gegensatz zu früher einfach top, so welche will ich für zu Hause auch mal haben. Heiß und mit viel Platz. Der Druck ähnelte dem eines Hochdruckstrahlers, eine echte Dusche für Männer.

Ich trainierte, trotz der Hitze, für meine Verhältnisse recht“schwer“, aber das tat richtig gut. Ich war vom vielen „Kind-Schleppen“ total verspannt. Den hatte ich bei meiner Mutter gelassen, denn es liegt praktisch auf dem Weg. Die beiden hatten viel Spaß zusammen, mein Sohn ist jetzt richtig geschafft und pennt im Wohnzimmer auf seiner Decke.

So einen ruhigen Nachmittag hatte ich schon lange nicht mehr. 🙂

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.