#Equalcareday

Mich erinnert die Aktion ein wenig an eine Blogparade, aber die mache ich ja auch mal ganz gerne. 🙂

Es geht darum, anderen Paaren (Eltern) und allen Interessierten die persönliche Aufteilung im eigenen Haushalt näher zubringen. Ziel der Aktion ist es, die „Carearbeit“ in der Familie fair zu verteilen und über die verschiedenen Ansätze in den Familien Möglichkeiten aufzuzeigen. Natürlich ist das immer sehr individuell.

Da unser Familienmodell, rein statistisch betrachtet, in nur 1% der deutschen Haushalte mit Kindern vorkommt, fallen wir vielleicht ein wenig aus dem Rahmen.
Meine Frau arbeitet Vollzeit, 40+ Stunden, teils im Homeoffice, teils auf Reisen. Ich bin Hausmann und arbeite sonst nur unentgeltlich, ich habe keinen Teilzeit- oder 450Euro-Job.

Wer geht mit dem Kind zum Arzt? #equalcareday

Ich habe zur Aufteilung der „Carearbeit“  bereits einmal im Blog zu einem anderem Anlass geschrieben: feministische Vaterschaft
Ebenso nehme ich im Podcast-Interview von „Elternpodcast.de“ dazu Stellung.

Nun stelle ich mich aber konkret den Fragen zum „Equal Care Alltag“ von Almut Schnerring und Sascha Verlan: Weiterlesen

Eltern-Podcast, das etwas andere Interview

rosa Einhorn

Interviews habe ich in den letzten fünf, jetzt beinahe schon sechs, Jahren reichlich gegeben, meist für Zeitschriften, aber auch für TV-Shows und Medienberichte. Oft waren diese Interviews mehrere Stunden lang, wobei am Ende eigentlich davon kaum etwas übrig blieb und dann selten so, wie ich mir das vorgestellt habe. Viele Interview-Anfragen habe ich auch aus diesen Gründen strikt abgelehnt, da mich selbst Zeitschriften, die ich für eher anspruchsvoll halte, sehr enttäuscht haben.

Hier ist die Übersichtsseite über veröffentlichte Medienberichte: Presse / Webpräsenz

Als nun vor einigen Wochen eine Anfrage für den Eltern-Podcast kam, musste ich erst eine Weile darüber nachdenken. Ich hörte in die bereits veröffentlichten Beiträge hinein und war doch sehr überrascht. Teilweise kannte ich die Interviewten Personen über ihren Blog, war aber dennoch erstaunt, wie anders der Eindruck bei so einem gesprochenem Interview ist. Es ist eben kein Blog-Beitrag und schon gar nicht ist es ein Zeitungsartikel. Man spricht erheblich anders, als man schreibt.

Der Zeitrahmen ist nur gute 30 Minuten und dennoch steckt in den Beiträgen viel mehr, als in jedem Blog-Beitrag und sicher 100x mal mehr, als in einem Zeitungsartikel, obwohl die Interviews für Zeitschriften und das Fernsehen viel länger dauerten. Dazu kommt eine andere, persönliche Note, einfach über die Stimme. Ich muss allerdings zugeben, dass ich mich an den Klang meiner eigenen kaum gewöhnen kann. 😉

Ich finde die Idee hinter dem Eltern-Podcast wirklich gut und es sind einige tolle Geschichten dabei, die erheblich ungefilterter daher kommen und sich auch sehr stark voneinander unterscheiden. Da sollte für jeden Elternteil was interessantes dabei sein. Was auch gut ist: Frauen und Männer sind beide in etwa gleich vertreten.

„Das Ziel dieses Podcasts ist es, Eltern in das Familienleben anderer Eltern einen Einblick zu geben. Und aufzuzeigen, dass viele Situationen und Herausforderungen die man mit Kindern erlebt, völlig normal sind.“

Inzwischen sind 17 Interviews online, letzteres ist von mir. Also, wer mal etwas von mir hören will, statt zu lesen, darf da gerne mal rein schauen. Für Leser des Blogs gibt es sicher kaum etwas neues, aber so verpackt ist es eben doch etwas anderes.

 

5 Jahre Vollzeitvater

Gestern wurde unser Kind fünf Jahre alt.

Ich bin also nun seit fünf Jahren zu Hause, unglaublich.

Heute ist die große Party, 7 Kinder, alles Mädchen, hoffentlich hält sich das Wetter, sonst fällt die Schatzsuche ins Wasser. Wir haben zwar auch einen Plan B, aber Plan A hält die Kinder eine Weile an der frischen Luft, was den Schallpegel erfahrungsgemäß erheblich senkt.

Katzenkuchen

Katzenkuchen

Gestern wurde reichlich Kuchen gebacken, erst einen „Katzenkuchen“ für den Kindergarten, zum Glück bin ich kein Konditor geworden, der Milka-Kuhfleckenkuchen vom letzten Jahr war ein Witz dagegen. 😉
Außerdem 24 Elsa-Eiskönigin-Muffins und einen weiteren „Katzenkuchen“ für heute. Für Morgen, wenn die Verwandtschaft zum Kaffee kommt, haben wir dann noch einmal vier Kuchen vorbereitet. Jetzt kann ich nicht mehr.

Wenn unser Sohn Geburtstag hat, feiert auch das Blog sein fünfjähriges Bestehen, mir kommt es vor wie gestern, dass ich zuletzt in die Statistik gesehen habe, aber es sind tatsächlich 12 Monate vergangen.

Traditionell nehme ich den Geburtstag als Anlass, ein wenig Einblick in meine Blog-Statistiken zu gewähren. Weiterlesen

Back to black

So, es ist geschafft! Vorweg muss ich sagen, dass der Service meines Providers „Strato“ wirklich unter aller Sau war, mir wurde mehrfach Quatsch erzählt, erst, dass die Datenbanken alle weg sind, dann, dass ich einen sicheren SSH-Zugang hätte und nur zu blöde den zu benutzen. Später stellte sich heraus, ich habe gar keinen SSH-Zugang, den musste ich extra ordern und meinen Vetrag „updaten“, was einer Preissteigerung von mal eben 100% entsprach, bei insgesamt weniger Leistung, dann erfuhr ich, dass die alten Datenbanken vielleicht doch noch vorhanden sind.

Immerhin war das eine gute Nachricht, nur konnte ich die ohne professionelle Hilfe nicht sehen oder wiederherstellen.

Gestern konnte ich dann zusammen mit einem Freund die Daten wieder aufspielen, leider ging die eine oder andere Information dabei doch verloren, das sind im Vergleich aber nur Kleinigkeiten. Hier und da fehlt ein Bild, ein Kommentar oder ein Link, auch ein Artikel ist irgendwie futsch, die anderen sind dafür aber wieder da.

Das neue Theme muss ich noch anpassen, das kann noch einige Wochen dauern, denn ich habe im Hintergrund noch eine Menge Arbeit, um das Blog wieder aufzubauen.

Jetzt, wo die meisten Daten wieder da sind, lohnt es sich einen kleinen Jahresrückblick zu wagen, in 2014 ist wirklich eine Menge passiert: Weiterlesen

Interview für Familienleben.ch

Das Interesse aus dem Internet an meiner Person hat mit den Jahren eher nachgelassen, ich bin ja auch nicht der einzige bloggende Vater, der auch Hausmann ist.

Allerdings mache ich das nun auch schon seit über drei Jahren, was nicht jeder Blogger schafft. Im großen und ganzen ist das Blog „Vollzeitvater“ eher schwach verlinkt, was mich aber nicht weiter stört.

Jetzt gab es mal wieder eine Interviewanfrage, die ich angenommen habe. Die letzten drei Anfragen waren für Fernsehdokumentationen und Kochshows, da habe ich dann doch lieber abgewunken, die sehe ich mir lieber an, als dass ich dort mitmache. 😉

Für Leser meines Blogs gibt es dort sicher nichts neues, dennoch poste ich hier für Interessierte den Link zu Interview auf Familienleben.ch.

Unser Sohn ist drei, das Blog „Vollzeitvater“ auch

Mit der Geburt unseres Sohnes habe ich auch mit dem Schreiben hier im Blog angefangen.

Händchen halten hilft.

Händchen halten hilft.

Es ist schon erstaunlich, für mich zumindest, was hier in drei Jahren an Texten so zusammengekommen ist, vor ein paar Tagen hat ein Verlag angefragt, ob ich nicht ein Buch daraus machen möchte.

Möchte ich übrigens nicht, ich bin Blogger mit allem was dazu gehört. Ich habe mich ganz bewusst für diese Art der Veröffentlichung entschieden, ich mag Rückfragen, auch wenn viele hier im Blog nicht in den Kommentaren auftauchen und es ist noch viel Luft nach oben. Ich kann immer noch besser werden, aktuell ist es vor allem der Zeitmangel, was sich ändert, wenn mein Sohn in den Kindergarten kommt.

Im Vergleich mit den besten und erfolgreichsten Elternblogs ist „Vollzeitvater“ immer noch ein kleines Licht. Die top Blogs dieser Kategorie haben teilweise 50.000 bis 100.000 Leser im Monat, da muss ich noch ganz lange schreiben. Allerdings sind diese Blogs auch viel älter, ein direkter Vergleich ist daher ein wenig unfair.

Meine aktuellen Zahlen lege ich einmal im Jahr offen, immer zum Geburtstag des Blogs: Weiterlesen

Hilfe, mein Blog ist ein Unwort

Ich hatte mich letztens schon mit einigen Vorurteilen auseinander setzen müssen, die die Bedeutung von „Vollzeitvater“ betrafen. Es gibt dazu keine einheitliche Definition, und ganz ehrlich, ich habe den Namen für das Blog gut gefunden, insbesondere vor dem Hintergrund meiner Ausbildung zum Tagesvater. Ansonsten ist der Begriff „Vollzeitvater“ für  mich persönlich ein moderneres Wort als Ersatz für „Hausmann und Vater“, ich kenne aber auch Vollzeitväter, die sich so nennen, weil diese Vollzeit arbeiten und Väter sind. Soll doch dazu jeder denken was er will.

Heute bekam ich den Link zu einem Artikel von der FAZ:  Von „All-Nighter“ bis „Vollzeitvater“ Unwörter, die Karriere machen

Unter Vollzeitvater steht dort folgendes geschrieben:

„Wesen, das meist Vollbart trägt, weil es selten Kunden oder Kollegen begegnet, die es für sein Aussehen schelten könnten. Kennt anders als seine Frau alle Strophen von „Zehn kleine Indianer“ und weiß, um wie viel Uhr man im kinderfreundlichen Café einen Sitzplatz findet. Dreht das klassische Geschlechtermodell um: Nun ist er es, der sich beschwert, warum in Teilzeit keine Karriere möglich ist.“ Quelle: F.A.Z.

Warum nun „Vollzeitvater“ ein Unwort sein soll, ist mir nicht ganz klar, aber natürlich muss ich meinen Senf dazu geben.

„O.K., ich bin also ein „Wesen“, das passt ja zu meiner Vorliebe für Star Trek schon mal ganz hervorragend. 😉 Weiterlesen

Wir sind 1%

Dass ich als Vollzeitvater ein „Exot“ bin, war mir schon länger klar. Heute bekam ich durch Zufall eine E-Mail von Xing mit einer Grafik zur Erwerbsbeteiligung in Familien, die das eindrucksvoll belegt:

Infografik: Väter-Teilzeit in Deutschland die Ausnahme | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Vater in Teilzeit, Mutter in Vollzeit ist mit Abstand die seltenste Aufteilung bei Paaren mit Kindern, aktuell könnte ich mich auch noch zu „nur Mutter erwerbstätig“ zählen, aber genaugenommen stimmt das nicht mehr. Ich habe mich inzwischen beim Jugendamt in Mönchengladbach angemeldet, allerdings noch keine Antwort erhalten. Hat ja auch noch ein wenig Zeit.

vaeter.nrw.de

Vollzeitvater-Blog-Logo

Vollzeitvater-Blog-Logo

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen hat sich für meinen Blog interessiert und einen kleinen Artikel dazu veröffentlicht.

„Guido Schüffelgen ist seit gut zwei Jahren Vollzeitvater und berichtet in seinem Blog im Internet über sein Alltagsleben mit Kind, Haushalt und Hobbys. Inzwischen klicken monatlich rund 6.000 Nutzerinnen und Nutzer seine Beiträge an.“

Auf der Seite von vaeter.nrw werden regelmäßig Informationen für Familien veröffentlicht, aber eben mit einem Schwerpunkt auf die Interessen der Väter. Ich finde die Initiative sehr gelungen, die Seite ist definitv einen Blick wert.

Hier ist der Link: vaeter.nrw.de

Und der Link speziell zu meinem Interview:  15.08.2013 Praxis: Guido Schüffelgen bloggt unter vollzeitvater.de

„VOLLZEITVATER“ ist nun eine Wortmarke

Logo-Update

Vollzeitvater – Logo

Ich hatte mich inzwischen so an meinen Nicknamen gewöhnt, dass ich mich dazu entschlossen hatte, die Sache ganz offiziell zu machen:

„Vollzeitvater“ wurde von mir als Wortmarke angemeldet und steht seit dem 15.05.2013 unter besonderem Schutz des DPMA.

Die Wortmarke wurde von mir in den Klassen 41, 43 und 45 angemeldet, was bedeutet, dass „Vollzeitvater“ mit diesen Waren und Dienstleistungen nur von mir in Verbindung gebracht werden dürfen.

Hier eine kleine Erklärung der Klassifizierung: Weiterlesen