30 Jan

Unter den eigenen Verhältnissen leben?

Vor einigen Tagen las ich durch Zufall einen Artikel bei „Zeit-Online“ mit dem Titel:

Wozu der ganze Stress.“

Dieser Artikel beleuchtete etwas, was mich seit mindestens fünf Jahren beschäftigt und es auch heute noch tut. Er ging der Frage nach, ob Familien wirklich so oft auf zwei Einkommen angewiesen sind, wie es einem die Statistiken zeigen. Da bei uns je nur ein Elternteil arbeitet und der andere „nur“ zu Hause ist, haben wir für uns ja schon klar gestellt, dass wir mit einem Einkommen gut zurecht kommen können. Nach allen üblichen Definitionen gehören wir dabei ganz klar „nur“ zur „Mittelschicht“.

„Früher reichte ein Gehalt, um eine Familie zu ernähren. Heute braucht es zwei, heißt es. Aber stimmt das wirklich?“ Zeit-Online

In unserem Freundes- und Bekanntenkreis sind wir damit aber eher die Ausnahme, in den meisten Fällen geht der Partner zumindest einem Teilzeit-Job nach, einige haben auch die Doppel-Teilzeit-Lösung, eine Variante, die auch uns prinzipiell vorgeschwebt hat, aber nicht umsetzbar war. Ich will jetzt gar nicht weiter darauf rumreiten, der Artikel ist ganz gut geschrieben und mit vielen Zahlen versehen, ich brauche das ja nicht zu wiederholen.

Mir geht es um eine andere Frage, die auch dem Artikel entstammt: „Wäre es wirklich so schlimm auf dem Niveau der 80er-Jahre zu leben?“

1987

weiterlesen