6 Sep

Wieder am Fasten: Intermittent Fasting 16-8 und 20-4

Na? Hunger?
Na? Hunger?

Lange ist es her, dass ich einen Artikel zum Thema Diät, Bodybuilding oder Gesundheit geschrieben habe. Das hat natürlich einen Grund, ich habe mich in den letzten Monaten sehr schwer damit getan, die nötige Konsequenz an den Tag zu legen. Bis zum Jahreswechsel folgte ich auch im „Aufbau“ dem Intermittent-Fasting-Prinzip mit gutem Erfolg, also insgesamt über vier Monate.

Die Bilanz sah ordentlich aus, 9 Kilo drauf, davon 6 Kg Lean-Mass, also Muskeln. Leider kippte die Sache dann im Urlaub über Naujahr und so fiel ich in alte Essgewohnheiten, also mit Frühstück vorm Sport. Der Kalorien-Aufschlag hielt sich sogar in Grenzen, aber es gab immer einzelne Tage, an denen es aus dem Ruder lief. Das für mich „Refeed-Tage“ nicht funktionieren, hatte ich bereits beim Test des Carb-Back-Loading festgestellt. Die Quittung kam schleichend. Seit Wochen möchte ich wieder zurück unter die 10% KFA und konnte mich nicht überwinden, wieder anzufangen. Drei Wochen habe ich mit mir gekämpft, dann habe ich einfach wieder mit IF begonnen. weiterlesen

23 Okt

Reverse-Diet, Intermittend Fasting und Leangains

Nach einigen Monaten harter Diät sollte man nicht von heute auf Morgen einfach wieder essen „wie vorher“. Daher gibt es das Konzept der „Reverse-Diet“, theoretisch geht man genau so lange aus der Diät wieder raus, wie man vorher rein gegangen ist.

Das habe ich allerdings noch nie geschafft. weiterlesen

11 Sep

Meine Erfahrungen mit Intermittent Fasting 16/8: Tag 18

So, einige Tage verfolge ich nun bereits den neuen Ernährungsplan nach dem Prinzip des „Intermittent Fasting“, kurz IF genannt.

Ich habe meine Mahlzeiten-Frequenz etwas flexibler gestaltet, als gedacht, was mir aber sehr gelegen kommt. An den Zeitfenstern ändert sich allerdings nichts. Gegen 19:00 Uhr esse ich die letzte Mahlzeit, die erste gegen 11:00 Uhr, beinahe direkt im Anschluss an das Training. An den trainingsfreien Tagen halte ich mich an die gleichen Zeiten, das macht die Sache einfacher, ich bleibe bis zur ersten Mahlzeit möglichst viel in Bewegung, fahre mit dem Rad Einkaufen, mache was in Haus und Garten.

An Trainingstagen esse ich dazwischen zwei Mahlzeiten zu je 400 Kcal, meist gegen 13:30 Uhr und gegen 16:00 Uhr, an trainingsfreien Tagen nur eine weitere, irgendwann im gleichen Zeitfenster, die dann zu 600 Kcal. Insgesamt, nach wie vor, 1800 Kcal und 1950 Kcal, was im Schnitt zu einem Kilo Gewichtsverlust in 10 Tagen führt. Nach meiner aktuellen Einschätzung ohne signifikante Magermasse-Verluste, was ein Riesenunterschied zum letzten Jahr ist. Ob es jetzt an IF liegt, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, aber es läuft auf jeden Fall gut. Heute Morgen war ich bei 88,x Kg.

Snack: Quarkbrot, glutenfrei mir selbstgemachter Marmelade und Wildlachs
Snack: Quarkbrot, glutenfrei mir selbstgemachter Marmelade und Wildlachs

Den heutigen Tag wollte ich als Mustertag ausrechnen, um zu sehen, ob meine Makro-Verteilung sich unterbewusst durch Intermittent Fasting verändert hat. weiterlesen

30 Aug

Meine Erfahrungen mit Intermittent Fasting 16/8: Die erste Woche

Intermittent Fasting: Frühstück mit Kaffee und BCAA.
Intermittent Fasting: Frühstück mit Kaffee und BCAA.

Ich habe ja schon so einiges an Ernährungskonzepten ausprobiert, einige sehr erfolgreich, andere waren nur Quälerei. Je weiter ich mit dem Gewicht runter kam, desto genauer musste ich werden, was auch stets eine Veränderung im Ernährungsplan mit sich brachte.

Mit über 123 Kg ging es 2012 los. Die ersten 10 Kg habe ich mit Punkte zählen (WW) abgenommen, dann bin ich für über 12 Monate mit gutem Erfolg auf die „Paleo-Ernährungsweise“ umgeschwenkt, was mich weitere 10 Kilogramm nach unten brachte, dann schwenkte ich auf die „Steeve-Reeves-Diät“ um, die mich endlich unter die 100 Kg – Grenze beförderte und die ich bis auf 92 Kg weiter verfolgte. Dann gab es einem kurzem Abstecher in die Anabole Diät und das Carb-Back-Loading (Carb-Nite-Style), die aber für mich nicht funktionierten.

Die 90 Kg stellten eine echte Hürde dar, bereits im Herbst 2014 habe ich mich sehr schwer getan, unter dieses Gewicht zu kommen, bei 91,7 Kg war damals Schluss und das bei einem ordentlichen Verlust an Magermasse. In diesem Jahr ging es zügig wieder von 97 kg auf unter 93 Kg, dann wurde es wieder sehr zäh. Ich näherte mich mehrfach den 90 kg, schaffte es aber einfach nicht darunter.

Das war sehr nervig und auch frustrierend. Es war offensichtlich, dass es wieder an der Zeit war, etwas zu ändern. weiterlesen

25 Aug

Oh abs where art thou?

Noch gute zwei Monate bis zur deutschen Meisterschaft der GNBF.

Putencurry mit Wachtelbohnen und Mangold
Putencurry mit Wachtelbohnen und Mangold

Unter die 90 kg-Marke zu kommen, kostet mich gerade den letzten Nerv, die blöde Waage bewegt sich seit 10 Tagen kein Stück. Ich nähere ich mich nun definitiv den „echten“ einstelligen KFA-Werten, dass dies nicht gleichbedeutend mit einem Sixpack ist, habe ich nebenbei auch feststellen müssen.

Ab jetzt geht es um den Unterschied zwischen „schlank“ und „ripped“.

Meine Problemzone ist eindeutig der Bauch, eben der Ort, wo ich schon sehr, sehr lange die Fettpolster mit mir herum trage. Dick wurde ich mit 7 Jahren, das ist nun wirklich lange her. Diese Fettpolster, auch „stubborn fat“ genannt sind, sogar wissenschaftlich bewiesen, besonders hartnäckig.

Neben den üblichen Nahrungsergänzungsmitteln, die den Fettabbau unterstützen sollen, gilt unter Bodybuildern das Cardio-Training auf nüchternen Magen als Standard-Lösung für dieses Problem. Alleine die Vorstellung verursacht echte Abneigung bei mir. Ich werde wohl nicht darum kommen.

Zu diesem Zweck muss ich meine Diät umstellen und werde es ab sofort mit „Intermittend-Fasting“ versuchen. Da IF werde ich mit einem 16-8 Verhältnis starten, was bei Bodybuildern gerade „modern“ ist:

Erst 16 Stunden fasten, dann 8 Stunden essen. weiterlesen