Krankes Kind dank Impfung

Die letzte Impfung hat unseren Sohn nieder gestreckt, sozusagen als Nebenwirkung. Kein Kindergarten, was mittlerweile Folter für uns bedeutet. Glücklicherweise bastelt mein Sohn ganz gerne, zumindest ein oder zwei Tage kann man damit überbrücken, wäre draußen nicht so ein Traumwetter, fände ich das alles gar nicht so wild. Einkaufen ist für heute auch gestrichen, ich koche aus den Reserven, heute Abend gibt es eine deftige, fettarme Bohnensuppe, das Rezept folgt natürlich.

Gestern waren wir noch mit Freunden Essen, meine Schwiegereltern waren dafür bei uns und haben Wache gehalten. Unser Kind hat die Situation schamlos ausgenutzt und alles bei uns zu Hause (mit Oma) gemacht, was wir sonst verbieten, wie zum Beispiel Aufkleber auf Möbel kleben. Zum Glück kleben die heutzutage bei weitem nicht mehr so, wie die Aufkleber aus meiner Kindheit. So einen Duplo-Fußball-Sticker aus den 80ern bekam man nie, nie, niemals wieder irgendwo von runter.

Im Moment geht es ihm schon bedeutend besser, das lässt für Morgen hoffen. Er hat uns heute Morgen angebettelt, doch bitte in den Kindergarten zu dürfen, wo alle seine Freunde sind.

Die U7a

Heute war der Termin für die U7a. Wir fuhren mit dem Rad und ich bemühte mich, Nebenstrecken zu fahren, denn die kürzeste Strecke ist nicht besonders schön. Leider habe ich mich dabei komplett verfranst, als ich Passanten nach dem Weg fragte, staunten die nicht schlecht: „Was? Zum Krankenhaus in Neuwerk? Das ist doch ganz woanders.“

Gut, das hatte ich mir schon gedacht. Nach einer ausführlichen Wegbeschreibung, die sogar stimmte, fand ich den Arzt, sogar noch pünklich. Unser Sohn benannte Farben, baute Türmchen, schoss und warf Bälle und machte das, was er am zweitbesten kann: Quatschen.

„Oh, super, so wie der redet, brauchen wir ja fast keinen Sprachtest machen.“

Am besten kann er übrigens Dinge zerstören, die ihm nicht gehören. Heute Morgen musste mein MD-Spieler dran glauben, der wurde kurzerhand als Spardose mißbraucht. Als kleine Rache bestellte ich noch eine Spritze beim Arzt, die Hepatitis-Impfung hatten wir seinerzeit nicht durchführen lassen. Das wollten wir nun nachholen, bevor er in den Kindergarten kommt. Er war ganz tapfer, es gab kein Geheule.

Aktuelle technische Daten: Weiterlesen

Maul und Klauenseuche

Letzten Dienstag war ich wieder zum Impftermin mit unserem Mops, die letzten Spritzen hatten ja etwas länger nachgewirkt. Dachte ich.

Als der Kinderarzt fragte, wie das Kind die 5+1 Auffrischung vertragen hat, gab es eine kleine Diskussion, denn ich dachte unser Sohn hätte beim letzten Termin auch eine weitere MMR bekommen, daher auch die Impfmasern.

Tja, was soll ich sagen, unser Sohn hatte gar keine MMR, folglich auch keine Impfmasern, sondern die Hand-Mund-Fuss-Krankheit, auch als Kleinkinder-Maul und Klauenseuche bekannt.

Ist jetzt auch egal, denn vorbei. Vermutlich hatte mein Tageskind dann auch kein Herpes-Simplex, sondern ebenfalls HMF, nur eben mit anderer Ausprägung, das soll vorkommen. Wer da nun wen angesteckt hat, kann ich nicht mehr sagen, ich frage mich auch, woher die beiden es ergattert haben.

Diesmal gab es die Meningitis-Impfung. Bisher halten sich die Nebenwirkungen in Grenzen, Piet ist aber (noch) ein wenig anhänglicher als sonst, was meine Arme und mein Rücken zu spüren bekommen. Ein Freund fragte mich, wiso ich das so anstrengend finden würde, wo ich doch so dicke Arme und einen breiten Rücken habe. Wer sich das auch fragt, kann sich ja mal eine 10-Kg-Scheibe an den linken Arm hängen und 12 Stunden angewinkelt damit rumlaufen. 🙂

Impfmasern

Nach dem Kotzen kam das Fieber, mit dem Fieber kamen die Impfmasern.

Für alle, die keine Kinder haben, hier noch einmal kurz die Bedeutung einer solchen Aussage:

  1. Das Kind schreit.
  2. Immer.
  3. Es will immer auf den Arm, nie auf den Boden oder sonstwo hin
  4. Es schläft nie länger als eine Stunde am Stück.
  5. Nie.
  6. Es isst nicht.
  7. Wenn das Kind heiser wird, schreit es noch mehr und jammert abwechselnd.
  8.  Das passiert nach ca. 12 Stunden Dauergebrüll.

Diese acht Punkte haben natürlich gewisse Auswirkungen auf die Eltern. Was Schlafentzug alles verursachen kann, habe ich ja schon mal ausführlich beschrieben, zu lesen in den ersten drei Monaten dieses Blogs. 🙂 Weiterlesen

Doppelt Impfen ist keine gute Idee

Mittags war noch alles gut.

Mittags war noch alles gut.

Beim letzten Kinderarztbesuch bekam Piet die zweite Spritze der MMR-Impfung und eine Auffrischung der 5-in-1. Das war keine gute Idee, denn Piet ging es danach wirklich elend. Um uns dies eindrücklich nahe zu bringen, hat er abends das Bett, das Laminat, den Teppich, den Sessel, seinen Schlafsack, seine Kuscheltiere und uns so richtig voll gegöbelt. Zweimal.

Das wurde eine sehr kurze Nacht.

Insgesamt war die ganz Woche sehr anstrengend, denn ich bekam selten mehr als 4 bis 5 Stunden Schlaf die Nacht, inkl. 30 – 60 minütiger Unterbrechungen. Hinzu kam das sehr bescheidene Wetter. Wir sind zwar tapfer trotzdem raus gegangen, aber bei Regen ist das Spielen schon arg eingeschränkt.

Jetzt bin ich heilfroh, das Wochenende ist.

Doofer Tag

Heute war ein richtig doofer Tag, zumindest für Piet. Heute war kein Einsatz als Tagesvater geplant, daher hatter ich auf diesen Tag einen Arzttermin in Reuschenberg (Neuss) für unseren Sohn gelegt. Zum Impfen, denn MMR und Pocken war schon überfällig. Bei der U6 konnten wir die Impfung nicht vornehmen, da es Piet überhaupt nicht gut ging. Es handelt sich um eine Lebendimpfung, die recht heftige Nebenwirkungen haben kann, da muss das Kind topfit sein. Die Symptome kommen angeblich erst in fünf Tagen, ich bin ja mal gespannt.

Wir haben heute erst zum dritten Mal in diesem Jahr den Chariot Cougar ausgepackt, ich fahre zwar jede Woche Rad, aber bisher beinahe immer ohne den kleinen Mops. Zuerst dachte ich daran ihm zusätzlich seinen neuen Helm anzulegen, aber in Kombination mit dem Sitzverkleinerer war das nicht zu machen. Piet fand die Fahrt im Hänger wie üblich super, zumindest ist er sofort eingepennt. Das war allerdings keine große Überraschung, denn die letzten vier Nächte waren sehr kurz, für mich übrigens auch. Die blöden Zähne lassen ihm mal wieder keine Ruhe und stündlich geht der schreiende Wecker. Weiterlesen

Die U6

Es war mal wieder soweit, die nächste „U“ war bereits überfällig, einen Termin bekamen wir kurzfristig für heute Morgen, trotz des Brückentages. Als wir gegen 11:00 Uhr beim Kinderarzt eintrafen, gab es keine freien Plätze mehr im Wartezimmer, die Luft war heiß und stickig. Juhu, so macht warten Spaß.

Unser Sohn war wieder voll im Explorationsmodus und untersuchte alles ganz genau. Irgendwie finde ich es ja schon seltsam, dass unser Kind das Einzige im Wartezimmer war, das von einer offenen Tür magisch angezogen wurde. Kaum war die Tür zum Wartezimmer offen, war Piet auch schon auf dem Weg nach draußen, nichts konnte ihn aufhalten: Kein Spieltunnel, keine Kuscheltiere, kein Maxi-Cosi, alles wurde sorgsam unter- oder überkrabbelt.

Die Untersuchung an sich ging dann schnell und schmerzlos, denn wegen der Erkältung konnte Piet heute nicht geimpft werden. Das Fazit des Arztes: „Ein tolles und optimal entwickeltes Kleinkind haben sie da.“ Weiterlesen

Die U5

Den Termin für die „U5“ hatte ich beinahe vergessen, erst auf den letzten Drücker habe ich mir Piet an dem Morgen geschnappt und uns anschließend auf das Rad geschwungen. Die neue, größere, Wickeltasche hatte ich noch im rausgehen gegriffen. Noch auf dem Weg fiel mir wieder ein, dass das U-Heft und das Impfheft noch gar nicht eingepackt waren. Na toll.

Zum Glück darf ich die Unterlagen nachreichen und Piet konnte doch noch untersucht und geimpft werden. Beim Kinderarzt war reichlich was los und obwohl wir den Termin um 10:00 Uhr hatten, waren wir erst eine Stunde später dran. Piet hatte aber gute Laune und so war das Warten kein Problem. Langweilig finde ich selbst es eher selten, es gibt ja immer reichlich zu gucken.

Hier der aktuelle Stand, bzw. die neuen technischen Daten: Weiterlesen

Eine Runde Paracetamol

Nach der Impfung war unser Sohn beim letzten Mal unglaublich anstrengend und dies eine gute Woche lang.

Das hatte ich total vergessen.

Er war so freundlich, mich durch stundenlanges Nörgeln am Tag, Brüllen am Abend und nächtliches Wecken im zwei Stunden-Takt daran zu erinnern. Unserem Sohn geht es gerade wirklich dreckig.

Man braucht ihm nur in sein verzweifeltes Gesicht zu schauen und man vergisst auf der Stelle die Kopfschmerzen, die bleiernde Müdigkeit und die Muskelverspannungen vom Tragen, die man selber seit Dienstag hat. Ihm geht es definitiv noch mieser als mir. Er hat Schmerzen, vermutlich wieder Bauchkrämpfe, wie beim letzten Mal nach der 6-Fach-Impfung (5+1). Er trinkt nur in kleinen Happen und spuckt dann das Meiste wieder aus. Er fühlt sich heiß an und mag nicht schlafen und alleine sein schon mal gar nicht. Auf dem Schoß liegen reicht nicht, die Schulter muss es sein, stundenlang.

Puh, und heute ist erst Donnerstag. Hoffentlich schläft er heute Nacht etwas besser, ich brauche auch etwas mehr Schlaf, sonst nörgle ich auch den ganzen Tag rum. 🙂

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Wache Augen, tolle Wimpern

Heute war es wieder soweit, Piet hatte seinen zweiten Impftermin von der Sechsfach-Impfung (5+1). Das Wetter sah noch nicht so doll aus heute Morgen, aber wir fuhren trotzdem mit dem Rad. Zum Kinderarzt in Neuss-Reuschenberg sind es sechs Kilometer, also gut 20 Minuten mit dem Rad.

Ein guter und auch schöner Radweg, erst ein Stückchen am Rhein entlang, dann die Erft hoch, durch Selikum hindurch und ein kleines Stück 30er Zone und schon ist man da. Auf dem Weg habe ich durch Zufall den „Kinderbauernhof“ gefunden und auch noch das Schloss Reuschenberg, da wollte ich sowieso schon mal hingefahren sein. Es hat schon echte Vorteile seine Umgebung mit dem Rad zu erkunden, noch habe ich zwar kein Fahrrad-Navi, aber ich arbeite daran.

Piet meckerte nur kurz nach der zweiten Spritze, der Doktor schaute noch einmal kurz über Piet drüber, und gab sein Fazit ab: Weiterlesen