„Einmal Regenbogen, bitte.“

Eis am Spielplatz

Eis am Spielplatz

Wir waren auf Spielplatz-Erkundung und fuhren zu einem Spielplatz, den man sogar auf Google-Maps sofort erkennen konnte.

Mit dem Fahrrad war es nicht weit, mitten in einem Neubaugebiet, das vermutlich 10 Jahre alt ist. Der Spielplatz ist dreigeteilt, also für drei Altersstufen ausgelegt. Das ist sehr sinnvoll, damit die kleinen Kinder den großen nicht unter den Füßen rumrennen, es verbessert auch die Übersichtlichkeit enorm.

Meine Hoffnung, auf andere Eltern mit Kindern im gleichen Alter zu treffen, wurde erfüllt. Als wir ankamen saß dort bereits eine Mutter mit zwei Kindern, die wir vom Kinderturnen her kennen, besser geht es nicht. Piet war auch sofort unterwegs, das Wetter war schön und ich konnte von den anwesenden Müttern wertvolle Tipps zur Umgebung ergattern. So hatte ich mir das erhofft.

Als dann auch noch der Eiswagen am Spielplatz anhielt, war die Welt auch für unseren Sohn perfekt. Wir gingen natürlich hin, vor uns standen schon zwei Kinder: Weiterlesen

Kindergartenplatz?

Morgen erfahren wir, ob Piet in unserem „Wunschkindergarten“ unterkommen kann. Für ihn (und auch für mich) wäre das eine tolle Sache, wir merken seit einiger Zeit deutlich, dass er mehr Erfahrungen mit anderen Kindern sucht. Eine lange Eingewöhungszeit wird er wohl kaum benötigen, die Loslösgruppe bei uns vor Ort war ja ein voller Erfolg.

Der Kindergartenplatz in Mönchengladbach ist mit ca. 450 Euro im Monat ähnlich teuer wie in Neuss, in Viersen wäre es erheblich preiswerter gewesen, in Düsseldorf sogar kostenlos. Leider ist es ja nicht ohne weiteres möglich, sich einen Kindergartenplatz auszusuchen. Da das Leistungsangebot unglaublich unterschiedlich ist, aber der monatliche Betrag immer der gleiche, kommt mir das irgendwie nicht richtig vor.
Das System funktioniert vermutlich nur so lange gut, wie es zu wenig Plätze gibt. Daher ist das Bestreben nach einer wirklich ausreichenden Zahl an Plätzen von Seiten der Komumen auch offenbar sehr begrenzt, denn dann würde man vielleicht an den Belegungsquoten ablesen können, welcher Kindergarten tatsächlich etwas taugt. Das geht natürlich nicht. Weiterlesen

Loslösgruppe

Heute ist der zweite Termin für die Loslösgruppe im Kindergarten. In der Loslösgruppe werden U3-Kinder auf den Kindergarten vorbereitet, die Trennung von den Eltern (Bezugspersonen) wird geübt.

Dies soll später den Eintritt in einen Kindergarten erleichtern. Letzte Woche waren wir mit unserem Sohn das erste Mal dort, heute ist nun der zweite Termin.

Während ich dies schreibe, ist mein Sohn im Kindergarten, „alleine“. Ich konnte heute bereits nach wenigen Minuten gehen, es gab keinerlei Trennungsängste. Eine gute Stunde habe ich für mich, die Gelegenheit habe ich genutzt um…

… endlich mal in Ruhe die Wohnung zu putzen und diesen Artikel zu schreiben.

Es ist zwar kaum zu fassen, aber ich habe es genossen. 😉

Post haben wir heute auch bekommen, die Rechnung für die Eintragung der Vormerkung für das neue Haus, in wenigen Tagen werden wir dann wohl endlich bezahlen dürfen. Juhu!

Haus gekauft!

60er-Jahre-Reihenmittelhaus

60er-Jahre-Reihenmittelhaus

Es hat nun endlich geklappt. Beinahe zwei Jahre waren wir auf der Suche, haben verschiedene Kaufangebote abgegeben, haben mehrfach den Notar bestellt, endlich haben wir einen Kaufvertrag unterschreiben können.

Kaum war unser Sohn auf der Welt, haben wir bemerkt, dass unsere Wohnung zwar groß genug ist, aber die dritte Etage mit Kind eine wahnsinnige Schlepperei bedeutet, da hat auch mein Gewichtsverlust von weit über 20 Kg nicht viel geholfen. Ergänzend stellte sich heraus, dass Piet ein echtes „Draußenkind“ ist. Wir haben zwar den Spielplatz, den Rhein und das Naturschutzgebiet direkt vor der Haustüre, aber ein Garten ist vermutlich eben doch etwas praktischer. Auch die Entfernung zu unseren Freunden und der Familie stellte sich als kleines Problem heraus, denn wir waren immer am Fahren. Das alles sollte sich mittelfristig ändern. Weiterlesen

Eisliebe

"Eisliebe" in Grimlinghausen

„Eisliebe“ in Grimlinghausen

Die Kinder auf den Spielplätzen spielen in letzter Zeit wahnsinnig gerne „Eisladen“, vermutlich, weil bei uns in Grimlinghausen gleich zwei neue Eisdielen eröffnet haben. Die Plastikförmchen in Eiswaffel-Optik sind heiß begehrt, gut, dass inzwischen beinahe alle welche mitbringen.

Piet kannte bis zu dieser Woche gar kein Eis, aber als praktisch der gesamte Spielplatz zur Eisbude aufbrach, haben wir uns dann doch angeschlossen und so kam Piet zu seinem ersten Eis im Hörnchen. Das Wetter war traumhaft und offenbar waren wir nicht die Einzigen, die ein Eis kaufen wollten. Die Schlange ging locker bis auf die Straße. Piet wuselte sich einfach durch die Beine, stellte sich direkt vor die Theke und rief: „Piet Eis haben, bitte!“

Auch wenn er es sicher fünfzig mal wiederholte, er musste warten, bis wir dran waren. Natürlich hat es ihm super geschmeckt, auch wenn das einzige Kommentar, „Eis kalt“ war. Nun möchte er natürlich jeden Tag ein Eis, aber bei 90 Cent für eine Kugel wird er wohl doch den ein oder anderen Tag darauf verzichten müssen.

Immerhin ist das Eis der „Eisliebe“ hausgemacht, schmeckt hervorragend und die Fruchteis-Sorten sind sogar gluten- und caseinfrei.

Twins

gleich und gleich gesellt sich gerne...

gleich und gleich gesellt sich gerne…

Es ist schon lustig, wenn man auf dem Spielplatz ist und überall Kinder in den gleichen Klamotten sieht. Wer den Prospekten der üblichen Discounter folgt, weiss auch warum.

Auch meine Frau wird an diesen Tagen zur Shopping-Queen und steht vor Ladenöffnung an den Türen, um auch noch ja ein Set in der richtigen Größe ergattern zu können. Oft kaufen wir Second-Hand, aber ab einer bestimmten Größe wird es immer schwieriger, etwas zu finden, dann ist der Discounter auch keine schlechte Alternative. Die Sachen werden ja (noch) nicht aufgetragen und eignen sich daher super zur Weitergabe.

Heute Morgen traf ich auf ein Kind, das bei einer anderen Tagesmutter in der Betreuung ist und mit Piet beinahe das gleiche Alter hat.

Beide sind blond, haben recht lange Haare, sind blauäugig und schlank…und hatten die gleiche Jacke an. Da beide sehr gerne zusammen spielen, kam es mir ein wenig so vor, als hätte ich heute Zwillinge dabei. 🙂

Die erste Stunde im Ki-Bo-Tu

Heute war ich mit Piet zum ersten Mal beim Eltern-Kind-Turnen für Kleinkinder, hier in Grimlinghausen. Organisiert wird das Ganze vom SC-Grimlinghausen, der hierfür die Turnhalle der Grundschule benutzt. Letztere hat mich enorm an die Turnhalle in meiner Grundschule erinnert, die inzwischen abgerissen wurde. 😉

Gefühlt waren 100 Kinder in der Halle, in Wirklichkeit aber wohl eher nur 20 zuzüglich der Eltern. Piet war durchaus interessiert, wusste aber noch nicht so recht, was er da machen sollte. Die meisten Kinder waren eher etwas älter. Dennoch ist die Stunde zügig rum gegangen.

Wenn wir einen Platz bekommen können, denn es gibt zurzeit Wartelisten, werden wir diesen wohl annehmen. Für den Winter ist das eine super Sache. Theoretisch geht das Angebot bis zum Alter von über sieben Jahren, aber wenn Piet etwas älter ist, lasse ich ihn noch andere Sportarten ansehen. Weiterlesen

Spiele in Frieden

Die "Idylle" am Rheinstrand

Die „Idylle“ am Rheinstrand

Ich hatte es mir eigentlich so schön vorgestellt, jeden Tag mit den Kindern rausgehen, ab an den Rhein oder in das Naturschutzgebiet und sonst eben auf die Spielplätze der Umgebung. Bevor Piet laufen konnte, klang das alles total logisch, inzwischen wurden diese Vorstellungen leider einem „Reality-Check“ unterzogen. Es liegt nicht daran, dass die Kinder nicht gerne am Rhein oder im Wald spielen würden, aber der Begriff Rheinauen und Naturschutzgebiet klingt leider idyllischer, als es wirklich ist.

Am Rhein liegt haufenweise Glas, Müll und sehr spezieller Müll, wie zum Beispiel bereits verwendete Kondome inklusive Inhalt. Dort, wo keine Scherbenhaufen liegen, liegen Haufen anderer Art, denn viele Hundebesitzer kommen extra zu uns nach Grimlinghausen gefahren, um ihrem Hund etwas Bewegung zu gönnen, leider vergessen die Halter die Hinterlassenschaften wieder mitzunehmen.

Im Wald liegt Bauschutt, Glas und einiges andere, was dort ganz sicher nicht hingehört und selbst auf den Spielplätzen und Spielwiesen ist man vor Hundehaufen, Glas, Müll und Zigarettenkippen nicht sicher. Zwei Spielplätze reinige ich mehrmals die Woche selbst, so gut es eben geht. Den Kampf gegen die Hundehaufen (auf den Spielwiesen) kann man jedoch nicht gewinnen. Der Bolzplatz ist nach der letzten Kirmes ein Ascheplatz aus Glasscherben geworden, da möchte man kein Kind mit einem Ball draufschicken. Macht auch keiner, dafür gehen umso mehr Hundehalter dorthin, es stinkt zum Himmel. Auf dem Weg zum Naturschutzgebiet liegt die Hundehaufensdichte bei ca. 3-4 je Meter, da die Kinder gerne am und auf dem Rand gehen, wird der Weg zum Spießrutenlauf. Also, was tun? Weiterlesen

Eine neue Herausforderung

Vor ein paar Tagen war es soweit, wir waren auf dem Spielplatz „Am Dormannsbusch“, auf den sich die Tageselten häufig treffen. Dort gibt es ein Klettergerüst mit Hängebrücke, ohne seitliche Sicherung, also nicht unbedingt für Kleinkinder geeignet.

Ich unterhielt mich gerade mit einer anderen Tagesmutter, als ich hinter ihr mein Tageskind erspäte, das auf der Hängebrücke herum rannte. Wie zur Hölle ist denn der da rauf gekommen? Das hat ja noch nie einer hier geschafft.

Flott pflückte ich ihn herunter und sagte zu ihm, er solle da noch einmal drauf klettern, ich würde mir das gerne mal ansehen. Tatsächlich schaffte er es auf Anhieb erneut, Respekt. Diese Leiter hoch zu klettern, ist noch keinem U2 Kind bisher gelungen, soweit ich weiß. Ich wollte ihn aber nicht weiter darauf spielen lassen, denn dafür musste ich meine gesamte Aufmerksamkeit ihm widmen, und ich hatte Angst, dass mein Sohn, der ja drei Monate jünger ist, das sieht und dann auch beginnt zu klettern. Bisher hatte er das Gerüst immer ignoriert und die große Rutsche vorgezogen.

Zu spät, Piet hatte das Tageskind beim Klettern beobachtet und machte sich nun ebenfalls daran das Gerüst zu erklimmen, was ihm nicht gelang. Helfen tue ich ihm bei so etwas nie, wenn er alleine nicht darauf kommt, ist es eben so.

Er bekam einen regelrechten Wutanfall und brüllte den Spielplatz zusammen. Er versuchte es wieder und wieder und wieder und… schaffte es natürlich. Mist. Weiterlesen