21 Feb

Voranzucht auf der Fensterbank, 2017

Es ist Februar, einige werden mit der Voranzucht von Paprika, Peperoni und Melonen bereits im Januar begonnen haben, ich habe erst vor einigen Tagen den ersten Voranzucht-Kasten (Minigewächshaus) auf die Fensterbank platziert.

Spitzkohl, Mangold, Tomaten, Gurken, Rettich

Das gesamte Bio-Saatgut habe ich mittlerweile selbst vermehrt, was in etwa 50,00 bis 75,00 Euro Eigenbedarfsanteil entspricht, so hoch waren vorher meine Saatgut-Bestellungen jährlich bei „Dreschflegel“ und beim „Biogartenversand“. Einige Sorten brauchen zwei Jahre um vermehrt zu werden, bei anderen braucht man etwas Glück, andere wird man nie wieder los, ich denke da zum Beispiel an „Green-in-Snow.“ Dieser Asia-Kohl ist nicht unterzukriegen und wächst selbst im Winter fleißig weiter.

Nicht alles wächst bei uns gut, wir haben einen Nordgarten und sehr schweren Boden. An dem Boden arbeite ich nun schon seit einiger Zeit und es wird endlich besser. Mit einigen Gemüsesorten habe ich aber einfach kein Glück, dabei gelten die sogar teilweise als „einfach“, wie zum Beispiel Kohlrabi. Der hat bei mir noch nie gekappt, die Nachbarin erntet mit meinem Saatgut Kohlrabi groß wie Fußbälle. Ich gebe da nicht auf. 😉 weiterlesen

25 Jan

Bio-Saatgut-Kettenbrief-Aktion von „Autark-Leben und Permakultur“

Ich hatte es im letzten Artikel erwähnt, dass ich mich gerne an sinnvollen Community-Aktionen beteilige. Der Bio-Saatgut-Kettenbrief von „Autark-Leben und Permakultur“ ist zwar nicht von einem Blogger gestartet worden, sondern von einer Gemeinschaft Gleichgesinnter bei Facebook, aber da ich den Zweck und die Idee dahinter einfach genial finde, bin ich auch dabei.

Es geht um die Verbreitung von biologischem und weiter vermehrbarem Saatgut, an denen kein großer Konzern Geld verdient, indem er Patente darauf hat. Es dient dem Sortenerhalt alter Gemüsesorten, die aus meiner Sicht unbedingt erhalten werden müssen. Je mehr Privatleute sich engagieren, egal wie klein den Garten ist, desto sicherer überleben diese wichtigen Sorten.

Mit jedem Empfänger soll das Päckchen wachsen, also sollte mehr rein kommen, als raus. Ich selbst habe auch vier schöne Samentütchen für mich gefunden und 20 hinein getan, am Ende sollte also eine beachtliche Anzahl zusammen kommen. Diese Sortenvielfalt wird dann gespendet an das Projekt: „Urbane Gärten Magdeburg„.

Ich selbst werde von meinem Saatgut noch einiges an den Kindergarten übergeben, die ebenfalls ein kleines Gemüsebeet pflegen. Nicht von allen Pflanzen konnte ich eine große Menge Saatgut gewinnen, viele reichen 2015 nur für den Eigenbedarf, bei einigen war es aber mehr als reichlich.

Selbst vermehrtes Bio-Saatgut
Selbst vermehrtes Bio-Saatgut

Hier eine kleine Auflistung der von mir selbst vermehrten Sorten, die ihren Weg in den Saatgut-Kettenbrief gefunden haben: weiterlesen