A Dance With Dragons

A Dance With Dragons

A Dance With Dragons

Ich lese zurzeit „A Dance with Dragons„, besser bekannt als Fernsehserie „Game of Thrones„. Vermutlich wird es die Serie nicht bis zu diesem Buch schaffen, wäre auch nicht schlimm, die Buch-Reihe lässt merklich nach. Piet hat sich sein Karnevalskostüm selbst ausgesucht und hat sich passend zum Buch für einen Drachen entschieden. Damit war er zumindest beim KiBoTu der Einzige, der in diesem Kostüm erschien.

Mit Muttis Mütze

Mit Muttis Mütze

Piet verkleidet sich sehr gerne und nimmt vorzugsweise Kleidungsstücke von Mama und Papa um sich stylisch anzuziehen. Er hat einen ungewöhnlich guten Geschmack und kombiniert meist sehr putzig. Andere Kinder können mit Verkleiden so rein gar nichts anfangen. Aber warum sollte es bei Kindern anders sein, als bei Erwachsenen? Ich bin trotzdem froh, dass Piet daran wirklich Spaß hat, es wäre wirklich blöde, ihn in ein Kostüm zwingen zu müssen.

Ich habe noch ein weiteres Kostüm in Reserve, dieses bekommt er an Altweiber, wenn wir hier zum Zug gehen. Ich nenne es den Heimwerker-König*, andere würden es vermutlich Bob der Baumeister oder so nennen, obwohl ich darauf geachtet habe, keine derart gebrandeten Utensilien zu erwerben. Er bekommt einen CAT-Bauhelm, einen BOSCH Werkzeuggürtel, eine Cord-Latzhose und ein Flanellhemd mit CAT-Arbeiter-Weste. Genaugenommen war das Kostüm so recht teuer, aber er kann das meiste ja regelmäßig wieder verwenden. Ich bin ja mal gespannt auf sein Gesicht.

*Hinweis: „Heimwerkerkönig“ bezieht sich auf die Fernsehserie Hör mal, wer da hämmert

Abofalle

Wann geht es weiter?

Wann geht es weiter?

Aus Abofallen kommt man nur schwer wieder heraus, vor allem, wenn man gar nicht weiß, wie man da hinein geraten ist.

Freunde von uns haben uns überzeugt, dass wir in einer solchen Falle gefangen sind, und zwar in einer Erkältungs-Abofalle. Es ist eigentlich nicht weiter verwunderlich, denn Kinder sind ja irgendwie ständig krank, zumindest kann man sehr leicht diesen Eindruck gewinnen. Einige behaupten sogar, dass es noch schlimmer wird, wenn das Kind in den Kindergarten geht. Wir mussten mal wieder die letzten zwei Wochen alle Termine absagen, denn alle waren wir erkältet. Weiterlesen

Silvester in der Jugendherberge: Erfahrungsbericht Daun 2012-2013

Die Umgebung von Daun

Die Umgebung von Daun

In meinem Artikel „Urlaub mit Kind“ hatte ich es bereits angekündigt, wir wollten ein paar Tage über Silvester zusammen mit Freunden in einer Jugendherberge verbringen. Das neue Jahr hat begonnen, also genau der richtige Zeitpunkt für einen kleinen Erfahrungsbericht. Wir hatten uns mit weiteren drei Elternpaaren und insgesamt fünf Kindern zwischen 20 Monaten und fünf Jahren in der Jugendherberge in Daun zum Silvester-Special angemeldet.

„Die moderne und gastfreundliche Eifelmaar-Jugendherberge Daun liegt in unmittelbarer Nähe zu den berühmten Vulkanseen der Eifel – dem sagenumwobenen Weinfelder Maar, auch Totenmaar genannt, dem Gemündener Maar und dem Schalkenmehrener Maar. Die Region rund um Daun, das Herzstück der Vulkaneifel, ist ein herausragendes Urlaubsgebiet in reizvoller Mittelgebirgslandschaft.“ diejugendherbergen.de

Nach einer erstaunlich entspannten Fahrt kamen wir an der Jugendherberge an, das Navi trällerte:

„Sie haben ihr Ziel erreicht, das Ziel liegt links!“

Moment, links ist nur ein Haufen Container. Nach einem kurzen Anruf klärte sich die Situation, das Navi hatte uns zu dem Fußweg, der steil einen kleinen Berg rauf geht, geführt. Kurze Zeit später erreichten wir den mit Familienkutschen vollgestellten Parkplatz. Nach dem Eintreten in die Herberge wurden Erinnerungen geweckt. Es sah genauso aus, wie ich Jugendherbergen in Erinnerung hatte. Im Erdgeschoss roch es nach Altenheim, in der ersten Etage nach Hallenbad. Das Zimmer war klein, mit Etagenbett und PVC-Boden.  Immerhin das Kinderbett war flammneu, stand aber immer im Weg. Dafür waren alle Angestellten der Jugendherberge in Daun super freundlich und sehr zuvorkommend. Weiterlesen

Neue Tierart entdeckt: Das Berner-Sennen-Schaf

Wir üben aktuell fließig mit unserem Sohn sprechen, meistens über das Benennen von Dingen und Tieren, da können auch Bilderbücher helfen.

Als meine Frau gestern mit Piet unterwegs war, trafen sie auf einen Mann in Begleitung eines großen, haarigen Tieres.

Piet sagte: „Da! Mäh!“

Der Mann guckte beleidigt und meine Frau sagte zu Piet: „Nein, das ist kein Schaf, das ist ein Hund.“
Darauf Piet: „Wau?“„Ja genau, ein Wau-Wau, ein Hund.“

Piet sah den Mann fragend an, dieser musste daraufhin richtig losprusten, der Hund hatte offenbar alles verstanden und würdigte unseren Sohn keines Blickes mehr.

Kindermund tut Wahrheit kund, oder? 🙂

Oben wie unten

Was ist genau doppelt so lästig wie eine Magen-Darm-Grippe?

Richtig, zwei Magen-Darm-Grippen. Die letzte Woche war wirklich kein Spaß, meine Frau war unterwegs und mich streckte so ein Virus nieder. Mein Sohn hatte irgendwie kein Verständnis für einen Papa, der nicht vom Sofa hochkommt und wenn, dann direkt in das kleine Zimmer mit den Wasserspielen läuft. Als mich Piet dann in der Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch aus meinem Bett holte, rannte ich wie üblich die Treppe runter in die Küche, um seine Flasche fertig zu machen. Ich hatte den zweiten Löffel Milchpulver noch nicht drin, da wurde mir schwarz vor Augen.

Ach, hey, ich bin ein über 100 Kg Brocken, das geht schon, oder?

Nein, ging es nicht. Gerade noch fiel mir die Cola-Flasche im Kühlschrank wieder ein, die war von unserer letzten Party übrig geblieben und fristete seitdem ein einsames Schicksal. Ich hatte die Cola noch nicht offen, schon räumte ich doch noch final die Küche ab und ging scheppernd zu Boden. Es brauchte eine ganze Weile, bis ich wieder hoch kam. Mein Rücken und mein Kopf hatten auch neue Bekanntschaften geschlossen. Nach einem Glas Cola ging es dann endlich besser, wenn auch noch ein wenig schmummerig. So was passiert einem auch immer, wenn man alleine ist. Weiterlesen

Urlaub mit Kind

Inzwischen sind wir zwei Mal mit Piet in Urlaub gewesen, das erste Mal bei einem Landgasthof im Sauerland (Wir waren dann mal weg, Teil 1 / Teil 2), das zweite Mal in einer Ferienwohnung auf einem Bauernhof in der Eifel (Wir waren dann mal weg: Der Fehlenhof). Beide Male hatte wir das gleiche Problem: Keine wirkliche Erholung. Der Grund hierfür lag im Nachhinein auf der Hand, denn es waren für Piet keine Kinder im richtigen Alter zum Spielen da.

Offenbar waren wir nicht die Einzigen mit diesem Problem, denn vor einigen Tagen fragten uns Freunde, ob wir nicht Lust hätten mit ihnen gemeinsam in den Urlaub zu fahren, in eine Jugendherberge. Wir sollten auch noch mehr Bekannte mit Kindern unter drei Jahren fragen, ob die vielleicht mitfahren wollen. Meine erste Reaktion darauf war eindeutig: Die spinnen ja, eine Jugendherberge? Genau eine Nacht habe ich darüber geschlafen, danach fand ich die Idee super, also erzählte ich es meiner Frau: „Was?“ sagte sie, „eine Jugendherberge, spinnst du?“

Eine Nacht später fand sie die Idee ebenfalls super. 🙂 Es lag wohl daran, dass man unwillkürlich an den letzten Aufenthalt in einer Jugendherberge denkt. Bei mir war es im Zivildienst, bei meiner Frau war es noch länger her. Aber genau so, wie wir heute nicht mehr schnurgebunden telefonieren, hat sich auch das Angebot der Jugendherbergen deutlich verändert. Ein Blick auf die Seite diejugenherbergen.de brachte uns regelrecht ins staunen. Da hat sich wirklich was getan. Also einigten wir uns mit unseren Freunden auf einen Termin, insgesamt fahren jetzt vier Familien gemeinsam, Spielkameraden für unseren Sohn sind nun quasi garantiert, ein unbezahlbarer Vorteil. Außerdem spart man sich einiges an Schlepperei:

„Neben einer familienfreundlichen Ausstattung, Spielecken und Spielplätzen stehen für Ihren Familienurlaub mit Kindern Wickelauflage, Flaschenwärmer, Babyphone und Kinderbett kostenlos bereit. Jede Familie übernachtet in ihrem eigenen Zimmer.“ diejugendherbergen.de

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Die erste Stunde im Ki-Bo-Tu

Heute war ich mit Piet zum ersten Mal beim Eltern-Kind-Turnen für Kleinkinder, hier in Grimlinghausen. Organisiert wird das Ganze vom SC-Grimlinghausen, der hierfür die Turnhalle der Grundschule benutzt. Letztere hat mich enorm an die Turnhalle in meiner Grundschule erinnert, die inzwischen abgerissen wurde. 😉

Gefühlt waren 100 Kinder in der Halle, in Wirklichkeit aber wohl eher nur 20 zuzüglich der Eltern. Piet war durchaus interessiert, wusste aber noch nicht so recht, was er da machen sollte. Die meisten Kinder waren eher etwas älter. Dennoch ist die Stunde zügig rum gegangen.

Wenn wir einen Platz bekommen können, denn es gibt zurzeit Wartelisten, werden wir diesen wohl annehmen. Für den Winter ist das eine super Sache. Theoretisch geht das Angebot bis zum Alter von über sieben Jahren, aber wenn Piet etwas älter ist, lasse ich ihn noch andere Sportarten ansehen. Weiterlesen

Anlage „K“

Der „böse“ Brief vom Finanzamt kam bereits vor drei Wochen, die Steuererklärung war überfällig. Diesen Samstag wollte ich diese zumindest beginnen. Meine Frau fuhr, damit ich meine Ruhe im Büro habe, mit Piet zum Schwimmen. Ich erwartete nicht an einem Vormittag fertig zu werden, denn letztes Jahr habe ich ca. 20 Stunden dafür benötigt. Nur damit es hier keine Missverständnisse gibt, eine „Standard-Erklärung“ mache ich für Freunde in einer Stunde, unsere ist leider nicht Standard. Mit EÜR, Sonderbelastung KFW und Home-Office wird es kompliziert, denn man muss dem Amt alles mögliche nachweisen. Die EÜR brauche ich nun vorerst nicht mehr, unser Büro ist inzwischen, nach heftigem Briefwechseln und Klagedrohung, anerkannt. Die Zeichen standen gut für eine kürzere Bearbeitungszeit, da war allerdings noch die Sache mit dem Elterngeld, ein Steuerklassenwechsel und unser Kind.

Mit frischem Kaffee ging es ans Werk. Elster ist inzwischen recht komfortabel geworden, die Infos auf der rechten Seite sind wirklich gut formuliert und meistens treffend. Die Daten des Vorjahres kann man sinnvoll übernehmen, da war der Start gut gelungen. Wo ich das Elterngeld eintrage, musste ich kurz googeln (Hauptvordruck, Seite 4, Zeile 94, oder Anlage N, Z27.), für Piet gab es eine weitere Anlage, die Anlage Kind (K). Jetzt wusste ich endlich auch, wofür Piet eine Steuernummer bekommen hat 😉 . In der Anlage K wird z.B. das Kindergeld eingetragen, aber auch Kapitalerträge, zum Beispiel vom Sparbuch, in unserem Fall das Tagesgeldkonto bei der Umweltbank.

Insgesamt bringen wir es gemeinsam auf 9 Anlagen zuzüglich Hauptvordruck, für 2012 werden es 10 sein. Ich finde schon, dass wir unser Steuersystem vereinfachen sollten. 🙂

Nach fünf Stunden war ich übrigens fertig, so können wir die Erklärung noch innerhalb der gesetzten Frist abgeben.

Lieblingsgerichte

Kinder haben Lieblingsgerichte, die meisten Erwachsenen auch. Die üblichen Verdächtigen bei den Pens sind schnell genannt, dennoch wollte ich auf Nummer sicher gehen und habe heute einige Tagesmütter befragt. Hier die Hitliste:

  • Nudeln mit roter Sauce
  • Fischstäbchen mit Bratkartoffeln
  • Pizza, hausgemacht

In Haushalten in denen „normal“ gekocht wird, sind dies sicherlich die Klassiker der Kinderküche. Bei mir gibt es diese allerdings nicht, denn ich koche grundsätzlich gluten- und caseinfrei, auch für die Kinder. Die Hintergründe dazu gibt es an vielen Stellen hier im Blog.

Meine Kindergerichte sind ebenfalls eher einfach, daher tauchen diese hier im Blog selten auf. Gestern hat mich aber ein sehr nettes Kommentar erreicht, da wollte ich heute mal die Lieblingsgerichte meines Sohnes und des Tageskindes posten.

„[…]Wir haben unsere Ernährung auf gf/cf wegen des Autismus unseres Sohnes umgestellt […] Zudem bist Du unser Mittagessenretter…mir fällt im Moment nämlich nichts mehr ein, da unserer Kleiner auch nicht alles isst.“

LG, Steffi

Also hier die top drei Gerichte bei uns am Mittagstisch: Weiterlesen

Hoch zu Ross

Super Aussicht!

Super Aussicht!

Was macht man, wenn man nicht mehr im Kinderwagen sitzen mag, aber noch nicht laufen kann? Richtig: Tragen lassen.

Die Sache hat nur einen Haken, denn dem Träger fällt bei gut 10 kg Körpergewicht bald der Arm ab. Die meisten Frauen tragen daher ihre Kinder auf der Hüfte, ich sehe das immer wieder und werde neidisch. Wenn ich so eine Hüftablage haben sollte, ist diese definitiv zu gut versteckt, da kann ich meinen Sohn also nicht drauf setzen, um den Arm zu entlasten. Da bot sich aber eine weitere Möglichkeit an, denn meine Schultern sind breit genug für zwei Kinder, jetzt musste ich nur noch meinen Sohn davon überzeugen.

Siehe da, es gefällt ihm ausgezeichnet und meine Arme freuen sich auch. Hin und wieder leiden meine Ohren dafür ein wenig, aber man kann eben nicht alles haben. 🙂