1 Sep

Strohwitwer

Meine Frau ist für gut eine Woche beruflich in Berlin, Piet und ich sind also einige Tage alleine zu Hause. Heute war ja besonders schönes Wetter, da waren wir natürlich auch ausgiebig an der frischen Luft. Zuerst mit dem Tragesitz, am frühen Nachmittag sind wir dann die 7 Kilometer mit dem Rad zur wieder stattfindenden Milchbar gefahren.

Ich hatte mich wirklich darauf gefreut, Piet einige neue Gesichter vorstellen zu können. Umso enttäuschter war ich , als sich herausstellte, dass außer mir gar niemand da war. Zum Glück änderte sich das noch und es trudelten nach und nach noch einige Mütter und weitere Hebammen der Praxis ein.

Der Nachmittag ging auf diese Weise ruckzuck um. Ich genoss das tolle Wetter in vollen Zügen, Regen schreckt mich zwar nicht ab, aber mit blauem Himmel macht es schon mehr Spaß. Piet pennte auf dem gesamten Rückweg in seinem Hänger vor sich hin. Heute Abend ist er wieder etwas früher als sonst im Bett, wie immer eigentlich, wenn er viele neue Eindrücke gesammelt hat. Für mich hat das den kleinen Nachteil, dass früher zu Bett auch früher aufstehen bedeutet. Ich sollte heute also auch möglichst zeitig im Bett sein.

Dies sollte kein Problem werden, da ich mich heute am frühen Nachmittag nicht hinlegen konnte und ich nun auch echt geschafft bin. Ab nächste Woche beginnt die Milchbar eine Stunde später, also erst gegen 15:00 Uhr, das kommt mir sehr gelegen, denn es passt wesentlich besser zu unserem gewöhnlichem Rhythmus.

Mal sehen, ob ich noch Gelegenheit bekomme, das Strohwitwer sein auszukosten.

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