28 Jan

Sehschule

Schau mir in die Augen, Kleines!
Schau mir in die Augen, Kleines!

Bei der U5 meinte unser Kinderarzt, dass wir vor der U6 mal mit Piet zum Augenarzt gehen sollten, da er offenbar  immer noch ein wenig schielt. Mir selbst war das schon gar nicht mehr aufgefallen. Der Arzt gab uns zwei Empfehlungen für Augenärzte, die besonders gut mit Kindern umgehen können. Natürlich hatte ich, kaum zu Hause angekommen, beide wieder vergessen. Macht ja nichts dachte ich, schauste mal bei google. Es kann ja nicht so schwer sein, einen Augenarzt in Neuss zu finden. War es auch nicht, einen Termin zu bekommen allerdings schon.

Nach einigen erfolglosen Telefonaten riefen wir dann doch noch einmal in der Praxis des Kinderarztes an und ließen uns die beiden Empfehlungen noch einmal sagen. Die erste Adresse hatte Sprechzeiten, die so kurz waren, dass man besser die Nicht-Sprechzeiten angeben sollte: „Wir sind nie erreichbar, außer dienstags vormittags zwischen 10:00 Uhr und 11:30 Uhr, aber auch nur, wenn wir Lust dazu haben.“ Das wäre zumindest ehrlich, oder?

Die zweite Adresse war dann ein Treffer, freundlich, einen Termin in der nächsten Woche, gut zu erreichen, so soll das sein. Diese Augenarzt-Praxis macht speziell für Kinder ein bis zwei mal in der Woche die „Sehschule“ auf, in dieser Zeit werden dann nur Kinder in einem gesondertem Raum untersucht. Piet sollte auf einer Art 3D-Brett in schwarz-weiss die Katze identifizieren, das klappte nicht ganz wie gewünscht:

Ärztin: „Zeig mal auf die Katze, Piet!“
Piet: „Hä?“ (wortlos)
Ärztin: „Zeig mal auf die Katze, Piet!
Piet: „Hä?“ (wortlos)
Ich: „Wo ist die Kimba?“
Piets Zeigefinger schoss raketenartig nach vorne: „Da!“ (wortlos).

O.K., Glück gehabt. 🙂

Alles in Ordnung, das Schielen gibt sich wohl noch.

 

 

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