27 Mai

Pfeifferisches Drüsenfieber

Am Donnerstag war klar, Piet hatte sich wieder etwas eingefangen, er hatte merklich Fieber, dies wurde zum Freitag hin schlimmer. Wir sind diesmal nicht zum Arzt gefahren, da wir dort immer nur den gleichen Satz hören:

„Da muss der durch.“

Wir können uns schönere Dinge vorstellen, als im Wartezimmer zu hocken, daher haben wir uns und unserem Sohn eine Mini-Quarantäne verpasst, man weiss ja nie. Natürlich war Freitag der einzig schöne Tag in der Woche, das war schon echt ärgerlich. Bereits am Wochenende war alles vorbei, die typischen drei Tage eben, so dass wir wieder etwas mit ihm unternommen haben. Als ich dann heute Morgen auf andere Tagesmütter traf, wurde unsere Vermutung bestätigt, Piet hatte wohl tatsächlich pfeifferisches Drüsenfieber, denn auch andere Kinder waren in der letzten Woche krank, nur die waren mit ihren Eltern beim Arzt, der hat zwar nichts gemacht, aber immerhin gab es auf diesem Weg die Diagnose.

„Pfeiffersches Drüsenfieber ist eine Viruserkrankung, verursacht durch das Epstein-Barr-Virus. Nach Schätzungen infizieren sich 95 % der Europäer bis zu ihrem 30. Lebensjahr mit diesem Virus. Die spezifischen Antikörper sind im Blut nachweisbar.“ pfeiffersches-drüsenfieber.com

 

 

2 thoughts on “Pfeifferisches Drüsenfieber

  1. Vielen Dank für diesen Beitrag. In der Tat ist mit dem Pfeifferschen Drüßenfieber nicht zu spaßen. Man sollte diese gefährliche Viruserkrankung nicht mit einer normalen Grippe vergleichen. Sie sollte ausgiebig auskuriert werden, sonst können Langzeitfolgen entstehen.

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