27 Nov

Der Wink mit der Bratpfanne

Über Umwege bin ich auf folgenden Blog Beitrag gestoßen: „Ich sage auch fremden Kindern, wann Schluss mit lustig ist!“ mom.brigitte.de

Bratpfanne in der Kinderküche
Bratpfanne in der Kinderküche

Die in dem Artikel beschriebene Situation kenne ich nur zu gut und ich kann mich auch nicht davon frei sprechen, wenn mir was absolut nicht passt, sage ich es gerne auch, allerdings vorzugsweise den Eltern, manchmal auch indirekt, aber unmissverständlich. Fremde Kinder weise ich nur selten direkt in die Schranken, denn in den meisten Fällen regeln die Kinder das prima alleine.

Ich erinnere mich da an einen Kinder-Geburtstag, ein Kind war doch recht „offensiv“ am spielen und kloppte anderen Kindern mit diversen Gegenständen gerne auf dem Kopf rum. Unter den Augen der Mutter versteht sich, die aber, genau, nichts unternahm. weiterlesen

23 Nov

Permakultur-Garten, ausversehen

Permakultur ist mittlerweile ein sehr weit gefasster Begriff, für den Bereich des Gemüsegartens bedeutet es so viel wie ökologisch, nachhaltig und ohne strenge oder enge Grenzen in der Planung. Was aber nicht bedeutet, dass ein Permakultur-Garten vor dem Anlegen nicht geplant wird.

Die Pflanzen dürfen mit der Zeit aber dort wachsen, wo es ihnen gut gefällt und werden nicht gezielt jedes Jahr neu ausgesät, sondern es wird versucht, es den Pflanzen zu ermöglichen sich selbst zu vermehren und für sich den optimalen Standort zu finden. Das geht sinnvoll natürlich nur mit biologischem Saatgut und nicht mit Hybriden. weiterlesen

20 Nov

Väter, tragt mehr rosa, pink und lila.

Ich wollte schon seit Wochen darüber schreiben, aber ich bin bisher einfach irgendwie nicht dazu gekommen. Es ist daher schon eine Weile her, als mein Sohn sehr enttäuscht aus dem Kindergarten kam.

Es dauerte eine Weile, um aus ihm heraus zu bekommen, was vorgefallen war. Die Mädchen aus seiner Gruppe (!) hatten ihm gesagt, er dürfe kein rosa tragen, denn er wäre schließlich ein Junge und rosa ist eben eine Mädchenfarbe.

Das hat mich wirklich getroffen.

Nun ist es so, dass ich rosa nicht sonderlich mag, ebenso wenig, wie ich grün mag, sonst habe ich da keine Vorbehalte. Dennoch habe ich noch am gleichen Tag diverse T-Shirts in rosa, pink und lila im Internet bestellt. Das war übrigens gar nicht einfach, denn meine beiden bevorzugten Lieferanten hatten solche Farben für Männergrößen nicht im Programm, aber immerhin 23 andere Farben waren möglich.

Engelbert Strauss sollte sich was schämen, denn für Frauen gibt es die Farben natürlich.

Nach wenigen Tagen waren die T-Shirts dann da und ich kam morgens damit die Treppe hinunter, wo unser Kind bereits darauf wartete, dass wir zum Kindergarten fahren.

Er war total begeistert, dass Papa jetzt auch rosa trägt.

Im Kindergarten zog ich die Jacke aus und ging mit in die Gruppe. Seine Freundinnen starrten mich an, absolut fassungslos. weiterlesen

18 Nov

Minimalismus?

Minimalismus kann Geld sparen
Minimalismus kann Geld sparen

Hin und wieder lese ich gerne Blogs über „Entrümplen“, „Minimalismus“ oder zum Thema „Nachhaltigkeit“, meist, um mich zu motivieren, doch mal wieder den Keller aufzuräumen oder die eine oder andere Schublade zu entmüllen, auch „Messie-Sendungen“ helfen mir da unglaublich, da ich unmittelbar einen Adrenalinausstoß bekomme und sofort etwas entsorgen möchte. :)

Wir sind mit 75 Umzugskartons in das Haus gezogen und waren beim Packen doch erschrocken, was wir alles für einen Krempel haben, umso verwunderter waren wir, als wir erfuhren, dass einige unserer Freunde diese Zahl locker toppen konnten, der Rekord liegt bei 157 Umzugskisten-Kisten für einen Zwei-Personen-Haushalt.

Ein wenig Minimalismus erscheint mir also durchaus angebracht, so grundsätzlich. Auch ich habe eindeutig mehr Jacken, als ich gleichzeitig anziehen kann. :)

Wer sich ebenfalls mal einige Gedanken dazu machen möchte, dem sei dieser Blog empfohlen: Einfachbewusst.de

Wir sind ganz sicher keine „Minimalisten“, aber viele Inhalte des Trends, wie z.B. eben die oben erwähnte Nachhaltigkeit und bewusster Konsumverzicht gehören zum Konzept dazu, dafür muss ich aber nicht nur 100 Dinge besitzen, das geht eben auch mit mehr. Ich bemühe mich, mir auch immer die Frage zu stellen: „Brauche ich das wirklich?“ weiterlesen

16 Nov

Fotografieren oder Knipsen

Meine erste Spiegelreflexkamera habe ich mit 13 bekommen, eine Canon Eos 1000, noch ohne „N“. Damit habe ich schon in der Schulzeit Menschen erfreut oder auch in den Wahnsinn getrieben.

Die Canon EOS 1000 habe ich noch nach meiner Ausbildung in meinem Fotostudio für Portrait-Aufnahmen und Bewerbungsfotos genutzt, bis diese mir im Laden geklaut wurde. Danach habe ich viele Jahre mit einer Canon Eos 50 und EOS 5, beide ohne D, und später mit einer S2-Pro von Fuji gearbeitet, letztere war meine erste digitale SLR. Zum Schluss fotografierte ich mit diversen PENTAX-Gehäusen, da ich für PENTAX auch als Verkaufstrainer und Promotor unterwegs war, als ich bereits das Ladengeschäft und stationäre Studio aufgegeben hatte.

Nachdem ich die Selbstständigkeit satt hatte, wollte ich auch von Kameras nichts mehr wissen, so kann das gehen, wenn man das Hobby zum Beruf macht. Das änderte sich erst mit der Geburt meines Sohnes viele Jahre später wieder. Ich kaufte eine Kompaktkamera, ganz bewusst.

Ich wollte nur noch knipsen.

Die hat nun einige Jahre durchgehalten, dann segelte mir diese kürzlich aus den nassen Händen und landete unglücklich auf Asphalt. So tough war die Olympus TG-1 dann doch nicht. Nun brauche und möchte ich eine neue Kamera haben und stellte fest: Ich habe eigentlich keine Ahnung mehr. In den letzten Jahren hat sich doch einiges getan. weiterlesen

11 Nov

Reisbuletten (Hackbällchen) in Tomatensauce, glutenfrei

Wenn ich Reis koche, dann meistens gleich reichlich für die nächsten Tage. Nach zwei Tagen „Lachs-mit-Reis“ und „Pute-mit-Reis“ hatte ich immer noch zu viel gekochten Reis übrig, was nun?

Durch Zufall sah ich im Fernsehen bei einer Kochsendung einen Koch aus New-York, der Reis-Hackbällchen in Tomatensauce kochte und dann in einem Brot servierte, so wie wir es von Falafeln her kennen.

Na, das muss sich doch machen lassen, ohne das Brot natürlich. Eine Packung mageres Bio-Rinderhack hatte ich auch noch im Kühlschrank.

Reis-Hackbällchen, glutenfrei
Reis-Hackbällchen, glutenfrei

Aus dem mageren Rinderhack habe ich mit fein gehackten Zwiebeln, Eiern und dem Reis eine Masse geknetet und anschließend mit den Gewürzen abgeschmeckt. Die daraus geformten, kleinen Buletten (ca. 5-6) habe ich zwei mal 10 Minuten in einer Tomatensauce auf kleiner Flamme mit Deckel gekocht, das war es. Nach den ersten 10 Minuten haben ich die Bällchen gedreht. Für die Tomatensauce die andere Hälfte der fein gehackten Zwiebel mit Olivenöl anschmoren, dann die Tomaten und die Gewürze zugeben, kurz aufkochen, danach können die Hackbällchen in die Sauce gelegt werden.

Nährwerte je Portion (2): Kcal 610, Protein 63,5 g, Kohlenhydrate 37 g, Fett 16,5 g

Zutaten: weiterlesen

8 Nov

Früchtebrot, glutenfrei

Die Paleo-Lebkuchen sind in diesen Tagen mein absolutes Highlight, da ich logischerweise um die ganzen leckeren Sachen in den Regalen vor Weihnachten einen Bogen mache.

Nach so vielen Jahren glutenfreier Ernährung fällt mir das auch nicht mehr schwer, mittlerweile gäbe es sogar reichlich Auswahl an fertigen glutenfreien Artikeln in diesem Bereich, aber ich mache dann doch lieber einen Bogen um industriell produzierte Lebensmittel, von den teilweise völlig abstrusen Preisen einmal angesehen.

Früchtebrot, weihnachtlich, glutenfrei
Früchtebrot, weihnachtlich, glutenfrei

Dann backe ich doch lieber selbst, zum Beispiel habe ich gestern aus den Paleo-Lebkuchen ein leckeres Früchtebrot kreiert, bei dem ich versuche, die Nährwerte ein wenig zu entschärfen, denn der Paleo-Lebkuchen haut bei den Kalorien ganz gut rein. Dadurch ist das Früchtebrot leider nicht mehr „paleo“, passt dafür aber etwas besser in meinen aktuellen Ernährungsplan.

Wie zuvor wird ein Rührteig hergestellt und das ganze bei 160 c° für ca. 35-40 Minuten gebacken, wer eine Kastenform nimmt, sollte vielleicht fünf Minuten drauf packen.

Nährwerte für 1/8: Kcal 400 Protein 18 g , Kohlenhydrate 40 g, Fett 18 g

Zutaten: weiterlesen

6 Nov

Fibromyalgie und Gluten, Teil 2

glutenfrei
glutenfrei

Über die Zöliakie-Gruppe bei Facebook erreichte mich eine Umfrage vom Blog My-Free-Mind, bei der ich gerne mitmache, da ich davon überzeugt bin, dass diese Art der Berichterstattung Betroffenen wirklich helfen kann.

Vor allem vor dem Hintergrund, dass mir zahlreiche Ärzte meine jahrelangen Beschwerden nie geglaubt haben, oder diese schlicht nicht ernst nahmen, frei nach dem Motto:

„Ein bisschen Kopfschmerzen und Müdigkeit hat jeder mal.“

Hier die Fragen von der Psychologin Monika Szelag aus Wien: weiterlesen

5 Nov

Hänsel und Gretel … und die Elemanten

Was sind bitte Elemanten?
Was sind bitte Elemanten?

Vor langer Zeit habe ich mal geschrieben, dass mich zensierte Märchen wirklich nerven, dabei ist es egal, ob es wegen „Diskriminierung“, „Emanzipation“ oder „Gewalt“ passiert. Für mich sind Märchen Kulturgut und da lässt man doch bitte die Finger von.

Aber selbst in unserem engstem Bekanntenkreis sind bei weitem nicht alle meiner Ansicht und lesen entweder gar keine Märchen mehr vor oder verwenden „modernisierte“ Fassungen, wo „Hänsel und Gretel“ sich im überdachten Kinderparadies oder so verlaufen.

Vorgelesen haben wir unserem Sohn immer schon viel, aber in den letzten Jahren waren das dann doch eher weniger Märchen, es sei denn, man zählt die Eiskönigin zum Kulturgut. :) weiterlesen

5 Nov

Es ist mal wieder „Liebster-Award“

Liebster-Award-LogoDie Blogger-Kettenbrief-Aktion kommt jedes Jahr wieder, ich habe nicht immer dabei mitgemacht, aber in diesem Jahr finde ich es aus einem bestimmten Grund eine sinnvolle Sache.

Viele Blogger, Männer wie Frauen, haben in den letzten Tagen über die neue Väter-Zeitschrift berichtet, die ab sofort im Handel zu bekommen ist. Die Meinungen waren dabei durchaus geteilt, auch ich bilde da keine Ausnahme. Eine Gemeinsamkeit haben so ziemlich alle Rezensionen zu dem neuen Blatt in der Blogger-Szene gemeinsam:

Alle bemängelten das Klischee betonende Männerbild und die geringe Informationstiefe der Artikel.

Da gibt es jetzt zwei Möglichkeiten:

  1. Ich warte auf ein Wunder, also eine Väter-Mütter-Elternzeitschrift mit Niveau die ohne Klischees auskommt
  2. Oder ich lese Blogs von Männern und Vätern, die eben nicht aktiv die Klischees pflegen (Ja, die gibt es)

Ich habe schon öfters geschrieben, dass ich Klischees mag, weil diese so oft stimmen, das sehe ich immer noch so, allerdings habe ich mittlerweile, eben durch den echten Rollentausch, gelernt, dass Klischees nicht geschlechtsspezifisch sind. Durch den Rollentausch haben sich auch die Klischees bei uns auf die jeweils andere Seite geschlagen. Gerade am letzten Wochenende, wo wir eine kleine Party bei uns hatten, wurde das mal wieder klar.

Meine Frau stand mit meinem einzigen verbliebenen Jugendfreund im Esszimmer, währen ich mit seiner Frau in der Küche diskutierte. Deren Gespräch verlief so:

Mein Freund: „Was machen die da?“
Meine Frau: „Die tauschen Backrezepte aus, was Hausfrauen eben so machen.“

Damit ist eigentlich alles gesagt, die Frage ist dann halt nur, ob sich mein männliches Ego daran stört, oder ob ich „moderner Vater“ genug dafür bin.

Bin ich.

Jetzt zum „Liebster-Award“, der eben genau das Ziel hat, auf weitere authentische moderne Väter aufmerksam zu machen, dies geht übrigens auch ohne kompletten Rollentausch in vielen, vielen Varianten. Ich lese ebenfalls solche Blogs sehr gerne, daher mache ich diesmal wieder mit, offenbar ist das immer noch wirklich nötig.

Ich wurde von Blog-Daddy nominiert, einen Blog, den ich selbst bis heute auch noch nicht kannte, das wird sich nun wohl ändern. 😉

Vielen Dank übrigens für die Nominierung.

Hier die Fragen von „Blog-Daddy“ an mich und die passenden Antworten: weiterlesen