6 Feb

Eiersalat, glutenfrei

Eiersalat, glutenfrei, LowCarb
Eiersalat, glutenfrei, LowCarb

Unser Eierkonsum erreicht aktuell ungeahnte Höhen. Da wir grundsätzlich mindestens “Freiland” kaufen, geht das auch ins Geld. Als ich letzte Woche 60 Eier auf das Band im Supermarkt legte, sah ich verwunderte Blicke. Um eine Erklärung bemüht sagte ich: “Ich bin auf Diät, das reicht für eine ganze Woche.”

O.K., das hat nicht wirklich geholfen, danach sah ich eher entsetzte Blicke. Nun gut, es gibt ja genug Menschen, die glauben, dass man bei einem Konsum von mehr als einem Ei am Tag ernsthaft seine Gesundheit schädigt, das sind vermutlich die gleichen, die denken, dass Salz gefährlich ist. ;) weiterlesen

3 Feb

“Pulled Pork” aus dem Römertopf, glutenfrei, gfcf, paleo

Als ich das erste Mal ein Rezept für “Pulled Pork” gelesen habe, konnte ich mir nicht vorstellen, dass dieses auch schmeckt.

Es war fantastisch. :)

Da die Garzeit für das Fleisch mehrere Stunden betragen kann, mache ich das gerne als Kombi, wenn ich eh den Ofen an habe. In diesem Fall habe ich zu meinem Schweinebraten aus dem Römertopf mit Weißkohl, ein super Low-Carb-Gericht, einfach den Schweinenacken mit Knochen am Stück gelegt und so zwei Stunden vor gegart.

 

"Pulled-Pork" aus dem Römertopf, paleo
“Pulled-Pork” aus dem Römertopf, paleo

Der Schweinenacken wird danach zerpflückt (pulled) und in einer Auflaufform oder auf dem Backblech ausgebreitet, darüber kommt die Fleischbrühe (ca. 0,5 bis 1 Liter) aus dem Römertopf, in die vorher eine klein gewürfelte Zwiebel hinein gegeben wurde. Das Fleisch kommt so noch einmal für ca. 1 Stunde bei 150 c° Umluft in den Backofen, dann noch einmal eine Stunde bei 100 c°, bis die Brühe praktisch weg ist. Zwischendrin hin und wieder wenden.

Dazu braucht es eigentlich keine Beilage, wir haben dieses Mal Wurzelgemüse (400 g) und Pilze (200 g) je Portion dazu gehabt, das “Pulled-Pork” bietet sich aber auch als Füllung für die Oopsies an, die Low-Carb-Burger aus Ei.

Nährwerte je Portion bei vier Portionen, nur Fleisch: 500 kcal, Protein 46 g, Kohlenhydrate 1 g, Fett 32,5 g weiterlesen

1 Feb

Süßkartoffel Waffeln, glutenfrei, caseinfrei, paleo

Süßkartoffel-Waffeln, glutenfrei, paleo
Süßkartoffel-Waffeln, glutenfrei, paleo

Für den “Ladetag” gestern, auch Refeed/Carb-Nite genannt, hatte ich ein neues Rezept ausprobiert.

Die Waffeln aus Süßkartoffeln enthalten genau das, was ich für einen Ladetag brauchte: Viele komplexe Kohlenhydrate, moderat Eiweiß und wenig Fett.

Dazu gab es dann für mich Ahornsirup, ganz amerikanisch, unser Sohn bevorzugte das selbst gemachte Birnenmus. Die Waffeln haben ihm auch sehr gut geschmeckt.

Die zweite Woche meiner 21-Tage-Challenge ist nun rum, ich kann aber nicht behaupten, dass mich die Ergebnisse umhauen. Bevor ich ein erstes Fazit ziehe, möchte ich die dritte Woche noch abwarten, dann entscheide ich, ob ich noch ein Weilchen so weiter mache, oder doch lieber wieder auf meine “Steeve-Reeves-Diät” zurück gehe.

Jetzt zum Rezept:

Die Süßkartoffeln schälen, in grobe Würfel zerteilen und 20 Minuten kochen, anschließend etwas abkühlen lassen. Die restlichen Zutaten in eine Schüssel geben, die Süßkartoffeln kommen dazu und nun einen zähen Teig rühren. Diesen mit etwas Butterschmalz oder Kokosfett ausbacken, wir haben das im Waffeleisen gemacht.

Die Menge ergibt ca. 7 Waffeln.

Nährwerte je Stück bei 7 Waffeln: Kcal 226, Kohlenhydrate 33 g, Eiweiß 12 g,  Fett 6 g

Zutaten: weiterlesen

29 Jan

Low-Carb-Burger, glutenfrei, paleo

In den nächsten Tagen wollte ich meine “Link-Tipps” auf den aktuellen Stand bringen, da sind viele tolle Blogs dazu gekommen. Einem davon verdanke ich dieses neue Rezept:

Low-Carb-Burger, glutenfrei, caseinfrei und optional paleo

Low-Carb-Burger, glutenfrei, paleo
Low-Carb-Burger, glutenfrei, paleo

Viele Dinge hören sich besser an und sehen besser aus, als es dann am Ende schmeckt. Bei weitem nicht jedes neue Rezept schafft es in meinen Blog. Ich habe sicherlich schon ein halbes Duzend Paleo-Pizza-Rezepte ausprobiert, aber keines konnte mich überzeugen. Ich fürchtete auch dieses mal einen Reinfall, als ich die Zutaten-Liste las, das konnte doch nicht funktionieren, oder?

Doch, es funktionierte und sogar ausgesprochen gut, vielen Dank an dieser Stelle an: Fettich.de

Die Eier werden getrennt, das Eigelb sehr steif geschlagen. Die Eigelb werden mit Frischkäse, Backpulver Salz und Pfeffer glatt gerührt. Anschließend wird der Eischnee unter gehoben und aus der fluffigen Masse auf einem Backblech mit Backpapier acht Häufchen gebildet. Das ergibt vier Burger. Darüber etwas Sesam streuen und dann ab in den auf 160 c° vorgeheizten Backofen mit Umluft für 15 Minuten.

Für paleo den Frischkäse mit Molkeprotein und etwas Öl ersetzen, dann wird es auch caseinfrei, wer es nicht ganz so genau nimmt, verwendet vielleicht Ziegen-Frischkäse, vermutlich kann der Frischkäse auch durch etwas mehr Olivenöl ohne Molkeprotein ersetzt werden, dass muss ich aber noch ausprobieren. weiterlesen

29 Jan

Gemüse im Vorgarten

Die neue Gartensaison steht in den Startlöchern. Die Krokusse und Narzissen kommen zusammen mit den ersten Schneeglöckchen aus der Erde, für die Voranzucht ist es aber noch ein wenig zu früh, auch wenn ich es kaum noch abwarten kann.

Ich habe im letzten Jahr bereits das erste Gemüse ernten können und habe nun eine Ahnung davon, was an welcher Stelle gut wachsen könnte. Alle Rüben-Sorten wandern auf jeden Fall in das neue, wenn auch kleine Hochbeet, auf einem Drittel des Hügelbeets werde ich eine kleine Milpa einrichten.

Die essbare Hecke sollte dieses Jahr die ersten Früchte tragen, einige Pflanzen haben nicht überlebt, aber die Kirsch-Pflaumen-Sträucher sehen gut aus. Von der Tante meiner Frau haben wir Johannisbeer-Sträucher abbekommen, die die entstandenen Lücken füllen sollen. Geschenkte Pflanzen sind meist härter im Nehmen, als die gekauften Varianten.

Glückskleerübchen, die Hauptwurzel ist essbar.
Glückskleerübchen, die Hauptwurzel ist essbar.

Die Planung für den Vorgarten ist auch schon durch, die Kürbisse fühlten sich dort sehr wohl, was eigentlich ein Versehen war, denn vorne sollten Zucchini hin, ich hatte aber die Jungpflanzen verwechselt. Zu den Kürbissen pflanze ich dieses Jahr also tatsächlich ein bis zwei Zucchini-Planzen.
Statt der Paprika kommen dieses Jahr Chilis dran, die Paprika-Ernte lohnte sich nicht wirklich, außerdem kamen die in den Töpfen erheblich besser. Die Kräuter-Auswahl habe ich noch erheblich erhöht: Rosmarin, Thymian, Salbei, Currykraut, Minze, Estragon habe ich mit etwas Lavendel eingerahmt, einige weitere müssen erst noch zeigen, ob sie den Winter überlebt haben.

Die Ostpreußischen-Walderdbeeren haben sich unglaublich vermehrt und dienen wie geplant als winterfester Bodendecker. Die Nutzpflanzen setze ich, wenn es soweit ist, wie letztes Jahr einfach dazwischen, das hat gut geklappt. Die einzige Ausnahme sind die Glücksklee-Rübchen, die habe ich nicht wieder gefunden. Ich habe zwar einige Zwiebeln im Keller, aber die eigentliche Ernte ist ausgefallen. Vielleicht haben ja einige überlebt, obwohl die nicht winterhart sein sollen.

Die "geerbten" Herbst-Annemonen blühten sehr lange und erfreuten Bienen und Hummeln gleichermaßen.
Die “geerbten” Herbst-Annemonen blühten sehr lange und erfreuten Bienen und Hummeln gleichermaßen

Die Nektarine, die laut Schild ein Weinberg-Pfirsich hätte sein sollen, hat bereits letztes Jahr gut getragen, von einem Bekannten habe ich netterweise noch zwei “echte” Pfirsich-Bäumchen erhalten, die er selbst gezogen hatte. Die Tomaten werde ich dieses Jahr nicht wie vorher frei im Beet platzieren, sondern über einen Lichtschacht direkt an der Hauswand hochziehen.
Im Herbst habe ich noch eine Tafeltraube gesetzt, die es sich an der Hauswand gemütlich machen soll.

Gemüse im Vorgarten ist sicher nicht üblich, viele der Passanten haben sich sehr gewundert und lange geschaut. Vermutlich hat kaum ein anderer Vorgarten in der Gegend so viel Aufmerksamtkeit auf sich gezogen, wie unserer. Dabei stehen ja auch durchaus noch einige echte Zierpflanzen darin, die meisten sind “geerbt” oder geschenkt worden. Die Kürbisse waren auf jeden Fall im Herbst erst sehr dekorativ und später dann sehr lecker.

Leider habe ich es versäumt, ein gutes Foto zu machen, das hole ich in diesem Jahr nach.

Hier mal die Liste von meinem Saatgut, teilweise sind es Reste vom Vorjahr, teilweise habe ich diese geschenkt bekommen, einige habe ich selbst vermehrt und wieder andere über den Bio-Saatgut-Kettenbrief erhalten: weiterlesen

25 Jan

Bio-Saatgut-Kettenbrief-Aktion von “Autark-Leben und Permakultur”

Ich hatte es im letzten Artikel erwähnt, dass ich mich gerne an sinnvollen Community-Aktionen beteilige. Der Bio-Saatgut-Kettenbrief von “Autark-Leben und Permakultur” ist zwar nicht von einem Blogger gestartet worden, sondern von einer Gemeinschaft Gleichgesinnter bei Facebook, aber da ich den Zweck und die Idee dahinter einfach genial finde, bin ich auch dabei.

Es geht um die Verbreitung von biologischem und weiter vermehrbarem Saatgut, an denen kein großer Konzern Geld verdient, indem er Patente darauf hat. Es dient dem Sortenerhalt alter Gemüsesorten, die aus meiner Sicht unbedingt erhalten werden müssen. Je mehr Privatleute sich engagieren, egal wie klein den Garten ist, desto sicherer überleben diese wichtigen Sorten.

Mit jedem Empfänger soll das Päckchen wachsen, also sollte mehr rein kommen, als raus. Ich selbst habe auch vier schöne Samentütchen für mich gefunden und 20 hinein getan, am Ende sollte also eine beachtliche Anzahl zusammen kommen. Diese Sortenvielfalt wird dann gespendet an das Projekt: “Urbane Gärten Magdeburg“.

Ich selbst werde von meinem Saatgut noch einiges an den Kindergarten übergeben, die ebenfalls ein kleines Gemüsebeet pflegen. Nicht von allen Pflanzen konnte ich eine große Menge Saatgut gewinnen, viele reichen 2015 nur für den Eigenbedarf, bei einigen war es aber mehr als reichlich.

Selbst vermehrtes Bio-Saatgut
Selbst vermehrtes Bio-Saatgut

Hier eine kleine Auflistung der von mir selbst vermehrten Sorten, die ihren Weg in den Saatgut-Kettenbrief gefunden haben: weiterlesen

23 Jan

Blogparade: #daddyrules

Als Blogger gehört ein wenig “Community-Pflege” mit dazu, ich beteilige mich also gerne mal an den Projekten anderer, die gleichgesinnt sind. Meistens sind es Blogs von Müttern, aber es gibt auch eine ganze Reihe bloggender Väter dort draußen, einige habe ich auch in meiner Linkliste, die ich dringend mal wieder pflegen muss.

Ich lese viel im Netz, nicht nur Nachrichten und das Wetter, sondern eben auch gerne Blogs anderer, vorzugsweise mit dem Thema Familie, Ernährung oder  Bodybuilding, eben das, was mich am meisten interessiert. Aber auch zwei “Lego-Blogs” besuche ich regelmäßig, sowie einen Blog zu autarkem Leben, bei dem ich gerade an einem Bio-Saatgut-Kettenbrief mitmache. Ich fand das eine geniale Idee.

Heute geht es aber um das Blog “Zwillingswelten” und eine von dort gestartete Blogparade: #daddyrules

“Zwillingswelten” ist im Vergleich mit “Vollzeitvater” bei den Social-Media erheblich aktiver, im Ranking dafür etwas schwächer, was aber auch an den Themenschwerpunkten liegen kann, die sich von “Vollzeitvater” erheblich unterscheiden. Das Blog “Zwillingswelten” existiert bereits seit 2008, ist meinem also einiges voraus, was sich auch in 50.000 Lesern im Monat widerspiegelt. Mein Blog kommt auf nur ein Drittel dieses Wertes, zusammengefasst macht eine Blogparade daher insgesamt Sinn, weil beide Seiten in diesem Fall profitieren können und sich so insgesamt die Leserschaft erhöhen kann, was der Hintergrund für eine Blogparade ist.

Thema der Blogparade “daddyrules”:

Was macht dich als Vater besonders stolz / wobei kann dir niemand das Wasser reichen?

Die Frage ist viel schwieriger zu beantworten, als es auf den ersten Blick scheint, solche Fragen stellen Journalisten mir auch gerne, weil man ganz schnell großen Mist redet, oder in diesem Fall schreibt.

In unserem Fall schreit die Frage ja geradezu nach einem Vergleich der Geschlechterrollen. Denn es muss doch etwas geben, was Väter, also auch ich, einfach besser können als Mütter, oder? weiterlesen

20 Jan

21-Tage-Challenge, oder: Drei Wochen Anabole-Paleo-Diät

Jedes Jahr im Frühjahr startet bei “Marks-Daily-Apple” die 21-Tage-Challange.

Drei Wochen, in denen man sich strikt nach seinen Paleo-Prinzipien ernährt. Das Programm richtet sich eigentlich an Neueinsteiger, aber mit der Zeit schummeln sich immer wieder “verarbeitete” Lebensmittel auch bei uns auf den Tisch.

Da ich im Moment keinen Zeitdruck habe, die letzten Kilos abzunehmen, wollte ich die drei Wochen mitmachen, mit einer kleinen Variante, denn mein Ernährungsplan ist sozusagen eine Anabole-Paleo-Ernährung. Die Idee zur anabolen Diät stammt aus den 80ern und ist im Grunde eine Low-Carb-Diät mit sogenannten Ladetagen. Ich mache das einfach streng mit Lebensmitteln, die paleo sind und bin gespannt, was das nach drei Wochen bewirkt hat. Die anabole Diät ist sozusagen ein Klassiker unter den Bodybuilding-Diäten und steht gleichberechtigt neben der Pute-Reis-Variante.

Seit November habe ich erfolgreich die zuvor im September verlorenen Kilos an Muskelmasse wieder drauf gepackt, jetzt ist es Zeit, nachzusehen, ob die auch da gelandet sind, wo diese hin sollten. ;) weiterlesen

19 Jan

Haussanierung: 10 sinnvolle Investitionen, Teil 1

Wenn man immer vorher wüsste, wie sich Umbau- und Sanierungs-Maßnahmen an alten Häusern später im Alltag bewähren, könnte viel Geld gespart werden. Nun sind verschiedenen Menschen verschiedene Dinge wichtig, daher kann ich an dieser Stelle nur unsere persönlichen Erfahrungen wieder geben, die nicht unbedingt auf andere Haussanierungen zutreffen werden.

Meine Top-10-Tipps zur Haussanierung habe ich bereits veröffentlicht, nun wollte ich 10 Sanierungsmaßnahmen vorstellen, die sich aus unserer Sicht nach dem Einzug bewährt haben:

  1. Heizkörpernischen massiv zumauern
    Alter Heizkörper mit Holzverkleidung
    Alter Heizkörper mit Holzverkleidung

    Die Heizkörpernischen waren bei unserem Haus Baujahr 1962 teilweise über 40 cm (!) tief, nach außen bestand die Wand nur aus einer 3 cm Herklith-Platte. Da wollten wir dringend etwas ändern, denn das Zumauern einer Heizkörpernische ist relativ preiswert und die “energische Schwachstelle” enorm. Wir verwendeteten dafür moderne Porenbeton-Steine, die von den Eigenschaften her am nächsten an den ursprünglich verbauten Bimsbeton-Steinen dran sind. Die Heizkörper an sich mussten also nur weichen, weil diese einfach zu groß waren und meist hinter großen Holzverkleidungen versteckt wurden. Diese Optik sollte sich auch ändern. An Stellen, wo uns die großen Heizkörper nicht gestört haben, sind diese erhalten geblieben.

  2. Alte Heizkörper gegen Platten-/Plan-Heizkörper tauschen
    Neuer Plan-Heizkörper an gleicher Stelle
    Neuer Plan-Heizkörper an gleicher Stelle

    Die alten Heizkörper hatten einen Strahlungsanteil von gut 60%, was recht viel ist, leider waren die Teile einfach riesig. Die neuen Plan-Heizkörper (T10 / T11) sind schick und effektiv und haben einen sogar noch höheren Strahlungsanteil. Die Umstellung auf Strahlungswärme war Kernbestandteil des Sanierungskonzeptes, dass wir uns überlegt hatten. Da die Anschlüsse eh neu gemacht werden mussten, bot sich der Tausch auf moderne Heizkörper an, den Tausch haben wir nicht bereut, auch wenn ich nicht erneut Buderus kaufen würde, die Viessmann (siehe Foto) kosteten zwar mehr, sind aber im Alltag erheblich robuster. Die Heizungsrohre konnten wir komplett erhalten, wir hätten allerdings beim gleichen Material bleiben sollen, die neuen Rohr-Anschlussstücke konnten mich nicht überzeugen.

  3. Dachbodentreppe erneuern weiterlesen
19 Jan

Wie lange trainierst du schon?

Vor einigen Tagen fragte mich ein junger Mann im Studio, wie lange ich bereits trainiere und ob ich das Studio “Olymp” in Düsseldorf kennen würde, als ich antwortete:

“Ja, aber im Olymp war ich sicher 20 Jahre nicht”, kam eine verdutze Nachfrage:

“Man, wie alt bist du denn?”

Ich trainiere nun ernsthaft mit Gewichten seit über 25 Jahren. Die alten Fitness-Studios sahen noch ganz anders aus als heute, hier und da hat sogar eines davon überlebt, aber selbst dort rennt man jetzt mit Handtuch rum und geraucht wird draußen.

Es war früher auch nicht möglich, an jeder Ecke ein Studio zu finden. Dass so viele aktiv mit Gewichten trainieren, ist eine super Sache und ein Segen, da man eine echte Auswahl der Trainingsmöglichkeiten hat. Besonders die Altersklasse unter 25 Jahren ist enorm stark vertreten, im Studio, aber ebenso auf der Bühne. Die neuen Physique-Klassen sind stark gefragt, ebenso das Classic- und Natural-Bodybuilding.

In den Studios früher gab es eigentlich keine Betreuung, leider heute meist auch nicht, dafür gibt es ja schließlich Youtube. Als Jugendlicher in einem Kraftraum vor 25 Jahren schaute man, was die anderen machen und machte das nach. Darauf folgte meist unmittelbar die verbale Ohrfeige des erfahrenen Athleten, den man gerade kopierte: “Was zur Hölle machst du da, mach das gefälligst ordentlich.” So lernte man und … das funktionierte, zumindest, wenn man den gesunden Menschenverstand nicht zu Hause gelassen hatte.

Früher oder später fand und findet sich oft einen Trainingspartner. Zu zweit macht die Sache mit den Hanteln einfach mehr Spaß und ist auch erheblich effektiver, davon bin überzeugt, denn man spornt sich gegenseitig an und achtet im Idealfall auf saubere Ausführung und geht eher mal über das Limit hinaus.

Ich nenne das die “Batman und Robin”-Beziehung. Zwei Menschen haben das gleiche Ziel und arbeiten daran zusammen, einer (Batman) ist dem anderen (Robin) meist etwas voraus und hat mehr Erfahrung, die er an ihn weitergibt. Das sah man vor 25 Jahren und das ist auch heute noch so.
weiterlesen