29 Jul

One of these days.

Die letzten Nächte waren, nach einigen durchaus angenehmen, mal wieder sehr anstrengend. Ich bin gestern trotzdem zu Freunden nach Möchengladbach gefahren. Da die auch gerade (wieder) Eltern geworden sind, kann man sich darauf verlassen, dass diese genauso müde sind, wie man selber es auch ist. 😉

Am Ende doch noch gute Laune
Am Ende doch noch gute Laune

Ich blieb über Mittag dort und wir gingen ausgiebig spazieren, dafür nahm ich diesmal den BabyBjörn Miracle, denn der Activ lag noch bei meiner Frau im Wagen und die war unterwegs. Piet schlief die ganze Zeit, immerhin einer.
Den ganzen frühen Nachmittag hatte er nichts getrunken, auch kurz bevor ich fahren wollte, spuckte er die Flasche vorwurfsvoll immer wieder aus. Na gut, dann eben so los.

Wir waren kaum um die erste Ecke gefahren, da fing Piet zu brüllen an. Im Auto kommt einem das noch lauter vor, als im Wohnzimmer. Vorerst fuhr ich weiter, im Auto gibt er sonst immer sehr schnell Ruhe. Diesmal nicht.
Als ich dachte: „Gleich verreckt er“, habe ich doch noch kurz vor der Autobahn-Auffahrt rechts angehalten, Piet hatte sich ordentlich in Rage gebrüllt. Jetzt wollte er etwas trinken, bei der Gelegenheit zog ich ihn direkt etwas aus, ihm war wohl im Wagen auch zu warm gewesen.

Als wir gegen 15:00 Uhr wieder zu Hause waren, fiel ich vor Müdigkeit beinahe um. Ich wollte jetzt sehr gerne die Augen zu machen, zumindest mal eine halbe Stunde lang. Mein Sohn sah die Sache völlig anders und nörgelte und brüllte ohne Unterlass. Manno, heute Vormittag war er doch total entspannt gewesen. Gegen 17:00 Uhr, also zwei Stunden später, pennte er endlich ein und ich konnte auf dem Sofa auch die Augen schließen. Zehn Minuten später kam meine Frau von der Arbeit nach Hause, Piet wachte auf und ich mit ihm. Stöhn, dabei sollte ich mich darüber eigentlich freuen.

Leider hatte meine Frau noch reichlich Arbeit mitgebracht und konnte mich somit nicht ablösen. Piet brüllte und nörgelte wieder los, wollte aber nichts trinken. Ich war mit den Nerven zu Fuß, was war bloß wieder los mit dem kleinen Mops? Ich brachte ihn dann gegen sieben Uhr in sein Bett, er nörgelte noch etwas weiter und schlief dann vorerst ein.
Da er viel zu wenig getrunken hatte, wussten wir, dass er nicht so lange pennen würde, wie ich es gerne gehabt hätte.

Meine Frau hatte auch einen aufwühlenden Tag und musste noch mindestens 50.000 Worte loswerden. Eigentlich wollte ich um 21:00 Uhr bereits im Bett gewesen sein, aber man will ja auch noch ein wenig Zeit mit seinem Partner haben.
So wurde es 22:30 Uhr bevor wir beide todmüde in unser Bett fielen.

Um kurz vor zwölf war es soweit, ich war gerade erst eingedöst. Jetzt wieder aufzustehen, war besonders hart.
Danach schlief er bis halb sieben. Eigentlich gar nicht so schlecht, aber mir war es viel zu wenig.

Heute hat er auch den ganzen Tag rum genörgelt, dies kann einem genau so auf den Zwirn gehen, wie Brüllen. Das ist schlicht Folter, nicht mehr und nicht weniger. Immerhin haben wir eine Möglichkeit gefunden, ihn etwas ruhig zu stellen. Ein Beißring und etwas Klebeband bringen ihn zum Schweigen.
Nein, natürlich ohne Klebeband, obwohl ich zugeben muss, dass ich daran gedacht habe. 🙂
Da er den Beißring eben noch nicht alleine festhalten kann, müssen wir das machen. Dann hat man zwar seine Ruhe, aber schlafen kann man dann auch nicht.

Abends sind wir dann noch einmal mit ihm und dem Tragesitz spazwandern gegangen, eine gute Stunde. In der Zeit war er ruhig und döste auch wieder vor sich hin. Als wir wieder zu Hause waren, hatte er dann ausgesprochen gute Laune. Gegen 19:00 Uhr trank er eine volle Flasche und ließ sich ohne Gegenwehr zu Bett bringen.

Jetzt hoffen wir auf eine ruhige Nacht.

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