3 Jun

Möhrenkuchen, glutenfrei, caseinfrei, beinahe paleo

Möhrenkuchen, gfcf, paleo
Möhrenkuchen, gfcf, paleo

In der letzten Zeit habe ich mich kaum noch um neue Rezepte gekümmert, ich hatte irgendwie keine Muße dazu. Gut, wenn dann der Zufall zu Hilfe kommt. Eine Mutter, die wir regelmäßig auf dem Spielplatz treffen, hatte mich zum Kaffee eingeladen. Es ist übrigens das erste Mal, dass mir so etwas passiert, nach zwei Jahren auf den Spielplätzen. 🙂

Sie freute sich sichtlich, mir mitteilen zu können, dass ein Möhrenkuchen auf mich wartete. Ich bekam direkt ein schlechtes Gewissen, denn Kuchen kann ich, wie die Leser hier in meinem Blog sicher inzwischen wissen, nicht essen.

Umso überraschter war ich, als sich herausstellte, dass der Kuchen gluten- und caseinfrei ist. So etwas ist mir ebenfalls noch nicht passiert. Als ich nach dem Rezept fragte, wurde meine Überraschung noch größer, denn es war ein Kinderkoch- und Backbuch: Mein erstes Backbuch, aus der Sendung mit der Maus Reihe

Ich war hellauf begeistert und fand sogar noch andere gfcf-Backrezepte darin. Natürlich habe ich das direkt ausprobieren müssen, mit einer kleinen Abweichung wegen meiner Paleo-Diät. Ich verzichte auf den Zucker und verwende etwas Stevia zum Süßen. Die restlichen Zutaten kommen beim „Paleo-Tüv“ sogar durch. 😉

Ein Achtel des Kuchens hat auf diese Weise nur 10 g Kohlenhydrate, 23 g Fett und 12,5 g Eiweiss, super.

Hier die Zutaten:

  • 400g Möhren
  • 8 Eier
  • 200g Mandelmehl / gemahlene Mandeln
  • 200g gemahlene Haselnüsse
  • 60g Kartoffelmehl, oder glutenfreie Speisestärke
  • optional 40g Whey-Protein zusätzlich
  • Stevia, oder 300g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • Prise Salz
  • 20g gehackte Nüsse, Mandeln oder Pistazien
  • Zitronenaroma, oder die abgeriebene Schale einer frischen Zitrone

Das Rezept:

  • Backofen auf 175 c° vorheizen
  • Möhren schälen und fein reiben
  • Die Eier trennen und das Eigelb schaumig schlagen, dann die Möhren unterheben
  • Haselnüsse und Mandeln (Mehl) mit der Speisestärke mischen und ebenfalls unterheben
  • Zimt und die Zitrone dazu
  • Eiweiß schlagen und mit der Restmasse vorsichtig vermischen
  • In eine gefettete Springform geben und 60 Minuten backen
  • Das Originalrezept sieht eine Zuckerglasur vor, auf diese habe ich verzichtet

Morgen probiere ich den Kuchen als Paleo-Frühstück aus, dann mit etwas Honig darüber.

3 thoughts on “Möhrenkuchen, glutenfrei, caseinfrei, beinahe paleo

  1. Hallo Guido,
    ich habe den Kuchen ausprobiert. Schmeckt gut. Was mich nur gewundert hat: Kommt da kein Öl oder Butter rein? Ich hatte echt Schwierigkeiten da einen Teig draus zu machen weil so wenig Flüssigkeit drin ist. Ich habe also Öl ca 100ml zugegeben. Und Kürbis statt Möhren, weil gerade zu Hand. Mmh das wird morgen auf jeden Fall mal ein schönes Frühstück.
    LG Judith

    1. Hallo Judith,

      nein, ich habe kein Öl beigefügt, aber die Möhren sehr, sehr fein geraspelt, die Eier sehr, sehr schaumig geschlagen, getrennt natürlich. Es könnte auch gut am Kürbis gelegen haben, der zieht eher Feuchtigkeit, als dass er welche mitbringt. Aber guten Appetit wünsche ich in jedem Fall, ein wenig mehr Fett schadet nie. 😉

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