30 Aug

Hart to Hart

H(e)art to H(e)art
H(e)art to H(e)art

Letztes Wochenende hatten wir die Familie außen vor gelassen und uns mit Besuchen bei Freunden und Bekannten eingedeckt. Am Freitag waren wir bei unseren Freunden in Mönchengladbach, deren Tochter inzwischen zwei Monate alt ist.
Als wir unsere Kinder nebeneinander legten, waren wir vom Anblick schon irgendwie überrascht. Was zwei Monate Altersunterschied ausmachen können, ist schon erstaunlich. In einigen Jahren wird man sagen, dass beide Kinder praktisch gleich alt sind und vermutlich auch keine nennenswerten Unterschiede mehr sehen können. Davon abgesehen, dass wir einen Jungen haben und unsere Freunde ein Mädchen. 🙂

Die beiden haben sich übrigens super verstanden und es wurde sofort Händchen gehalten. Piet lässt da wirklich nichts anbrennen. Als ich die beiden so hübsch flirten sah, wurde mir noch einmal besonders klar, wie wichtig Krabbelgruppen sind.

Am Samstag waren wir noch einmal bei meinem besten Freund, dem mit der Hundehütte. Diesmal aber nicht zum Arbeiten, sondern zum Quatschen. Piet war nicht gut drauf, er hatte wohl Zahnschmerzen und hat ständig gebrüllt. Aber immerhin ist der erste Zahn jetzt deutlich im Kiefer zu sehen. Hoffentlich geht das jetzt nicht bei jedem Zahn so.

Sonntag schließlich kehrten wir bei einem Schulfreund von mir, den ich auf dem letzten Abi-Treffen zuletzt gesehen hatte, auf Waffeln und Kaffee ein. Da er auch einen Sohn hat, der gerade erst sechs Monate alt ist, haben wir uns über Facebook einfach mal verabredet. Dafür sind „social networks“ doch da, oder? Wir haben in unserem Bekanntenkreis bisher ja nicht so viele mit Kindern unter einem Jahr, da dürfen ein paar neue Bekanntschaften ruhig dazukommen. Naturgemäß verschwinden andere dafür im Nirvana, in letzter Zeit waren das einige, leider. Praktischerweise wohnt er quasi neben Piets Ur-Oma, da brauchte nicht einmal ich ein Navi, um ihn zu finden.

Sein Sohn ist mit sechs Monaten ein gutes Stück größer als Piet. Jetzt hatten wir genau das Gegenteil vom Freitag. Piet konnte mit ihm allerdings wesentlich weniger anfangen, als mit seiner neuen Freundin. Immerhin war er aber direkt vom geliehenem „Oball“ begeistert. Den wollten wir nun auch für unseren Sohn kaufen, wurden aber vom Neupreis ein wenig abgeschreckt. Vielleicht bekommen wir den „Oball“ ja auch bei „Aramsamsam„, unserem Baby-Gebrauchtmarkt vor Ort.

Der Name des Sohnes meines Schulfreundes brachte uns auf die Idee, noch einmal „Hart aber herzlich“ (Hart to Hart) anzusehen. Bisher sind allerdings nur zwei Staffeln, ohne besondere Bearbeitung, auf DVD erschienen.

Es war ein netter Nachmittag, beim nächsten Mal laden wir zu uns ein, bis dahin müsste unser Wohnzimmer auch krabbelsicher sein.

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