7 Mai

Fieber bei Kindern

Es scheint so zu sein, dass jedes Kind seine Vorlieben bei Krankheiten hat.

Im weiteren Bekanntenkreis erwischt es die Kinder sehr gerne regelmäßig mit ähnlichen Symptomen, bei den einen ist es die Mittelohrentzündung, bei den anderen Magen-Darm, oder eine Mandelentzündung. Als unser Sohn das erste mal krank wurde und Fieber bekam, waren wir ganz schön nervös.

Wir hatten bereits das Gefühl, dass der kleine Kerl bald hops geht, aber der Arzt schickte uns weg mit den Worten: „Da muss der durch„, oder: „Der ist mir noch viel zu fit.“ Dafür hat man dann ein bis zwei Stunden Zeit beim Arzt oder im Krankenhaus geopfert und kommt sich danach ganz schön bescheuert vor, aber für das Kind macht man ja alles.

Zumindest für das erste Kind im ersten Jahr. 😉

Lesetipp hier im Blog:

Danach sinkt die Stress-Schwelle erheblich, erst nach dem dritten Tag Fieber geht man dann zum Arzt, meistens, um die gleichen Sätze wie im ersten Jahr zu hören. Als erfahrene Eltern wird man viel gelassener, denn man hat ja schon einiges erlebt, nach drei Jahren ist mit Sicherheit jeder mal bekacktkotzt worden.

Trifft man dann auf frische Eltern mit einem kranken, fieberndem Kind, die ganz nervös zucken, wenn das Kleine mal pupst, ist das schon fast wieder niedlich. Natürlich werden beruhigende Ratschläge rigoros ausgeschlagen, denn die Eltern sind sich ja sicher, dass Kind kämpft gerade um sein Überleben.

Eventuell hilft den betroffenen Eltern dann ein Blick auf Hilfeseiten im Internet, die einem die möglichen Ursachen für das Fieber erklären:

„Verantwortlich für Fieber bei Kindern sind meistens Mittelohrentzündung (Otitis media), Magen-Darm-Infekte, bakterielle Atemwegsinfekte mit Mandelentzündung, Husten, Schnupfen und Halsweh. Aber auch typische Kinderkrankheiten wie Scharlach, Masern oder das Drei-Tage-Fieber sind als Ursache zu nennen.“ netdoktor.de

Das hat man den betroffenen Eltern zwar vorher harklein genauso erklärt, aber wenn es geschrieben steht, wird es wohl stimmen. 😉 Gegen Masern werden die meisten Kinder heute rechtzeitig geimpft, gegen Streptokokken oder einen Magen-Darm-Virus gibt es leider keine Vorbeugenden Maßnahmen. Am Anfang misst man noch stündlich Fieber (Oh-Nein, es ist schon wieder 0,1 c° gestiegen), nach drei Jahren benötigt man kein elektronisches Werkzeug mehr, um die Temperatur sicher einzugrenzen, sprich über oder unter 40c°, einige Eltern übertreffen die Präzision typischer Thermometer bei weitem. 🙂

Für das Kind ist das übrigens auch erheblich angenehmer.

Tipp: Fiebersaft und Zäpfchen gegen Fieber oder Erbrechen gehören in jede Kinder-Hausapotheke, immer.

Ansonsten hilft ein wenig Gelassenheit auf jeden Fall. Toll ist es auch, wenn der Partner gut mitzieht und man sich beim Betüddeln abwechseln kann.

 

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