23 Apr

Eine Woche Vaterzeit.

Gestern ist Piet eine Woche alt geworden. Als mir das klar wurde, dachte ich mal kurz darüber nach, was ich in dieser ersten Woche Elterzeit getan habe.

Mir fiel irgendwie nichts ein.

O.K., was habe ich denn in der letzten Woche alles NICHT gemacht, was ich sonst vorher gemacht hätte?

  • Ich war nicht beim Sport.
  • Ich war nicht beim Tanzen.
  • Die Küche habe ich nicht, wie geplant, umgeräumt.
  • Die Werkzeuge wurden von mir nicht in den Keller gebracht.
  • Ach ja, Keller, den habe ich nicht aufgeräumt.
  • Der kleine Koffer, mit den Sachen fürs Krankenhaus, ist immer noch im Wagen.
  • Das Büro wurde nicht aufgeräumt und sieht aus wie ein Schlachtfeld.
  • Ich habe nicht geschlafen, naja, zumindest nicht richtig.
  • Habe ich eigentlich was gegessen? Doch, muss ja.
  • Ich war nicht draußen, außer zum Einkaufen, und das auch nur einmal.
  • Ich habe nicht die Blumen gegossen, jetzt brauchen wir neue.

 

Ich höre mit der Liste besser auf.  Wenn ich da so drauf schaue, wird mir klar, dass die Woche zu Hause nicht unbedingt „produktiv“ gewesen ist. Was habe ich denn dann gemacht?

Die Antwort ist eigentlich einfach, ich habe mich Tag und Nacht um meinen Sohn gekümmert, dafür ist die Elternzeit ja eigentlich auch da. Irgendwie hatte ich mit das dennoch  anders vorgstellt. 😉

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