28 Nov

Ein X für ein U

In einigen Wochen, wenn alle Bauarbeiten abgeschlossen sind, hatte ich vor einen Erfahrungsbericht zu unseren Lieferanten und Handwerkern zu erstellen. Aus aktuellem Anlass ziehe ich dies zumindest für ein Gewerk vor, denn ich habe mich heute sehr geärgert.

Bei allen Gewerken, die bei uns tätig werden, habe ich mir vorher eine Baustelle, bzw. ein fertiges Werk angesehen, um die Arbeit einschätzen zu können. Nur bei dem Kaminbauer habe ich darauf verzichtet eine echte Referenz einzuholen, denn der Bezirks-Schronsteinfeger war voll des Lobes für den von uns  ausgesuchten Meisterbetrieb aus Viersen, der mit über 45 Jahren Erfahrung wirbt.

Bereits vor Auftragserteilung wurde uns zwar klar, dass der Kaminbauer mit modernen Kommunikationsmitteln nicht unbedingt per du ist. Als wir dann auf Faxe umstiegen, klappte es erheblich besser. Die Angebote wurden von ihm stets „netto“ ausgestellt, was rechtlich nicht zulässig ist, wir konnten es ihm aber nicht abgewöhnen.  Nachdem wir ihm erklärten, dass wir einen Grundofen möchten, empfahl er uns einen Brunner BSO 03 Systemofen, der uns optisch auch gut gefiel.

Der Katalog von Brunner, den wir im Internet überflogen, schien zu bestätigen, was wir erhofften: Einen Grundofen in Systembauweise, ähnlich dem Niermann-Grundspeicherofen, den wir bei Manufactum gesehen hatten. Also haben wir den Ofen bestellt und den Aufbau in Auftrag gegeben.

Gestern wurde mit dem Aufbau begonnen, heute sollte der BSO 03 in Betrieb genommen werden. Aus diesem Anlass fuhr ich auf die Baustelle, sah den Kamin und fiel vom Glauben ab. An der linken Seite des Ofens klaffte eine riesige Öffnung, die da eigentlich nicht sein sollte. „Das muss so“, war die Erklärung des Meisters. Leider hatte ich am Tag vorher die Aufbauanleitung gelesen, daher war mir sehr schnell klar, was das schief gelaufen war:

„Soll der Ofen mit Außenluft angeschlossen werden, so ist dies direkt nach Platzieren des Heizgerätes vorzunehmen.“ Aufbaubeschreibung von Brunner

Das war eben nicht passiert. Wir hatten ja gerade erst den dreizügigen Schornstein umbauen lassen, eben damit der BSO seinen „Außenluftanschluss“ bekommen kann. Beim Aufbau wurde aber vergessen, die Kernbohrung vorzunehmen, dies sollte durch die Zuluftöffnung im Wohnzimmer kaschiert werden.

Brunner-BSO03 als Konvektions-Ofen
Brunner-BSO03 als Konvektions-Ofen

Was wir nun im Wohnzimmer stehen haben, ist ein reiner Konvektionsofen, eben genau das, was wir nicht haben wollten. Nach telefonischer Rücksprache mit Brunner bestätigte sich auch noch, dass der BSO 03 grundsätzlich ein Konvektionsofen ist, ganz sicher eben kein Grundofen, wie der von Niermann. Der Kaminbauer hatte uns also nicht nur ein riesiges Loch in den niegelnagelneuen Ofen gehauen, statt diesen korrekt aufzubauen, sondern uns auch noch etwas verkauft, was wir gar nicht haben wollten.

Ich bin stinsauer, denn ich habe ja keinen Baumarkt-Ofen erworben, sondern bewusst einen Fachbetrieb beauftragt.

Ursprünglich wollten wir den Ofen in Sichtbeton belassen, was nun aber, durch die erheblichen Beschädigungen, vermutlich nicht mehr möglich ist. Das Verputzen soll übrigens noch einmal extra kosten.

Der Kaminbaue-Meister hat mir heute bewiesen, dass mit 77 Jahren niemand mehr arbeiten sollte. Rechtzeitig aufhören rettet so manchen Ruf. Ich jedenfalls bin schwer enttäuscht und werde ihn ganz sicher nicht empfehlen.

Übrigens kann ich auch den BSO 03 nicht uneingeschränkt empfehlen, denn er wird offenbar von Brunner absichtlich irreführend beworben, auch die Katalogfotos sind stark geschönt. Ich würde das nächste mal einen Niermann-Ofen in Auftrag geben, denn das ist ein echter Grundofen, und nicht einer, der nur so tut als wäre er einer. Auch die telefonische Auskunft von Brunner machte keinen sehr kompetenten Eindruck.

Wir haben übrigens keinen Niermann-Ofen bestellt, weil die Firma Niermann nicht wollte, dass der Fachbetrieb mit über „45 Jahren Erfahrung“ diesen aufbaut. Die wussten wohl mehr als wir. 😉

Hier einer der Haarrisse, die laut Brunner keinen Mangel darstellen und unvermeidbar sind:

Haarriss im Brunner--Systemofen BSO 03
Haarriss im Brunner–Systemofen BSO 03

12 thoughts on “Ein X für ein U

  1. So, nachdem der Kaminbauer den Außenluftanschluss über die Beton-Deckenplatte gebohrt hat, die Öffnung links verschlossen ist und der Kamin brennt, sind wir nun doch etwas zuversichtlicher, dass wir mit dem Ofen leben können.

  2. Guten Tag,

    ich baue gerade einen Brunner BSO03 auf. Bin kein Ofensetzer. Als interessierter Leser Ihres Berichtes möchte ich einen Hinweis geben:

    In der Aufbauanleitung steht “ Die Öffnungen für Zuluft und Warmluftaustritt sind auch dann im angegeben Querschnitt erforderlich, wenn der Kamin mit Aussenluft versorgt wird. Ohne ausreichende Zuluftöffnung bzw. Warmluftaustritt darf die Anlage nicht betrieben werden“

    Nach meinem Verständnis muss im Sockelbereich eine 750 cm2 grosse Öffnung platziert werden, um die Luftzirkulation im Konvektionsmantel zu gewährleisten. demnach hat der Ofenbauer die Öffnung zu Recht platziert.

    MfG,
    S.G.

    1. Lieber S.G.

      wir haben eben genau zu diesem Thema mehrfach ausgiebig mit Brunner telefoniert.Ich kann ihnen versichern, dass diese Öffnung an der Seite nicht notwendig ist, wenn die Zuluft in ausreichender Größe von Außen gelegt wird. Die Abluft-Öffnungen für die Restkonvektion müssen aber natürlich erhalten bleiben, auch wenn der Ofen verputzt wird. Diese sind aber kaum zu sehen und erzeugen bei Betrieb mit Außenluft auch nur sehr wenig Konvektion. So wie der Ofen nun bei uns aufgebaut ist, funktioniert er ganz ausgezeichnet.

      Allerdings bestätigt mir ihr berechtigtes Kommentar, dass die Prospekte und Anleitungen von Brunner arg verbesserungswürdig sind. Ich gehe sogar von einer bewussten Verschleierung aus, denn die Konvektionsöffnungen sind nicht gerade hübsch. Nebenbei bemerkt ist unser Ofen inzwischen von außen, nach wenigen Wochen, sehr dreckig geworden, was auf den Werbefotos natürlich auch nicht zu sehen ist, ebensowenig die „üblichen“ Setzrisse und Haarrisse, „die keinen Mangel darstellen“.

      Ich würde den Ofen nicht erneut kaufen.

  3. Hallo Guido

    Danke für Ihre Ausführung. Ich verstehe Sie aber richtig, dass Ihr Außenluft- Anschluss nur an den 125mm Verbrennungsstutzen führt und keine zusätzliche Luft in den Konvektionsmantel geführt wird, oder?

    Ich wäre nicht böse drum, wenn ich mir das Riesengitter sparen könnte (habe ich auch auf keinem Werbefoto gesehen :-). Nach Ihren Ausführungen werde ich wahrscheinlich im hinteren Teil zusätzlich zur Verbrennungsluft- Zuführung eine zusätzliche Öffnung anbringen, diese aber nicht 750 cm2 groß machen…

    Könnten Sie mir freundlicherweise noch mitteilen, ob Ihr Ofenbauer die Schamottsteine im Ofen vollflächig vermörtelt hat (bis auf die Boden- und Deckelplatte). Bei allen Öfen, die ich kenne, sind die Steine lose verlegt. In der Brunner- Anleitung steht, man solle ein Mörtelband aufbringen. Hier finde ich die Anleitung auch eher nicht hilfreich und ich habe Befürchtungen, Risse zu bekommen.

    LG,
    SG

    1. Hallo S.G.,

      ja, wir haben nur den 125mm-Rohr-Anschluss für die Zuluft, der direkt an die Brennkammer angeschlossen ist, so vermeiden wir den Großteil der Konvektion. Wollen wir eben nicht.

      Soweit ich es mitbekommen habe, wurde der Ofen vermörtelt, sonst hätten die Ofenbauer sicher den BSO 03 wieder abgebaut, um die Kernbohrung doch noch durchzuführen.

      Die Risse entstehen wohl „unvermeidbar“ vor allem am Übergang von der Brennkammer zum Heizelement. Das ist auch sehr einfach nachvollziehbar, da dies die heißeste Stelle des Systemofens ist. Kann man auch an den Thermografiebildern des Prospekts von Brunner sehen. Ich habe die Temperaturen an der Oberfläche nach dem dritten Abbrand mit 4 Kg gemessen. Die Speichersteine erreichen beinahe alle 40-50 c°, was auch absolut O.K. ist, die unterste Reihe kommt auf 30-40 c°, der Übergang zum Heizelement wird aber bis zu 90 c° heiß, daher treten dort auch die die Spannungsrisse deutlich auf.
      Brunner sagt dazu: Abspachteln und Schleifen – kein Mangel.
      Ich lade gerne noch ein Foto von den Rissen hoch.

  4. Hallo,

    man erlaube mir bitte, als Fachhändler von diesem und vergleichbaren Produkten, einige Anmerkungen:

    1) Der BSO 03 wird von Brunner an keiner Stelle als Grundofen angeboten und ist natürlich auch kein Grundofen. Hier trifft den Hersteller also keine Schuld, wenn seitens des Händlers eine falsche Beratung erfolgt ist. Wobei fraglich bleibt, ob die Empfehlung für den BSO 03 an sich nicht sogar richtig, weil bedarfsgerecht, gewesen sein könnte. Nur eben falsch kommunziert wurde… Brunner bietet an anderer Stelle die Modelle BSG 01 und BSG 02 als Grundofen an. Dabei handelt es sich dann auch um Grundöfen.

    2) Der hier und an anderer Stelle beschriebene Verbrennungsluftanschluss reduziert die Konvektion aus einem einfachen Grund nicht im geringsten: Die externe Verbrennungsluft gelangt direkt von unten in den Heizeinsatz und von dort mit dem Rauchgas über die Züge und den Schornstein wieder nach draußen. Steht also in keinem (!) Zusammenhang mit der Konvektionsluft, die aus dem Raum unten über Öffnungen in den Ofenmantel gelangt, sich dort am Heizeinsatz erwärmt und über die obere Öffnung wieder zuück in den Raum abgegeben wird. Wenn die beschriebenen Arbeiten (Luftgitter unten verschließen und externe Verbrennungsluft anschließen) gleichzeitig erfolgt sind, hat sich die Konvektion zwar reduziert, was aber einzig und alleine mit dem Entfernen des Gitters zu tun hat, nicht jedoch mit dem externen Verbrennungsluftanschluss. Dieses (oder ein anderes) Gitter sollte im übrigen schnellstens wieder angebracht werden, da sich der Ofenmantel wegen zu geringer Konvektion zu sehr aufheizen könnte und auch der Heizeinsatz ggf. Schaden nehmen könnte.

    3) Dass die Gitter auf den Fotos von Brunner nicht gezeigt werden, ist richtig. Der Grund dafür ist, dass diese eben auch nicht zum Lieferumfang des BSO gehören und bauseits schon wegen der örtlichen Gegebenheiten oder persönlichem Geschmack des Kunden immer an anderer Stelle angebracht werden. Es liegt hier immer am Händler, den Kunden auf Gitter bzw. schönere Alternativen (Luftleisten etc.) hinzuweisen. Auch hier trifft den Hersteller kein Verschulden. Im übrigen ist die Problematik bei den Modellen BSK zwischenzeitlich ohnehin gelöst, da diese mit einem integrierten Luftspalt im Sockelbereich geliefert werden.

    4) Die Haarrisse sind keinesfalls Stand der Technik bei BSK und BSO. Bei den von uns verkauften BSO und BSK liegt die Mängelquote diesbezüglich unter 1%. Ursächlich für Rissbildung sind in erster Linie falscher Transport (wodurch die Teile zunächst unsichtbar vorgeschädigt sein können) oder falsche Montage, wenn Mörtelreste und sonstige Unebenheiten zwischen den Bauteilen vor dem Setzen nicht entfernt werden oder vom Monteur am beigefügten Acryl gespart wurde. Vergessene oder verschlossene Konvektionsöffnungen können die Rissbildung ebenfalls beschleunigen (siehe oben).

    5) Die an anderer Stelle gezeigte Scheuerstelle einer Klammer, die Brunner zum Spannen der Transportbänder verwendet, hätte der Händler problemlos bei Brunner reklamieren können und umgehend Ersatz erhalten. Auch hier vermute ich aber eher falschen Umgang. Bei hunderten BSO und BSK ist mir noch kein einziger Fall untergekommen, bei dem der Hersteller die Klammern direkt auf den Sichtbetonteilen verlegt oder nicht zumindest gepolstert hat. Wurden die Teile jedoch vorher schonmal aus der Box entnommen und dann falsch wieder verpackt, kann es zu diesem Schadensbild kommen.

    Abschließend: Es ist bedauerlich, wenn jemand Geld in die Hand nimmt für ein Produkt, welches nicht seinen Wünschen und Bedürfnissen entspricht und dieses Produkt dann auch noch fehlerhaft montiert wird. Hier jedoch wird an einigen Stellen der Anschein erweckt, als wäre das Produkt an sich mangelhaft. Das ist definitiv nicht der Fall. Insbesondere dann nicht, wenn man den für den Kaufpreis gebotenen Gegenwert, nämlich knapp 1000kg hochwertigen Speicherofen, in Betracht zieht. Hier bieten viele andere Hersteller für mehr Geld deutlich weniger Gegenwert.

    Allerdings ist jedes Produkt der Welt nur so gut wie der, der es montiert und / oder den Kunden darüber berät.

    Viele Grüße

    Steffen Hopp
    Hopp Kachelofendesign GmbH
    Geräte-Börse
    Fashion of Fire

  5. Guten Abend Herr Schüffelgen,

    durch Zufall lese ich Ihren Blog und stoße dabei auf unsere Firma. Wir bieten ja nunmehr seit 2003 unseren Kleinspeicherofen in einer handwerklichen Qualität mit Naturstein als Außenfläche an, der von Brunner im Design zwar kopiert, aber qualitativ nicht erreicht wird. Schade, dass Sie nicht einen intensiveren Kontakt gesucht haben, denn aus gutem Grund bauen wir unseren kleinen Grundofen nur selber auf. Es ist halt kein Industrieprodukt, sondern in unserer Manufaktur hergestellt, nach unserem Qualitätsanspruch, der auch eine spätere Betreuung beinhaltet, sollte es Probleme geben. Im Übrigen haben wir für diesen Kleinspeicherofen bereits 2005 einen IF-Design Award erhalten.
    Nun haben Sie ja einen Warmluftofen mit nachgeschalteter keramischer Nachheizfläche und keinen Grundofen; sollten Sie fachliche Fragen haben, stehe ich jederzeit zu Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen
    Thomas Zander (Niermann GmbH)

    1. Ich freue mich ja über die vielen Kommentare, allerdings habe ich nicht nur in diesem Artikel, sondern auch in anderen deutlich gemacht, dass ich die Schuld für die zahlreichen Fehler in erster Linie beim Ofenbauer sehe, dies ändert aber nichts daran, dass wir uns von Brunner nach dem Kauf extrem schlecht betreut und beraten fühlten, wir haben auf die Mängel hingewiesen und wurden regelrecht abgewimmelt. Dass Brunner einen Teil der Probleme durch eine Anpassung in der Serie geändert hat, geben mir, denke ich, recht in meiner Kritik.

      Der Ofen hat übrigens komplett mehr gekostet, als mein Suzuki Swift einschließlich Überführungskosten, ich werde den jetzt sicher nicht abreißen.

      Auch nicht für einen echten Grundofen von der Firma Niermann. 🙂

      Im laufenden Betrieb sind weiter keine Probleme aufgetreten. Die Erklärungen von Stefan Hopp hätte ich mir von unserem Ofenbauer auch gewünscht.

  6. Hallo Herr Schüffelgen,

    ergänzend zu meinen Ausführungen vom 01. Juni bzw. Ihren Ergänzungen vom 11. Oktober gestatten Sie mir bitte nochmal, dass ich hier den Hersteller (Brunner) etwas in Schutz nehmen muss.

    Vorab: Nein, ich werde dafür nicht von Brunner bezahlt oder sonstwie bevorzugt!

    Zur Sache: Zur Philosophie von Brunner gehört es seit ewigen Zeiten, dass man ausschließlich über den Fachhandel verkauft. Damit ist man bei Brunner in bester Gesellschaft mit z.B. Camina, Spartherm usw…

    Insofern ist man bei den Herstellern schlichtweg nicht auf den Kontakt mit dem Endverbraucher eingestellt und daran werden die Hersteller auf absehbare Zeit auch nichts ändern. Erst recht nicht, seit Brunner BSK, BSO und Camina oder Spartherm Bausätze via Internet verkauft werden.

    Die Folge wäre nämlich, dass sich der Verbraucher im Internet einen Kaminbausatz zum Schnäppchentarif besorgt und die Hersteller dann eine extra Abteilung für Fragen und Reklamationen der Endkunden aufbauen müssten, weil der Online-Händler zwar die Anlage verkauft hat, sich danach aber aus der Verantwortung verabschiedet.

    Zumal das hier schon in der Praxis gar nicht funktionieren könnte: Wenn z.B. ein BSO oder BSK fehlerhaft beim Endkunden ankommt, dann kann(!) der Hersteller hier erstmal gar nicht eingreifen, da die Anlage ja irgendwann mal – zumindest auf dem Papier – von einem Händler als „einwandfrei“ in Empfang genommen wurde. Auf den weiteren Vertriebs- und Versandweg hat Brunner dann aber gar keinen Einfluss mehr, geschweige denn auf den Umgang mit den Teilen während Transport und Versand zum Endkunden.

    Genau aus diesem Grund fahre ich ja ausnahmslos jeden Systemkamin oder Kaminbausatz mit eigenem Lieferservice OFEN-TAXI zum Kunden. Eben um hier die Anlagen lückenlos vom Hersteller bis zum Kunden „im Auge“ zu behalten.

    Brunner und alle anderen namhaften Hersteller legen großen Wert darauf, dass ihre Produkte über den einschlägigen Fachhandel vertrieben werden und von eben diesem Fachhändler dann auch die Pflege des Kunden im Nachgang übernommen wird. Immerhin wird dieser Service ja vom Hersteller mit entsprechenden Rabatten an den Händler abgegolten.

    Ich arbeite selbst seit Jahren mit o.g. Herstellern zusammen und muss bei Brunner selten länger als 24h auf eine Rückmeldung warten, wenn ich eine Kundenreklamation übermittelt habe. Insofern funktioniert der Service bei Brunner tadellos – er muss aber immer vom ausliefernden Händler angestoßen werden.

    Mit dem Verkauf der Anlage – egal ob klassisch im Ladengeschäft oder via Online-Shop – übernimmt der Händler die Verantwortung für den Systemkamin und den Kunden!

    Viele Grüße

    Steffen Hopp
    Hopp Kachelofendesign GmbH
    Geräte-Börse
    Fashion of Fire

    1. Herr Hopp,

      die Firma Brunner hat einen eigenen Kaminbauer zur Unterstützung des von uns beauftragten Kaminbauers geschickt, dieser hat auch die Ware „mitgebracht“.

      Ich sehe daher durchaus auch den Hersteller in der Verantwortung, auch wenn ich die Hauptschuld für die Misere bei dem Fachbetrieb sehe.

      Ich will mich aber nun auch nicht mehr länger damit befassen, bleibe aber auch bei meiner Meinung nicht erneut ein Brunner-Produkt zu erwerben.

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