14 Jun

Doofer Tag

Heute war ein richtig doofer Tag, zumindest für Piet. Heute war kein Einsatz als Tagesvater geplant, daher hatter ich auf diesen Tag einen Arzttermin in Reuschenberg (Neuss) für unseren Sohn gelegt. Zum Impfen, denn MMR und Pocken war schon überfällig. Bei der U6 konnten wir die Impfung nicht vornehmen, da es Piet überhaupt nicht gut ging. Es handelt sich um eine Lebendimpfung, die recht heftige Nebenwirkungen haben kann, da muss das Kind topfit sein. Die Symptome kommen angeblich erst in fünf Tagen, ich bin ja mal gespannt.

Wir haben heute erst zum dritten Mal in diesem Jahr den Chariot Cougar ausgepackt, ich fahre zwar jede Woche Rad, aber bisher beinahe immer ohne den kleinen Mops. Zuerst dachte ich daran ihm zusätzlich seinen neuen Helm anzulegen, aber in Kombination mit dem Sitzverkleinerer war das nicht zu machen. Piet fand die Fahrt im Hänger wie üblich super, zumindest ist er sofort eingepennt. Das war allerdings keine große Überraschung, denn die letzten vier Nächte waren sehr kurz, für mich übrigens auch. Die blöden Zähne lassen ihm mal wieder keine Ruhe und stündlich geht der schreiende Wecker.

Beim Kinderarzt war noch recht wenig los, nach relativ kurzer Wartezeit waren wir schon dran, flott zwei Spritzen gesetzt und schon ging es wieder los. Nur die Zweite quittierte Piet mit einem Nörgler, sonst war er wieder super tapfer. Wieder zu Hause war es schon recht spät, zu spät für die Spielplatzrunde und ich war auch fix und alle. Daher blieben wir in der Wohnung. Nachmittags waren wir dann einen privaten Termin wahrnehmen, Piet die ganze Zeit dabei, viel im Autositz, kein Laufen und Krabbeln, das fand er zu recht unspaßig. Auf dem Weg zurück brüllte er uns entsprechend zusammen, das konnte ich ihm nicht mal übel nehmen. Da das Wetter ja doch noch sehr schön wurde, sind wir dann direkt noch für eine kleine Weile in den Sandkasten gegangen, da war die Welt dann wieder in Ordnung, es waren reichlich Bekannte da. Als wir dann aber zum Abendessen hochgingen, war das Theater wieder groß. Meine Frau machte sich gegen sechs Uhr wieder zu einem weiteren Termin auf und die nächste halbe Stunde testete mein Sohn mal wieder den Schallschutz unserer Wohnung aus. Schreiend noch die Windel gewechselt, umgezogen und Zähne geputzt und dann völlig fertig in sein Bett verfrachtet pennt der kleine Kerl gerade tief und fest, hoffentlich bleibt es so.

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