29 Apr

Der Tannenbusch

Auf dem Spielplatz im "Tannenbusch" (Dormagen)
Auf dem Spielplatz im "Tannenbusch" (Dormagen)

In der Erziehung unseres Sohnes und auch in der Betreuung meiner zukünftigen Tageskinder,  lege ich sehr viel Wert auf das Verständnis für die Natur. Was liegt da näher, als für einen schönen Sonntagsausflug in einen Tierpark zu fahren. Glücklicherweise haben wir einen in nicht allzu großer Entfernung, in 7-10 Minuten ist man mit dem Auto da, mit dem Fahrrad dauert es ca. 1 Stunde.

Der Eintritt in den „Tannenbusch“ ist kostenlos, das Parken kostet 2,00 Euro, eine Handvoll Futter für die Tiere je Portion 0,10 Euro, zusätzlich wird um eine kleine Spende für die Erhaltung des Parks gebeten. Es gibt zahlreiche Bänke, eine kleine Wirtschaft und einen großen Spielplatz und natürlich viele Wildtiere und Nutztiere. Diesen Ausflug kann sich jeder leisten und Piet war total begeistert.

Viele Bäume sind beschriftet, an den Tiergehegen stehen ebenfalls Schilder, so kann man den Kindern wunderbar die Tier- und Pflanzennamen beibringen, ohne einen Naturführer dabei haben zu müssen. Viele Planzen und Tierarten kenne ich zwar, aber bei einem Mufflon war ich mir nicht mehr sicher.

„Als Mufflon werden mehrere Unterarten des Wildschafs zusammengefasst. Heute ist der Mufflon im Kaukasus, in Anatolien, im nördlichen Irak, und im nordwestlichen Iran verbreitet. Einst reichte ihr Verbreitungsgebiet weiter über die Krim und den Balkan bis zu den Karpaten. In diesen Gebieten ist es allerdings bereits in der Bronzezeit (vor ca. 3000 Jahren) oder sogar noch früher verschwunden. Darüber hinaus leben Mufflons auf Elba, Zypern, Korsika und Sardinien; umstritten ist allerdings, ob es sich hierbei um Wildschafe oder um Nachkommen sehr ursprünglicher Hausschafe handelt. In zahlreichen Gegenden Europas ist das Mufflon in jüngerer Zeit als Jagdwild ausgewildert worden.“ Wikipedia

Der Spielplatz bietet sogar Spielgeräte für Kleinkinder, dort konnte sich Piet zwischendurch richtig austoben und den anderen Kindern zeigen, wie man alleine rutscht, auch wenn man noch nicht laufen kann. Nach zwei Stunden im Park war Piet total geschafft und pennte auf der Stelle im Auto ein. Das macht für heute vormittags mindestens eine Million neue Synapsenverbindungen. 🙂

Einen Ausflug in den „Tannenbusch“ werden wir auf jeden Fall wiederholen und vermutlich kann ich solche Ausflüge auch mit den Tageskindern organisieren.

2 thoughts on “Der Tannenbusch

  1. Lustig war auch, dass fast nur Väter auf dem Spielplatz mit dem Kindern waren; das war also ganz klar klar mein Part und Papa konnte zusehen und Fotos machen 🙂

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