23 Okt

Der Chariot-Cougar als Lastenträger

Chariot Cougar 2010, mit Einkäufen beladen
Chariot Cougar 2010, mit Einkäufen beladen

Als wir den Kinder-Fahrradanhänger 2010 gekauft haben, waren wir über die hohen Gebrauchtpreise schon recht verwundert. Wenn ein Chariot Cougar verkauft wurde, war er meistens drei Jahre alt und ging für immerhin noch 50-70 % des Anschaffungspreises von privat an neue Eigentümer.

Daran hat sich bis heute nichts geändert, wir haben für den Chariot Cougar 1, Modell 2010 in rot, damals 923,85 Euro bezahlt, mit Zubehör. Jetzt, drei bis vier Jahre später, wird das Modell bei den Kleinanzeigen für 600 – 800 Euro angeboten. Fairerweise in einem besseren Zustand, als sich unserer befindet. Die wenigsten holen den Fahrradanhänger täglich aus der Garage oder dem Keller, egal ob Sommer, Winter, Regen oder Schnee. 😉

Drei Jahre sind ein typisches Alter für einen gebrauchten Kinderanhänger, wenn die Kinder selber fahren können, erübrigt sich für viele der Nutzen.  Grundsätzlich ist es keine schlechte Idee einen gebrauchten Fahrradanhänger zu erwerben, wer meine Berichte gelesen hat, weiß, dass nur wenige Mängel aufgetreten sind und keine gravierenden dabei waren. Seit dem zweiten Jahr sind auch keine neuen mehr dazu gekommen.

Auch ein Getränkekasten passt locker in den Chariot Cougar 1
Auch ein Getränkekasten passt locker in den Chariot Cougar 1

Wir nutzen den Wagen immer noch täglich, bald vermutlich nicht mehr in erster Linie, um unseren Sohn zu befördern, sondern als echten Lastenesel. Als ich mir das neue Rad gewünscht habe, hatte ich mir den guten Vorsatz genommen, das Auto so selten wie möglich zu nutzen.

Bisher habe ich es ganz gut hin bekommen, seit einem Monat habe ich meinen Wagen nicht mehr angerührt, alle Einkäufe werden mit dem Fahrrad organisiert, auch zum Sport und zum Kindergarten fahre ich mit dem Pedelec. Ich bin immer wieder verwundert, was alles in den Anhänger passt und wie gut sich das Gespann trotzdem noch fahren lässt. Ich hatte das bereits angedeutet, jetzt liefere ich mal Fotos dazu nach.

Oben ist ein Bild vom Cougar, voll beladen, so wie ich unterwegs bin, mit geschlossenem Verdeck. In der Satteltasche sind keine Einkäufe, sondern nur mein Helm und die Regensachen, hier würde notfalls noch was rein passen. Links ist ein Foto der selben Ladung und offenem Verdeck, unten dann die gesamten Einkäufe ausgeladen.

Der ganze Kram hat LOCKER in den Chariot gepasst, der Getränkekasten wurde mit dem Gurt gesichert, es hätte noch einiges mehr hinein gepasst. Auch der große Adventskalender konnte noch bequem mitfahren.

Der gesamte Einkauf passte locker in den Fahrradanhänger
Der gesamte Einkauf passte locker in den Fahrradanhänger

Ein Großer Vorteil, wenn man mit dem Rad einkauft ist, dass man immer in der ersten Reihe parken kann, direkt am Eingang. 🙂

Die Passanten sind teilweise schon recht erstaunt, wenn die sehen, was ich alles in den Wagen lade. Wenn das Verdeck geschlossen ist, bemerkt man es aber gar nicht und muss sehr genau hinsehen. Der Cougar 1 hat eine Zuladung von maximal 34 Kilogramm, der Cougar 2 sogar von 45 Kilogramm. Dem Wocheneinkauf steht also nichts im Wege. Die Bremsen am Fahrrad sollten das aber auch bewerkstelligen können, der Hänger schiebt ganz gut, wenn man voll in die Eisen gehn muss, bei nassem Wetter überholt der einen sogar manchmal. 😉

Wir werden unseren Anhänger, obwohl die übliche Haltedauer erreicht ist, nicht abgeben, sondern zweckentfremdet weiter nutzen, bis er auseinander fällt. Ich bleibe bei meiner Meinung, dass das Geld für einen Chariot Cougar gut angelegt ist, nur wenige Dinge, die wir für unser Kind angeschafft haben, wurden derart regelmäßig und intensiv genutzt.

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