23 Mai

Das Freilichtmuseum Dorenburg am Niederrhein

Wir suchten ein Ausflugsziel für das Wochenende und hatten die Idee, mal wieder in das niederrheinische Freilicht-Museum Dorenburg zu fahren, wir waren viele Jahre nicht dort, mit unserem Kind noch nie.

Da es am Sonntag freien Eintritt gab, war das eine willkommene Gelegenheit. Den gesparten Eintritt haben wir während des Besuchs im Pfannenkuchen-Haus investiert.

Freilicht-Museum Dorenburg am Niederrhein
Freilicht-Museum Dorenburg am Niederrhein

Als Zivildienstleistender habe ich auch an der Dorenburg einen Teil der Gartenpflege übernommen, ich kenne die gesamte Anlage also noch sehr gut von früher. Es hat sich seitdem sehr viel verändert, zum Positiven. Es wurden einige Spielmöglichkeiten für Kinder geschaffen, Gebäude ergänzt und erweitert, die Grünanlage bekam einige neue Hingucker, wie zum Beispiel einen Kräutergarten und einen Färbergarten.

Das Spielzeug-Museum ist umgezogen in neue Räumlichkeiten, was wirklich sehr gut gelungen ist. Mir fehlten dort nur einige ergänzende Informationen zu den gezeigten Dingen, da wäre sicher mehr möglich gewesen. Vermutlich findet aber wirklich jeder dort ein Spielzeug, was er früher mal gehabt hat.

Spielplatz im Freilicht-Museum Dorenburg
Spielplatz im Freilicht-Museum Dorenburg

Im Tante-Emma-Laden kauften wir noch Brot und Honig. Das Leib Brot wird in einem altem Ziegelofen gebacken und ist mit 3,50 Euro sein Geld wirklich wert, auch wenn ich es natürlich nicht essen kann, der Honig wird vor Ort gewonnen, die Bienen haben dort die Streu-Obst-Wiesen direkt vor der Nase. Ein Imker direkt am Bienenhaus erklärte alles, was man wissen wollte, ebenso konnte man im Kräutergarten fachsimpeln.

Während ich insbesondere die Gebäude interessant fand, die mich früher nie wirklich interessiert haben, hatte unser Kind natürlich Augen für ganz andere Dinge. Es laufen dort mittlerweile viele Tiere über die Wiesen: Pferde, Hühner, Gänse, Enten und Esel, um einige zu nennen. Das passt ganz gut in die ländliche Optik, kann sich aber noch nicht mit dem Freilicht-Museum in Kommern messen, dort wird sich noch deutlich mehr Mühe mit der optischen Gestaltung gegeben. Kommern ist natürlich auch viel größer und weitläufiger. Der Reiz an der Dorenburg liegt für uns vor allem daran, dass die Orte aus denen die Häuser stammen, alle aus der Nachbarschaft sind, ebenso wie die Anlage selbst für uns nicht weit ist.

Unser Kind hatte auch Spaß, aber für eine Jahreskarte reicht es für uns sicher nicht. Einen Ausflug ist das Freilicht-Museum sicher hin und wieder wert.

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