It’s not a bug, it’s a feature!

Seit einiger Zeit ärgere ich mich darüber, dass das Theme „Lonely Road“ mit dem ich seit dem „Hackerunfall“ arbeitete, beim Datum keine Jahreszahl anzeigt. Ich konnte auch nicht heraus finden, wo man das ändert, oder ob man das überhaupt ändern kann. Auch wenn ich seit beinahe 10 Jahren blogge, HTML kann ich nach wir vor nur rudimentär, ich bin daher auf ein gutes Theme angewiesen.

Vollzeitvater-Hintergrund

Ein neues Theme zu finden, war aber auch nicht so leicht, wie man zuerst meinen mag, kleine Ansprüche, wie zum Beispiel die eigene Farbanpassung grenzen die Auswahl schon erheblich ein. Das aktuelle Theme „Confit“ ist jetzt auch nicht unebdingt für mich perfekt, zeigt aber zumindest das vollständige Datum an, bei einem Blog, der nun sechs Jahre auf dem Buckel hat, nicht ganz unwichtig, wie auch Leser immer wieder anmerkten.

Das Prinzip des Minimalismus habe ich auch bei digitalen Inhalten gerne im Auge, obwohl ich es auch nicht 100% nüchtern haben mag. Das Theme „Confit“ ist ebenso wie das alte „Lonely Road“ als „clean“ und „very light“ beschrieben. Das trifft es ganz gut und passt zu meinem persönlichem Stil ohne übertrieben spartanisch zu sein. Witzigerweise ist „Confit“ eigentlich als Webseite für Restaurants gedacht, passt also doppelt gut. 😉

Die Einbindung anderer sozialer Medien stellt mich auch bei diesem Theme wieder vor Rätsel, aber ich muss ja nicht alle Probleme auf einmal lösen.


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Und Plötzlich kam keiner mehr…

Normalerweise, wenn ich beim Arbeiten am PC ein Problem habe, denke ich mir:

„Irgend ein anderer Depp wird bereits genau das Problem vor mir gehabt haben, die Lösung finde ich schon.“ Bisher hat das eigentlich auch immer so funktioniert.

Als ich gestern in meinen Blog schaute, wunderte ich mich, dass meine Jetpack-Statistik nicht mehr da war. Ich schaute unter WordPress in die „Plugins“, Jetpack war weg. Seltsam, denn gelöscht hatte ich es nicht und beim letzten Blog-Artikel vom 19.01. war es auch noch da.

Jetpack: Plötzlich keine Besucher mehr auf dem Blog

Hmm, na gut, einfach neu installieren. Das klappte schon mal nicht, es kam ständig die Meldung, dass das Programm bereits vorhanden sei. Also loggte ich mich bei WordPress direkt ein, fand die Statistik und staunte: Seit dem 20.01. war kein einziger Besucher mehr gekommen. Das konnte nun ja auch irgendwie nicht stimmen.

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Der neue alte Rechner, oder: Es war einmal eine T5500 Workstation für 10K-USD

DELL T5500 als Spiele-Rechner

Für viele Menschen ist ein Smartphone ein richtiger Computer-Ersatz geworden und ich muss zugeben, dass für viele tägliche arbeiten am PC selbst mir ein Netbook völlig ausreichen würde, aber eben nicht für alle. Außerdem benutze ich kein Smartphone, außer zum Navigieren beim Radfahren. 😉

Energetisch geht nichts über ein Laptop, außer einem vergleichbarem Mini-PC. Aber damit geht weder Bildbearbeitung, noch Video-Bearbeitung wirklich gut und auch nicht das Spielen aktueller Spiele, zumindest, wenn man kein Vermögen ausgeben möchte. Ich kaufe schon seit Jahren keine neuen PC mehr, sondern greife stets auf ausgediente Workstations zurück, die als Leasingrückläufer von großen Firmen abgeschrieben sind. Diese Systeme sind dann meist 5 Jahre alt, ich rüste den Rechner für meine Zwecke ein wenig um und habe so eine hochwertige Hardware für vergleichsweise wenig Geld.

In meinem Bekanntenkreis stößt das auf wenig Verständnis. Nichts ist doch älter, als der PC von gestern. Viele sind obendrein der Meinung, dass Workstations, die oft Server-Technik verbaut haben, nie gute Spiele-Rechner sein können. Ich vermute, das hängt stark vom Anspruch ab und natürlich kann ein mehrere Jahre altes System einem brandneuen Spiele-PC nicht das Wasser reichen, soll er auch gar nicht, er soll nur seinen Job möglichst ohne Murren machen, uns dies für möglichst wenig Geld. Weiterlesen

Samsung GT-P3110 Reset, Update, Werkseinstellung

Unterwegs kann ein kleines Tablet ganz hilfreich sein, wenn man Kinder hat. Wir haben über AMAZON-Prime stets einige Inhalte auf dem Gerät parat, damit wir Kinder, die zum Beispiel beim Arzt warten müssen, irgendwie beschäftigen können.

Es gibt natürlich auch kindgerechte Spiele für jedes Alter, da dies aber nicht selten Kostenfallen sind, verzichten wir generell darauf. Selbst so alte Möhrchen wie unser Galaxy-Tab 2 mit Android 4.0 und 8GB sind für diesen Zweck noch zu wirklich gut zu gebrauchen.

Unser Kind hat natürlich keinen freien Zugang zu dem Gerät, sondern darf nur unter Aufsicht etwas darauf ansehen.

Vor einiger Zeit hatte er es geschafft das kleine Galaxy Tab mit 4-stelligem Pin-Code zu knacken, ein besonders sicheres Passwort musste also her.

Natürlich haben wir das dann vergessen. 🙂

Samsung Tablet GT-P3110 Boot-Menü

Es lag nun Monate lang ungenutzt in einer Schubalde, immer wieder versuchten wir das Passwort zu ermitteln, aber wir hatten es komplett verbummelt. Wir holten das Tablet erst wieder ans Licht, als unser neueres Fire-Tablet die Tage zu Boden fiel und zerbrach. Das alte Gerät musste doch irgendwie zu retten sein.

Da wir bei dem kleinem, mittlerweile recht altem, Galaxy-Tab GT-3110 bewusst auf eine Verknüpfung mit externen Konten verzichtet hatten, mussten wir das Gerät zurück stellen, also in die Werkseinstellung versetzen. Hierfür eine brauchbare Anleitung zu finden, ist nicht so einfach. Jeder scheint automatisch davon auszugehen, dass das Gerät unrechtmäßig entwendet wurde. Die haben wohl alle keine Kinder. 😉 Weiterlesen

E-Mail Verschlüsselung mit Thunderbird

... und eine E-Mail ist keine Postkarte

… und eine E-Mail ist keine Postkarte

Ich gebe zu, ich habe ein schlechtes Gewissen. 2013 war ich auf einer Informationsveranstaltung der Piratenpartei zum Thema Sicherheit im Internet und Daten-Verschlüsselung insbesondere von E-Mails.

Blog-Artikel von 2013 : Cryptoparty

Ich habe das damals alles sehr interessant gefunden, bin aber in der Realität an einigen Dingen gescheitert. So einfach ist das eben dann doch nicht gewesen. Seitdem habe ich nicht mehr viel daran gedacht und dann, innerhalb weniger Tage, prasselten die Dinge wieder auf mich ein. Weiterlesen

Fotoarchiv-Minimalismus, oder: Erfahrungsbericht EPSON Perfection V370 Photo

Ich habe es wieder getan, ich habe in den letzten Wochen einige Minimalismus-Blogs gelesen und wieder neue Motivation gesammelt.

Diesmal hatte ich mir ein besonders großes Projekt vorgenommen, obwohl es gar nicht so viel Platz weg nimmt, in der Anzahl der Dinge aber unglaublich ist: Unser persönliches Fotoarchiv und damit meine ich nicht die digitale Variante.

alte Negative scannen

alte Negative scannen

Meine erste eigene Spiegelreflex-Kamera bekam ich mit 12 Jahren geschenkt und ich habe diese über viele Jahre reichlich genutzt und nach der Ausbildung indirekt meine Selbstständigkeit damit aufgebaut. Da meine Familie schon etwas länger in der Fotobranche zu Hause war, erbte ich auch noch reichlich Fotos aus der Familie, die nahm ich gerne an, denn ein wenig Ahnenforschung fand ich gar nicht schlecht. So kam es, dass ich kistenweise Fotos, Dias und Negative habe, die bis über 100 Jahre zurück reichen, viele Bilder stammen aus den 50er und 60er Jahren, aber auch die Jahrzehnte danach sind gut vertreten. Es sind Massen. Weiterlesen

Reverse-Diet, Intermittend Fasting und Leangains

Nach einigen Monaten harter Diät sollte man nicht von heute auf Morgen einfach wieder essen „wie vorher“. Daher gibt es das Konzept der „Reverse-Diet“, theoretisch geht man genau so lange aus der Diät wieder raus, wie man vorher rein gegangen ist.

Das habe ich allerdings noch nie geschafft. Weiterlesen

Wenn Vierjährige Produkte designen würden…

Aktuell bin ich im Kindergarten ganz gut eingespannt: Kuchen backen für die große Party heute, das waren schon mal drei Kuchen nur von mir, genau genommen vier, denn einer ist mir nicht geglückt. Dann gestern Abend Tische und Stühle rücken, damit heute auch alle Platz finden. Heute war zusätzlich Elternsprechtag, dann ist die Party am Nachmittag, wo ca. 100 Erwachsene plus Kinder erwartet werden. Nächste Woche soll ich morgens Wertmarken für St. Martin verkaufen, an St. Martin den Zug sichern und an einem Nachmittag ist die Elternratssitzung. Ach, und ein Hochbeet soll auch noch irgendwann gebaut werden, das rennt mir schon länger hinterher.

Nein, ich habe bisher zu Hause keine Langeweile entwickelt. 🙂

Dass unser Sohn mit Vorliebe bastelt, zeichnet und malt, habe ich sicher schon öfters erwähnt. Heute beim Gespräch mit seiner Erzieherin konnte ich einen Blick auf seinen „Beurteilungsbogen“ werfen, der in regelmäßigen Abständen erstellt werden soll.

Auf diese Weise versucht man Entwicklungsdefiziten auf die Spur zu kommen, im Fachjargon nennt man das Entwicklungsdokumentation, über das Thema habe ich ja auch meine Arbeit zum zertifizierten Tagesvater geschrieben.

Wegen dieser schriftlichen Prüfung habe ich mich auch mit klassischer Fachliteratur für Erzieher beschäftitgt, so dass ich auch für Kindergartenkinder noch halbwegs gut Bescheid weiß, was im Allgemeinen an Fertigkeiten erwartet wird. Als ich das Blatt unseres Sohnes sah, fiel mir „der Mensch“, den er gemalt hatte, sofort ins Auge.

Aus Kinderzeichnungen von Menschen (Strichmännchen) soll man eine Menge ableiten können. Über den „Kopffüssler“ sind wir schon ein wenig hinaus gewesen, bei der letzten U-Untersuchung war das noch der Standard bei unserem Kind, was auch völlig normal ist.

„In Deutschland hat dieser Test Tradition: Vorschulkinder sollen im Alter von vier und noch einmal mit fünf Jahren beim Arzt einen Menschen zeichnen.“ welt.de

Die aktuelle Zeichnung von unserem Sohn zeigte nun einen Körper, Beine, Kopf mit Haaren, Gesicht und HÄNDE MIT FINGERN. Große Hände mit je fünf Fingern, dazu hatte ich irgendwo gelesen, dass dies völlig normal ist, aber auf eine ausgesprochen hohe Kreativität hin deutet, ob da was dran ist, wage ich nicht zu beurteilen, aber der Spruch: „Seien sie doch froh, dass sie so ein kreatives Kind haben“ schwirrt mir immer durch den Kopf, wenn dat Penz wieder jet angestellt hat.

Aber davon abgesehen, überrascht mich unser Kind immer wieder mit ungeahnten Ergebnissen seiner Arbeit, wenn er wieder kreativ ein Problem gelöst hat (Lesetipp: McGyver it), oder etwas tolles gebastelt hat, meistens macht es das völlig ohne unsere Anleitung. Zu meinem Geburtstag bekam ich ein Motorrad-Auto von ihm geschenkt. Ich musste sofort staunen, vielleicht liegt es ja daran, dass ich ein Nerd bin, aber für mich sah es mächtig nach einem Entwurf von Syd Mead aus. Weiterlesen

Erweiterte Gedanken zur „Men’s Health Dad“

Vollzeitvater, lieber fit als fett.

Vollzeitvater, lieber fit als fett.

Ich lese sehr unregelmäßig Zeitschriften, aber wenn mich die Titelthemen besonders ansprechen, greife ich auch mal zu.

Bei der „Men’s Health Dad“ war die Sache etwas anders, denn die wollte ich auf jeden Fall lesen. Die „normale“ „Men’s Health“ lese ich hin und wieder ganz gerne, vor allem, wenn ich irgendwo warten muss, denn gekauft habe ich die selbst noch nie. Liegt vielleicht auch daran, dass ich von zumeist offensichtlich gedopten und geshoppten Fitness-Models auf dem Titelblatt nicht viel halte.

Das wäre dann schon mal ein guter Pluspunkt für die „Dad“, denn der Mann und Vater auf dem Cover hat etwas an. Wäre vielleicht auch zu seltsam, einen authentischen, halbnackten Vater zu zeigen. Wobei ich selbst meinen Entschluss zum radikalem Abnehmen getroffen habe, eben WEIL ich Vater wurde.

Ich wollte unbedingt ein fitter und kein fetter Vater sein. Aber das Thema ist ja heute ein anderes.

Welche Zeitschriften lese ich überhaupt gerne? Kurz in das Gedächtnis gegriffen und nachgesehen, welche Zeitschrift ich in meinem Leben bereits einmal abonniert hatte:

  • AMIGA-Games
    (Ja, ich bin tatsächlich „Lege-Diskette-11-von-12-ein“-Jahre alt.)
  • Video
  • Heimkino
  • SFT
  • Landlust

Die Liste ist sehr übersichtlich, aber im Grunde hat sich nichts an meinen Vorlieben geändert. Wie man sieht ist keine Fitness-Zeitschrift dabei, auch keine Auto-Zeitschrift, dafür ein handfestes „Frauen-Magazin“, zumindest, wenn man nach der Sortierung im Kiosk geht. Das hat auch Gründe.

Bin ich eigentlich die Zielgruppe der neuen Zeitschrift für Väter? Weiterlesen

„Men’s Health“ wird Papa!

Men's Health wird Papa

Men’s Health wird Papa

Die Zeitschrift „Men’s Health“ bekommt einen neuen Ableger, speziell für Väter, die „Men’s Health Dad„.

Das dürfte die erste Väter-Zeitschrift sein, die es am Kiosk zu kaufen gibt, bisher war die Berichterstattung zu diesem Thema fest in Blogger-Hand, oder man musste sich als Mann eine „Mutti-Zeitschrift“ kaufen, die zu lesen hält man aber nur mit festem Willen durch. 😉

Die neue „Men’s Health Dad“ muss ich mir erst noch besorgen, bevor ich mehr über den Inhalt schreiben kann, aber ich finde die Idee grundsätzlich super. Die ersten Pressestimmen waren da jetzt eher nicht so toll: „Wer das liest, dem sollte umgehend das Sorgerecht entzogen werden“ schreibt zum Beispiel die Süddeutsche.

Ein hartes Urteil, ob Herr Martin Wittmann schon mal eine echte Mütter-Zeitschrift gelesen hat? Vermutlich glaubt er dessen Inhalt wäre äußerst tiefgründig und pädagogisch wertvoll. Weiterlesen