21 Feb

Kichererbsen-Curry mit Süßkartoffel, vegan

Kichererbsen-Curry mit Süßkartoffel
Kichererbsen-Curry mit Süßkartoffel

Nach drei Wochen sehr fleischlastiger Kost bat mich meine Frau mal wieder etwas „vegetarischer“ zu kochen.

Meine persönliche Eiweiß-Lücke kann ich recht einfach mit einem Protein-Shake ausgleichen, also sind auch vegane Gerichte grundsätzlich kein Problem. Das Kichererbsen-Curry bot sich als neues Rezept an, denn Kichererbsen habe ich immer im Vorratsschrank und die Süßkartoffel mussten langsam weg.

  • Die Kichererbsen über Nacht einweichen und am Folgetag für eine Stunde im Einweich-Wasser ohne Salz kochen, den Schaum abschöpfen, am Ende abgießen.
  • Die Süßkartoffeln schälen und würfeln, dann 10 Minuten kochen und abschütten.

Eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe klein würfeln und mit etwas Kokosfett anschmoren, mit gehackten Tomaten ablöschen und dann die Kichererbsen und die Süßkartoffel dazu geben. Mit Ingwer, Koriander, Chilli, Paprika und Salz würzen und den Joghurt (Kokosmilch) angießen. Gut durchrühren und erhitzen, dann mit etwas Süßstoff, Honig oder Zucker abschmecken.

Dazu kann man noch Reis reichen, das Rezept funktioniert aber auch so.

Nährwerte je Portion bei 2 Portionen: Kcal 730 Protein 25 g,  Kohlenhydrate 127 g,  Fett 11 g

Zutaten für zwei bis drei Portionen: weiterlesen

20 Feb

Arzneitee, Husten- und Bronchialtee, aus eigenem Anbau

Husten- und Bronchialtee
Husten- und Bronchialtee

Es hat mich voll erwischt. Seit Wochen jagt eine kleinere Erkältung die andere, wer ein Kind im Kindergarten hat, kann sich eines aktiven Immunsystems sicher sein. Nun aber scheint mich eine richtige Grippe auserwählt zu haben.

Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Husten, Heiserkeit, Zahnschmerzen, Gliederschmerzen, Vergesslichkeit, ich fühle mich wie zu meinen schlimmsten Fibromyalgie-Zeiten, nur die Halsschmerzen, die sind neu.

Obwohl Essen gerade nicht schmeckt und richtig weh tut, nehme ich kein Stück ab. Vermutlich ist das der Bewegungsabstinenz geschuldet, denn an Sport ist nicht zu denken, mein Grundumsatz scheint in den Keller gerutscht zu sein. Auch Morgen wird es mit dem Sport sicher nichts werden. Eine Woche kein Sport, ich kann mich nicht erinnern, wann mir dies das letzte Mal passiert ist.

Da auch Kaffee nicht mehr schmeckt, ist Tee trinken angesagt, der schmeckt zwar auch nicht, hilft aber zumindest. Im letzten Jahr habe ich diverse Kräuter aus dem Garten getrocknet und zu einem Bronchialtee zusammen gestellt:

  • Salbei
  • Thymian
  • (Katzen-)Minze
  • Brombeere (Blätter)
  • Huflattich
  • Quittensamen (ab nächstem Jahr)

Mit etwas gutem Honig vom Imker meines Vertrauens kann man den ganz gut runter bekommen. Fertige Mischungen enthalten oft Anis oder Süßholzwurzel, was ich gar nicht leiden kann.

Die Katzenminze hat den Nebeneffekt, dass unser „Fußball“ sich nicht mehr von mir weg bewegt, wenn ich den Tee erstmal in der Hand halte.

„Aus Katzenminze-Blättern kann Tee zubereitet werden. Die Volksmedizin schreibt ihm Linderung bei Erkältung, Grippe und Magenverstimmung zu, er gilt als fiebersenkend und schweißtreibend, krampflösend, entgiftend, harntreibend und leicht euphorisierend.“ Wikipedia

Noch reichen meine Vorräte, im nächsten Jahr werde ich wohl mehr Kräuter trocknen. Den Huflattich hatte ich letztes Jahr stark im Garten bekämpft, er hatte alles zu gewuchert, aber ich gehe davon aus, dass er sich irgendwo wieder an das Licht traut. 😉

17 Feb

Update für das Hochbeet: Frühbeet-Aufbau

Hochbeet mit Frühbeetkasten
Hochbeet mit Frühbeetkasten

Im Herbst hatte ich ein kleines Hochbeet aus einem altem Tisch angefertigt, da ich es so früh wie möglich nutzen möchte, hatte ich mir die Tage einen einfachen Frühbeet-Kasten besorgt und diesen in das Hochbeet gestellt. Das Hochbeet bekommt in unserem Nordgarten mit als erstes Fleckchen etwas Sonne ab, das könnte also klappen.

Noch warten die ersten Setzlinge auf der Fensterbank, aber in zwei Wochen werde ich beginnen, diese zum Abhärten tagsüber nach draußen stellen. Nach einer weiteren Woche dürfen die dann in das Frühbeet einziehen. In meine ersten Quadratgärten habe ich bereits einige Pflanzen umgesiedelt, praktisch alles, was den Winter scheinbar überlebt hat: weiterlesen

10 Feb

Mustertag Teil 2, ohne Training

Wer den Artikel „Mustertag“ gelesen hat, könnte sich über die Zusammenstellung doch arg gewundert haben, denn die hatte es schon in sich. Es sieht nun überhaupt nicht nach dem aus, was üblicherweise in den Ernährungsplänen von Bodybuildern und Ökotrophologen steht. Das ist Absicht, und ja, man kann damit abnehmen.

Die Kohlenhydrate und Proteine bleiben in etwa auf dem gleichen Niveau (200 g zu 150 g Tag), ich reduziere mit der Zeit die Fette auf ca. 40 g / Tag, so komme ich in einigen Wochen auf eine Tagesaufnahme von insgesamt ca. 1800 – 2000 Kcal an Trainingstagen.

Allerdings erst später, denn es geht aktuell ja noch nicht um eine Wettkampfdiät, sondern nur um einige Kilos, die vorher schonend runter sollen. Mit der Zeit senke ich also die Kaloriengrenze, die 2400 Kcal stellen zu Beginn das Maximum an einem Tag mit Training dar. An den trainingsfreien Tagen sind es auch am Anfang maximal 2100 Kcal.

Ich habe an den Tagen ohne Sport am Abend die meisten Kohlenhydrate, da ich am nächsten Morgen trainiere.

Wer also nun meinen Ernährungsplan als Vorlage nehmen will, aber keinen intensiven Sport treibt, sollte vielleicht eher diesen Mustertag genauer ansehen: weiterlesen

10 Feb

Garten im Quadrat

Voranzucht von Kohlrabi im Eierkarton mit Kokostabs
Voranzucht von Kohlrabi im Eierkarton mit Kokostabs

In den letzten Tagen habe ich das erste Mal in diesem Jahr im Garten gearbeitet. Auf der Fensterbank strecken sich die ersten Keimlinge in den Himmel und warten auf den Einzug in das Frühbeet. Besonders der von mir selbst vermehrte Kohlrabi „Gigant“ gibt richtig Gas.

Unser Nachbar gab mir den Tipp mit den Eierkartons als Halter für die Kokostaps, die Kartons können später einfach auf den Kompost oder mit eingegraben werden, falls diese durchwurzelt wurden. Auch leere Klopapierollen passen genau hinein, ideal für die Voranzucht von Bohnen, die wurzeln gerne tiefer. weiterlesen

9 Feb

Mustertag

Nach dem Reinfall mit den drei Wochen „Anabole Diät“ bin ich nun wieder bei meiner Ernährungsweise vom letzten Jahr angelangt, aktuell noch mit einem sehr moderatem Kaloriendefizit. Der KFA soll auf ca. 7-8% runter, damit ich im Herbst mit einer kurzen Wettkampfdiät in Form kommen kann.

Hier die Übersicht für heute, nicht ganz ein „Mustertag“ mit Training. An Tagen ohne Training fallen die Zwischenmahlzeiten raus. Am Sonntag kommt dafür eine zusätzliche Mahlzeit (ca. 300- 400 kcal) hinein, zum Beispiel ein großes Stück Kuchen.

Die Tagesbilanz sagt knapp 2400 Kcal, das ist recht genau der Wert, den ich anstrebe für einen Tag mit Training und Cardio (30 Minuten), das Verhältnis passte heute nicht so perfekt, denn der Eiersalat musste dringend weg 😉 .
Eigentlich wären die Kohlenhydrate etwas höher und der Proteinanteil etwas niedriger, aber es ist nahe dran. Idealerweise bedeutet das für mich je 175 g.

Montag, ein Tag mit Training: weiterlesen

8 Feb

Erfahrungsbericht: 21-Tage Anabole-Diät im Carb-Nite-Style (Paleo-Carb-Refeed-System)

Nach gut 30 Kilogramm weniger (Fett) auf der Waage und dem ausführlichen Erproben diverser Diätsysteme und einem Jahr strikter Paleo-Kost sollte man annehmen, ich könnte jedes Diätkonzept erfolgreich umsetzen. Kann ich nicht.

Die Anabole-Diät im Paleo-Style, auch bekannt als Paleo-Carb-Refeed-System, hat mich nicht überzeugen können. Aber von vorne:

Vince Gironda, der „Iron-Guru“

Dass bei einer typischen Paleo-Ernährungsweise die Kohlenhydrate enorm reduziert werden, ist jedem wohl jedem bekannt, der sich schon mal daran versucht hat. Die meisten gehen dabei nicht in den Bereich der Ketose, was unter 30 g Kohlenhydrate am Tag bedeuten würde, sondern bleiben im Bereich von 100 – 150 g am Tag, was immer noch sehr moderat ist, aber einem ein breites Spektrum an Gemüse und auch Obst eröffnet. So habe auch ich mein Jahr „paleo“ gut rum bekommen, dabei abgenommen und Muskeln aufgebaut. Bis zu einem gewissen Punkt klappt das sehr gut, ohne die Kalorien zählen zu müssen. Zumindest bei mir war es aber so, dass, je näher ich den 10% Körperfett gekommen bin, desto mehr musste ich auf die Kalorien-Höhe achten.

Die Anabole-Diät probierte ich nun als Wettkampfdiät für das Bodybuilding aus, dort liegt auch ihr Ursprung. Schon Vince Gironda hat damit in den 50ern (!) seine Wettkämpfe vorbereitet und diese Diät seinen Schützlingen empfohlen, die ebenfalls sehr erfolgreich damit waren. Er nannte das: „Steak-Eggs-and-Greens“
Wer aussehen will, wie ein Mann, soll auch so essen, soll er gesagt haben. 😉 weiterlesen

6 Feb

Eiersalat, glutenfrei

Eiersalat, glutenfrei, LowCarb
Eiersalat, glutenfrei, LowCarb

Unser Eierkonsum erreicht aktuell ungeahnte Höhen. Da wir grundsätzlich mindestens „Freiland“ kaufen, geht das auch ins Geld. Als ich letzte Woche 60 Eier auf das Band im Supermarkt legte, sah ich verwunderte Blicke. Um eine Erklärung bemüht sagte ich: „Ich bin auf Diät, das reicht für eine ganze Woche.“

O.K., das hat nicht wirklich geholfen, danach sah ich eher entsetzte Blicke. Nun gut, es gibt ja genug Menschen, die glauben, dass man bei einem Konsum von mehr als einem Ei am Tag ernsthaft seine Gesundheit schädigt, das sind vermutlich die gleichen, die denken, dass Salz gefährlich ist. 😉 weiterlesen

3 Feb

„Pulled Pork“ aus dem Römertopf, glutenfrei, gfcf, paleo

Als ich das erste Mal ein Rezept für „Pulled Pork“ gelesen habe, konnte ich mir nicht vorstellen, dass dieses auch schmeckt.

Es war fantastisch. 🙂

Da die Garzeit für das Fleisch mehrere Stunden betragen kann, mache ich das gerne als Kombi, wenn ich eh den Ofen an habe. In diesem Fall habe ich zu meinem Schweinebraten aus dem Römertopf mit Weißkohl, ein super Low-Carb-Gericht, einfach den Schweinenacken mit Knochen am Stück gelegt und so zwei Stunden vor gegart.

 

"Pulled-Pork" aus dem Römertopf, paleo
„Pulled-Pork“ aus dem Römertopf, paleo

Der Schweinenacken wird danach zerpflückt (pulled) und in einer Auflaufform oder auf dem Backblech ausgebreitet, darüber kommt die Fleischbrühe (ca. 0,5 bis 1 Liter) aus dem Römertopf, in die vorher eine klein gewürfelte Zwiebel hinein gegeben wurde. Das Fleisch kommt so noch einmal für ca. 1 Stunde bei 150 c° Umluft in den Backofen, dann noch einmal eine Stunde bei 100 c°, bis die Brühe praktisch weg ist. Zwischendrin hin und wieder wenden.

Dazu braucht es eigentlich keine Beilage, wir haben dieses Mal Wurzelgemüse (400 g) und Pilze (200 g) je Portion dazu gehabt, das „Pulled-Pork“ bietet sich aber auch als Füllung für die Oopsies an, die Low-Carb-Burger aus Ei.

Nährwerte je Portion bei vier Portionen, nur Fleisch: 500 kcal, Protein 46 g, Kohlenhydrate 1 g, Fett 32,5 g weiterlesen

1 Feb

Süßkartoffel Waffeln, glutenfrei, caseinfrei, paleo

Süßkartoffel-Waffeln, glutenfrei, paleo
Süßkartoffel-Waffeln, glutenfrei, paleo

Für den „Ladetag“ gestern, auch Refeed/Carb-Nite genannt, hatte ich ein neues Rezept ausprobiert.

Die Waffeln aus Süßkartoffeln enthalten genau das, was ich für einen Ladetag brauchte: Viele komplexe Kohlenhydrate, moderat Eiweiß und wenig Fett.

Dazu gab es dann für mich Ahornsirup, ganz amerikanisch, unser Sohn bevorzugte das selbst gemachte Birnenmus. Die Waffeln haben ihm auch sehr gut geschmeckt.

Die zweite Woche meiner 21-Tage-Challenge ist nun rum, ich kann aber nicht behaupten, dass mich die Ergebnisse umhauen. Bevor ich ein erstes Fazit ziehe, möchte ich die dritte Woche noch abwarten, dann entscheide ich, ob ich noch ein Weilchen so weiter mache, oder doch lieber wieder auf meine „Steeve-Reeves-Diät“ zurück gehe.

Jetzt zum Rezept:

Die Süßkartoffeln schälen, in grobe Würfel zerteilen und 20 Minuten kochen, anschließend etwas abkühlen lassen. Die restlichen Zutaten in eine Schüssel geben, die Süßkartoffeln kommen dazu und nun einen zähen Teig rühren. Diesen mit etwas Butterschmalz oder Kokosfett ausbacken, wir haben das im Waffeleisen gemacht.

Die Menge ergibt ca. 7 Waffeln.

Nährwerte je Stück bei 7 Waffeln: Kcal 226, Kohlenhydrate 33 g, Eiweiß 12 g,  Fett 6 g

Zutaten: weiterlesen