Archive for the ‘ Haushalt ’ Category

Baubeschreibung für Opa

Abriss der Sauna unter der Terrasse

Abriss der Sauna unter der Terrasse

Unser Sohn ist zwar nicht täglich auf der Baustelle, aber wir achten darauf, dass er mitbekommt, was so passiert. Die Eindrücke sind oft anders, als das, was wir erwarten würden.

Als er gestern Abend nach dem Baustellenbesuch mit Opa telefonierte, erzählte er, was er gesehen hat: “Unser Haus – in der Garage – Papa hat patsch gemacht – Sauna kaputt”

Genaugenommen habe nicht ich “patsch” gemacht, sondern einer der Innenausbauer, aber die Sauna ist kaputt. Damit wäre die “gehobene Ausstattung” des Hauses reif für den Container. Die Sauna wurde ca. 1984, als es sozusagen gerade “in” war, in den Keller eingebaut, die Wände mit Holz verkleidet und eine Dusche eingerichtet. Leider machte das auch damals schon wenig Sinn und heute haben wir die Folgen von diesem nicht gut überlegtem Einbau gesehen: Wasserschäden, Lochfras, Schimmel, vergammelte Dämmung und Schimmel.

Hatte ich Schimmel erwähnt? Weiterlesen

Licht in Flur und Diele

Blick in die Diele, am hellichten Tag, aber ohne elektrisches Licht innen

Blick in die Diele, am hellichten Tag, aber ohne elektrisches Licht innen

Bis jetzt ist die Diele und auch der Flur eine recht dustere Angelegenheit. Das liegt an der Haustür, der dunklen Holzdecke, aber vor allem an der Tatsache, dass irgendwie ein Fenster fehlt.

Wir haben daher einen Dachdecker nach einem Angebot gefragt und bekommen nun nicht nur ein weiteres Dachflächenfenster, sondern auch noch drei Velux-Licht-Spots. Zwei kommen oben in den Flur, einer in die Dusche im Bad. Da wir den Dachboden eh nicht nutzen wollen, bot sich diese Lösung super an.

“Tageslicht ist auch für innen liegende, fensterlose Räume unter dem Dachboden möglich: Der VELUX Tageslicht-Spot ist eine natürliche Belichtungsquelle und bringt Tageslicht in Bäder, Treppenhäuser oder Abstellkammern. Dunkle Ecken können so ohne künstliche Lichtquelle am Tag beleuchtet werden.” velux.de Weiterlesen

Auf gute Nachbarschaft

Noch ist von den Nachbarn nicht viel zu sehen, das wird sich bald ändern

Noch ist von den Nachbarn nicht viel zu sehen, das wird sich bald ändern

Den wunderschönen Oktobertag gestern haben wir genutzt, um eine grundlegende Baustellenaustattung zu organisieren und den “Vorgarten” etwas zu pflegen. Beim Discounter haben wir uns mit einer Kaffeemaschine für 6,66 Euro eingedeckt, dazu einige Tassen, Filter und Kaffee besorgt. Da freuen sich sicher nicht nur die Handwerker drüber. ;)

Da es ja des deutschen Hobby ist, an einem Samstag vormittag den Rasen zu mähen, oder das Auto zu putzen, kommt man schnell in Kontakt mit seinen neuen Nachbarn. Wir haben nun bereits sehr viele kennengelernt. Ich denke, wir haben es wirklich gut getroffen. Rückseitig wohnt eine Familie mit zwei Jungs im Alter von 9 und 11 Jahren, die aber offenbar auch oft Besuch von kleineren Kindern bekommen, was man an der Ausstattung im Garten ablesen konnte. Weiterlesen

Maßnahmen-Katalog

60er-Jahre Gäste-WC, am Montag beginnt der Rückbau

60er-Jahre Gäste-WC, am Montag beginnt der Rückbau

Am Donnerstag und Freitag habe ich mich noch einmal mit vielen Handwerkern getroffen, um die Bauplanung zu besprechen, aber auch, um noch einige Angebote einzuholen und Maße zu nehmen. Auch eine Fenster- und Türenfachfirma aus Willich kam vorbei, zum einen, um zwei defekte Beschläge an den Fenstern der Frontseite zu reparieren, zum anderen, um ein Angebot für die neuen Fenster an der Rückseite zu erstellen. Ein Angebot für die Haustüre habe ich auch gleich angefragt.

Die alten Kunststoff-Fenster an der Vorderseite waren schnell geprüft und neu eingestellt, alle lassen sich wieder gut schließen, so hatte ich mir das vorgestellt. Die “Firma Wahrmann” hat in der Region einen ausgesprochen guten Ruf als zuverlässig und nicht zu teuer. Die beiden Handwerker wiesen nach der Wartung ausdrücklich darauf hin, dass es keine Ersatzteile mehr für die Beschläge gäbe, die Einfachverglasung ein “no-go” ist und die Rolläden wohl bald den Geist aufgeben. Die Holzfenster an der Rückseite wären nicht mehr zu retten.

Ganz ehrlich, wer hatte etwas anderes erwartet? Das 15-seitige Angebot habe ich inzwischen vorliegen, leider werden wir es ganz sicher nicht annehmen (können), es liegt aber nicht an den angesetzten Montagekosten, die absolut im Rahmen liegen, sondern schlicht an dem reinen Fensterpreis. Ich warte zwar noch auf zwei Vergleichsangebote, aber auf den ersten Blick ist das Angebot ca. um den Faktor 3 – 4 teurer als ein Vergleichsangebot bei gleicher Ausstattung. Beim Gesamtpreis haut das dann ganz gut rein und sprengt unser Planungsbudget, was bedeutet, dass wir es wohl später machen werden. Entschieden haben wir uns noch nicht. Weiterlesen

We have got the keys

Dornröschen lässt grüßen

Dornröschen lässt grüßen

Es ist soweit, es geht los, wir haben heute die Schlüssel für das Haus bekommen. Der Weg dorthin begann mt einem Stau und folgender Unterhaltung mit meinem Sohn:

  • “Papa, schneller fahren!”
  • “Das geht gerade nicht Piet, es ist Stau.”
  • “Papas Auto ist kaputt?”

Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir dann an, zum Glück hat die “Warum-Phase” noch nicht begonnen. Im Haus angekommen wollte ich viel mehr ausmessen, aber mein Sohn forderte dann doch enorm Aufmerksamkeit, die Autofahrt war wohl einfach zu lang gewesen, da half auch das mitgebrachte Bobby-Car nicht viel.

Immerhin konnte ich einige Erkenntnisse sammeln: Weiterlesen

Einrichtung für das Spielzimmer

Auch wenn wir erst in der nächsten Woche mit den Renovierungsarbeiten im Haus beginnen werden, so haben wir doch schon mit der Planung des Umzugs und der Einrichtung begonnen. Wir werden nur wenige Möbelstücke neu anschaffen und die meisten mit umziehen können. Wir suchen noch einen neuen Schrank für das Wohn-/Esszimmer und ein Klappbett für das Spielzimmer.

Das Spielzimmer ist im Erdgeschoss und dient mir später auch als Raum für die Kinderbetreuung im Rahmen der Tagespflege. Piet hat sein Kinderzimmer in der ersten Etage neben dem Elternschlafzimmer. Da das Spielzimmer nachts nicht genutzt werden wird, dachten wir daran, dieses mit einem vertikalem Schrankbett bzw. Klappbett auszustatten. Auf diese Weise wird das Zimmer auch zum Gästequartier. Das ursprünglich für diesen Zweck gedachte, noch unausgebaute, Dachgeschoss fällt leider wegen zu geringer Höhe aus. Auf der Suche nach einem Klappbett bin ich über die Suchmaschinen Bildersuche an einen gut bekannten Anbieter geraten.

Die Auswahl an vertikalen Schrankbetten ist auch im stationärem Handel sehr übersichtlich und selten günstig, warum nicht online bestellen?

In das Spielzimmer soll noch die Wickelkommode und einige Regale für das Spielzeug, ein Kaufladen, ein Schaukelpferd und eine große Tafel oder Whiteboard, da sind wir uns noch nicht ganz einig. Ich halte ein Whiteboard, die gibt es zum Beispiel bei Otto-Office, schlicht für die sauberere Lösung, alternativ könnte man auch das Schrankbett mit Tafellack bearbeiten. An die Wand kommt noch ein Wandtattoo, vermutlich was von Disney oder den Looney-Toons, leider habe ich nichts vom rosarothen Panther gefunden.

Sobald wir mit dem Einrichten angefangen haben, werde ich Fotos dazu liefern, versprochen.

 

Loslösgruppe

Heute ist der zweite Termin für die Loslösgruppe im Kindergarten. In der Loslösgruppe werden U3-Kinder auf den Kindergarten vorbereitet, die Trennung von den Eltern (Bezugspersonen) wird geübt.

Dies soll später den Eintritt in einen Kindergarten erleichtern. Letzte Woche waren wir mit unserem Sohn das erste Mal dort, heute ist nun der zweite Termin.

Während ich dies schreibe, ist mein Sohn im Kindergarten, “alleine”. Ich konnte heute bereits nach wenigen Minuten gehen, es gab keinerlei Trennungsängste. Eine gute Stunde habe ich für mich, die Gelegenheit habe ich genutzt um…

… endlich mal in Ruhe die Wohnung zu putzen und diesen Artikel zu schreiben.

Es ist zwar kaum zu fassen, aber ich habe es genossen. ;)

Post haben wir heute auch bekommen, die Rechnung für die Eintragung der Vormerkung für das neue Haus, in wenigen Tagen werden wir dann wohl endlich bezahlen dürfen. Juhu!

Modernisierung 60er-Jahre Haus: Baussubstanz und U-Wert

Die Stadt Mönchengladbach nimmt sich reichlich Zeit für die Eintragungen im Grundbuch. Inzwischen warten wir seit über 8 Wochen, was bedeutet, dass wir immer noch keine Schlüssel haben. Damit sind alle Gedanken daran, zu Weihnachten im neuen Haus zu sein, endgültig obsolet. In der Zwischenzeit setze ich mich mit Bauphysik, Baustoffen und U-Werten auseinander. Seit ich die Seiten  der Architekten Fischer und Fehrenberg gelesen habe, bin ich bei allen Aussagen der Baustoff-Hersteller und Energieberater sehr skeptisch geworden.

Doch bevor man neues planen kann, muss man wissen, was eigentlich genau vorhanden ist. Glücklicherweise haben wir von den Verkäufern eine Baubeschreibung erhalten, die ist zwar nicht besonders genau, aber schon wirklich hilfreich. Um die tatsächlich vorhandenen Gegebenheiten zu kennen, brauche ich mehr Zeit im Haus, aber auch so kann man schon einiges herausfinden.

Wir hatten mit den Handwerkern bereits das Zumauern der verschieden tiefen Heizungsnischen durchgesprochen, eigentlich war dafür Kalksansstein geplant. Das beruhte auf der Baubeschreibung, denn die Materialien sollten die gleichen Eigenschaften aufweisen, wegen eventueller Taupunkt-Probleme. Inzwischen habe ich herausgefunden, dass nur die Brandmauern zu den Nachbarhäusern aus Kalksandsteinen bestehen und die Vorder- und Rückseite aus Bimssteinen besteht. Das ist nicht unbedingt schlecht.

Die Seite U-Wert.net hat mir bei der U-Wert und Taupunkt-Berechnung sehr geholfen. Auch wenn die von mir errechneten Werte sicher nicht sooo genau sind, geben diese doch wichtige Hinweise. Hier mal eine kleine Übersicht: Weiterlesen

Wie modernisiert man einen Altbau kostengünstig?

Wer ein altes Haus kauft steht meist vor einer großen Herausforderung, denn oft stehen zahlreiche und entsprechend teure Modernisierungsmaßnahmen an, wer Pech hat, muss auch noch sanieren. Bei einem Haus der 50er und 60er Jahre steht das Urteil der Handwerker, Energieberater und Sachverständigen oft schnell fest: “Am besten alles neu”, oder noch besser: “Abreißen und neu bauen”.

Wer eine Immobilie erbt, kann sicherlich eine solche Luxussanierung sinnvoll durchführen, wer kauft, stößt schnell an die wirtschaftlichen Grenzen. Nicht, weil man es sich nicht leisten kann, sondern weil es dann schlicht finanziell keinen Sinn mehr macht. Also, was ist die Lösung? Die Seite von Konrad Fischer gibt hierzu viele Hinweise, auch wenn diese sehr umfangreich, teilweise ein wenig politisch unkorrekt und oft unübersichtlich ist. Wer sich die Mühe macht, alles zu lesen, wird belohnt und stellt auf jeden Fall die eine oder andere Aussage aus Prospekten der Baumaterial-Hersteller, Energieberater und Handwerker in Frage.

Herr Fischer vertritt sicherlich eine Meinung, die gegen die ständig wiederholten Aussagen in den Medien steht, dennoch hat er, aus dem Bereich der Denkmal-Sanierung kommend, viele Projekte erfolgreich durchgeführt. Er wird oft als “Ziegelphysiker” in diversen Foren beschimpft, aber da wir selbst bereits in einem Haus von 1895 lange Zeit gewohnt haben, wissen wir, wovon er spricht. Einen Energieverbrauch von 65 kWh auf den qm², von m³ rede ich mal gar nicht, muss erst mal einer mit moderner Bauweise, in echt und nicht nur auf dem Papier, hinbekommen. :)

Für alle, dem die Seiten von Herrn Fischer zu prolemisch sind und zu unsachlich erscheinen, denen sei folgender Linktipp empfohlen: Prof. Fehrenberg

Hier zusammengefasst die Grundlagen von Hernn Fischer in meinen eigenen Worten zum Thema “Kostensparen und Modernisieren im Altbau”: Weiterlesen

Kleiner Garten?

Am letzten Freitag haben wir noch einmal unser zukünftiges Haus besucht und dazu einige Handwerker eingeladen. Unter ihnen war auch ein Gartenlandschaftsbauer, der in seiner Eigenschaft als Baumfäller vor Ort war.

Ich habe zwar vor langer, langer Zeit einmal als Gärtner gearbeitet und damals auch einige kleinere Bäume umgenietet, aber an die stattlichen 48+X Jahre alten Weihnachtsbäume wollte ich selber nicht mehr rangehen.

Wir gingen in den Garten, den wir beim letzten Mal nur sehr flüchtig begutachtet haben und wandten uns den beiden Bäumen zu:

“So”, sagte ich, “dies sind die beiden großen Nadelbäume, die weg sollen.”

“Aha – kein Problem” kam als Antwort, “und was ist mit den sieben anderen in der zweiten Reihe, die noch VOR ihrer Grundstücksgrenze stehen?”

“Ach du s$%&/*e! Zumindest wissen wir jetzt, warum der Garten so klein wirkte.”

Außerdem machten wir an diesem Tag von folgende Feststellungen: Weiterlesen