Archive for the ‘ Haushalt ’ Category

Einrichtung für das Spielzimmer

Auch wenn wir erst in der nächsten Woche mit den Renovierungsarbeiten im Haus beginnen werden, so haben wir doch schon mit der Planung des Umzugs und der Einrichtung begonnen. Wir werden nur wenige Möbelstücke neu anschaffen und die meisten mit umziehen können. Wir suchen noch einen neuen Schrank für das Wohn-/Esszimmer und ein Klappbett für das Spielzimmer.

Das Spielzimmer ist im Erdgeschoss und dient mir später auch als Raum für die Kinderbetreuung im Rahmen der Tagespflege. Piet hat sein Kinderzimmer in der ersten Etage neben dem Elternschlafzimmer. Da das Spielzimmer nachts nicht genutzt werden wird, dachten wir daran, dieses mit einem vertikalem Schrankbett bzw. Klappbett auszustatten. Auf diese Weise wird das Zimmer auch zum Gästequartier. Das ursprünglich für diesen Zweck gedachte, noch unausgebaute, Dachgeschoss fällt leider wegen zu geringer Höhe aus. Auf der Suche nach einem Klappbett bin ich über die Suchmaschinen Bildersuche an einen gut bekannten Anbieter geraten.

Die Auswahl an vertikalen Schrankbetten ist auch im stationärem Handel sehr übersichtlich und selten günstig, warum nicht online bestellen?

In das Spielzimmer soll noch die Wickelkommode und einige Regale für das Spielzeug, ein Kaufladen, ein Schaukelpferd und eine große Tafel oder Whiteboard, da sind wir uns noch nicht ganz einig. Ich halte ein Whiteboard, die gibt es zum Beispiel bei Otto-Office, schlicht für die sauberere Lösung, alternativ könnte man auch das Schrankbett mit Tafellack bearbeiten. An die Wand kommt noch ein Wandtattoo, vermutlich was von Disney oder den Looney-Toons, leider habe ich nichts vom rosarothen Panther gefunden.

Sobald wir mit dem Einrichten angefangen haben, werde ich Fotos dazu liefern, versprochen.

 

Loslösgruppe

Heute ist der zweite Termin für die Loslösgruppe im Kindergarten. In der Loslösgruppe werden U3-Kinder auf den Kindergarten vorbereitet, die Trennung von den Eltern (Bezugspersonen) wird geübt.

Dies soll später den Eintritt in einen Kindergarten erleichtern. Letzte Woche waren wir mit unserem Sohn das erste Mal dort, heute ist nun der zweite Termin.

Während ich dies schreibe, ist mein Sohn im Kindergarten, “alleine”. Ich konnte heute bereits nach wenigen Minuten gehen, es gab keinerlei Trennungsängste. Eine gute Stunde habe ich für mich, die Gelegenheit habe ich genutzt um…

… endlich mal in Ruhe die Wohnung zu putzen und diesen Artikel zu schreiben.

Es ist zwar kaum zu fassen, aber ich habe es genossen. ;)

Post haben wir heute auch bekommen, die Rechnung für die Eintragung der Vormerkung für das neue Haus, in wenigen Tagen werden wir dann wohl endlich bezahlen dürfen. Juhu!

Modernisierung 60er-Jahre Haus: Baussubstanz und U-Wert

Die Stadt Mönchengladbach nimmt sich reichlich Zeit für die Eintragungen im Grundbuch. Inzwischen warten wir seit über 8 Wochen, was bedeutet, dass wir immer noch keine Schlüssel haben. Damit sind alle Gedanken daran, zu Weihnachten im neuen Haus zu sein, endgültig obsolet. In der Zwischenzeit setze ich mich mit Bauphysik, Baustoffen und U-Werten auseinander. Seit ich die Seiten  der Architekten Fischer und Fehrenberg gelesen habe, bin ich bei allen Aussagen der Baustoff-Hersteller und Energieberater sehr skeptisch geworden.

Doch bevor man neues planen kann, muss man wissen, was eigentlich genau vorhanden ist. Glücklicherweise haben wir von den Verkäufern eine Baubeschreibung erhalten, die ist zwar nicht besonders genau, aber schon wirklich hilfreich. Um die tatsächlich vorhandenen Gegebenheiten zu kennen, brauche ich mehr Zeit im Haus, aber auch so kann man schon einiges herausfinden.

Wir hatten mit den Handwerkern bereits das Zumauern der verschieden tiefen Heizungsnischen durchgesprochen, eigentlich war dafür Kalksansstein geplant. Das beruhte auf der Baubeschreibung, denn die Materialien sollten die gleichen Eigenschaften aufweisen, wegen eventueller Taupunkt-Probleme. Inzwischen habe ich herausgefunden, dass nur die Brandmauern zu den Nachbarhäusern aus Kalksandsteinen bestehen und die Vorder- und Rückseite aus Bimssteinen besteht. Das ist nicht unbedingt schlecht.

Die Seite U-Wert.net hat mir bei der U-Wert und Taupunkt-Berechnung sehr geholfen. Auch wenn die von mir errechneten Werte sicher nicht sooo genau sind, geben diese doch wichtige Hinweise. Hier mal eine kleine Übersicht: Weiterlesen

Wie modernisiert man einen Altbau kostengünstig?

Wer ein altes Haus kauft steht meist vor einer großen Herausforderung, denn oft stehen zahlreiche und entsprechend teure Modernisierungsmaßnahmen an, wer Pech hat, muss auch noch sanieren. Bei einem Haus der 50er und 60er Jahre steht das Urteil der Handwerker, Energieberater und Sachverständigen oft schnell fest: “Am besten alles neu”, oder noch besser: “Abreißen und neu bauen”.

Wer eine Immobilie erbt, kann sicherlich eine solche Luxussanierung sinnvoll durchführen, wer kauft, stößt schnell an die wirtschaftlichen Grenzen. Nicht, weil man es sich nicht leisten kann, sondern weil es dann schlicht finanziell keinen Sinn mehr macht. Also, was ist die Lösung? Die Seite von Konrad Fischer gibt hierzu viele Hinweise, auch wenn diese sehr umfangreich, teilweise ein wenig politisch unkorrekt und oft unübersichtlich ist. Wer sich die Mühe macht, alles zu lesen, wird belohnt und stellt auf jeden Fall die eine oder andere Aussage aus Prospekten der Baumaterial-Hersteller, Energieberater und Handwerker in Frage.

Herr Fischer vertritt sicherlich eine Meinung, die gegen die ständig wiederholten Aussagen in den Medien steht, dennoch hat er, aus dem Bereich der Denkmal-Sanierung kommend, viele Projekte erfolgreich durchgeführt. Er wird oft als “Ziegelphysiker” in diversen Foren beschimpft, aber da wir selbst bereits in einem Haus von 1895 lange Zeit gewohnt haben, wissen wir, wovon er spricht. Einen Energieverbrauch von 65 kWh auf den qm², von m³ rede ich mal gar nicht, muss erst mal einer mit moderner Bauweise, in echt und nicht nur auf dem Papier, hinbekommen. :)

Für alle, dem die Seiten von Herrn Fischer zu prolemisch sind und zu unsachlich erscheinen, denen sei folgender Linktipp empfohlen: Prof. Fehrenberg

Hier zusammengefasst die Grundlagen von Hernn Fischer in meinen eigenen Worten zum Thema “Kostensparen und Modernisieren im Altbau”: Weiterlesen

Kleiner Garten?

Am letzten Freitag haben wir noch einmal unser zukünftiges Haus besucht und dazu einige Handwerker eingeladen. Unter ihnen war auch ein Gartenlandschaftsbauer, der in seiner Eigenschaft als Baumfäller vor Ort war.

Ich habe zwar vor langer, langer Zeit einmal als Gärtner gearbeitet und damals auch einige kleinere Bäume umgenietet, aber an die stattlichen 48+X Jahre alten Weihnachtsbäume wollte ich selber nicht mehr rangehen.

Wir gingen in den Garten, den wir beim letzten Mal nur sehr flüchtig begutachtet haben und wandten uns den beiden Bäumen zu:

“So”, sagte ich, “dies sind die beiden großen Nadelbäume, die weg sollen.”

“Aha – kein Problem” kam als Antwort, “und was ist mit den sieben anderen in der zweiten Reihe, die noch VOR ihrer Grundstücksgrenze stehen?”

“Ach du s$%&/*e! Zumindest wissen wir jetzt, warum der Garten so klein wirkte.”

Außerdem machten wir an diesem Tag von folgende Feststellungen: Weiterlesen

Modernisierung 60er Jahre-Haus: Bald geht es los

Auch wenn die Schlüsselübergabe noch nicht stattgefunden hat, die Planungen für die Modernisierung des Reihen-Mittelhauses aus den 60ern nehmen merklich Fahrt auf. Die ersten Handwerker sind bestellt, für den Innenausbau ist soweit alles geklärt, bei der energetischen Sanierung sieht die Sachlage allerdings anders aus.

Einen Teil des bereits geplanten Innenausbaus und der Renovierung ist auch gleichzeitig energetische Verbesserung. Wir werden auf jeden Fall die Heizkörper-Nischen zumauern und statt der Konvektions-Heizkörper auf Typ E10 mit hohem Wärmestrahlanteil umstellen. Die Nischen werden mit massiven Kalksandsteinen ausgefüllt, laut Baubeschreibung wurden damit auch die Außenwände erstellt, die Innenwände sind wohl Bimsstein oder Porenbeton, was auch baujahrtypisch ist. Die stylischen 60er Jahre Heizkörper-Verkleidungen aus Holz werden aber weichen müssen.

Was die restliche Sanierung angeht, stellen sich mir bei der Kalkulation erhebliche Probleme in den Weg. Überall im Internet heißt es, dass die Häuser aus den 60er Jahren Energiefresser sind. Interessanterweise gibt es dazu aber kaum Verbrauchswerte. Im besten Fall nur theoretische, die dann bei utopischen 300 kWh oder mehr je m² liegen. Der uns vorliegende Ernergieausweis für das Haus geht von errechneten 151,71 kWh/m² für die Heizung aus (Primärenergiebedarf 189,4). Echte Verbrauchswerte finden sich im Internet jedoch kaum, dafür reihenweise Aussagen, wie viel das Dämmen denn gebracht hat, nur ohne Werte dabei, also für mich wertlos.

In dem Haus sind noch Fenster mit Einfachverglasung, an der Südseite aus Kunststoff, an der Nordseite aus Holz, sogar noch mit Hebelmechanik, die jedoch top in Schuss sind. Jeder Fensterbauer sagt natürlich, die sind oll und müssen dringend raus. Die vermutete Einsparung liegt bei 5% im Jahr der Heizkosten, das würde sich auf jeden Fall lohnen. Offenbar bin ich zu doof dafür, denn wenn ich mit dem Wert aus dem Energiepass rechne, der vermutlich sogar zu hoch ist, ergibt sich ein Einsparpotential von 114,54 Euro im Jahr. Die Lebenszeit moderner Fenster beträgt offiziell ca. 30 Jahre. Energetische Sanierungen SOLLEN sich aber, dies sagt die ENEV zumindest, innerhalb von 10 Jahren lohnen, sonst darf man die getrost sein lassen. Weiterlesen

Chicken-Nuggets mit Süßkartoffel-Fritten und Mayo-Dip, paleo, gfcf

Ein neues Rezept habe ich heute bei “paleodietlifestyle.com” entdeckt und direkt ausprobiert, mit Erfolg. Auch Piet aß die Nuggets gerne, allerdings ohne den Dip. Natürlich ist alles wieder gluten- und caseinfrei.

Baked Chicken Nuggets, paleo, gfcf

Baked Chicken Nuggets, paleo, gfcf

Man beginnt mit den Süßkartoffeln, ein Stück (300g) für zwei Portionen und schneidet diese in ordentliche Spalten. Die werden dann mit einer Olivenöl-Kokos-Kräuter-Mischung eingerieben und auf einem Backblech verteilt. Das kommt in den kalten Ofen. Diesen heizt man dann auf 175 c° Umluft auf. Jetzt bereitet man die Nuggets vor.

Die Hähnchen oder Putenbrust wird in mundgerechte Stücke zerteilt, paniert und ebenfalls auf ein Backblech gelegt. Unbedingt Backpapier verwenden! Wenn der Ofen seine Temperatur erreicht hat, die Nuggets zu den Süßkartoffeln in den Ofen schieben. Nach sieben Minuten die Nuggets wenden und weitere 7-10 Minuten backen. Während alles im Backofen gart,  eine Mayonaise zubereiten und diese mit Dill, Schnittlauch und Knoblauch würzen.

Die Nuggets reichen für 3-4 Portionen, die Kartoffeln hatte ich auf zwei Personen ausgelegt. So ergeben sich folgende Nährwerte je Portion: Weiterlesen

Betreuungsgeld

Ich habe von der Idee des Betreuungsgeldes nie besonders viel gehalten, obwohl ich ja, so dachte ich zumindest, einer derjenigen sein würde, die davon profitieren werden. Seit August kann man es nun also beantragen, da unser Sohn ja noch ein ganzes Jahr zu Hause bleibt und auch erst 2014 drei Jahre alt wird, wollte ich jetzt auch den Antrag stellen.

Als ich die Bedingungen las, war ich dann doch überrascht:

“Das Betreuungsgeld erhalten Eltern, deren Kind ab dem 1. August 2012 geboren wurde, und die für ihr Kind keine Leistung nach § 24 Abs. 2 SGB VIII (frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung oder in Kindertagespflege) in Anspruch nehmen. Das Betreuungsgeld wird ab dem 1. August 2013 als Geldleistung gezahlt.”  bmfsj.de

Moment mal, ab dem 1. August 2012? Was ist denn bitte mit dem Jahrgang, der logischerweise noch keine drei Jahre alt ist, aber 2011 oder Anfang 2012 geboren wurde? Ganz einfach: PECH GEHABT!

Tja, wir werden die 100 Euro wohl verkraften, aber ärgern tut es mich jetzt trotzdem, das ist doch wieder eine Mogelpackung. Eine Begründung, warum ein Jahrgang nun leer ausgeht, konnte ich nicht finden. Wir haben dafür jetzt das Problem keinen Kindergartenplatz für 2014 zu bekommen, denn die Pätze werden offenbar oft nur noch an Zweijährige vergeben, da bekommen die Kitas mehr Geld für. Die Kinder bleiben ein Jahr später natürlich da und belegen somit die Plätze der Dreijährigen, die eigentlich dazu kommen würden.

Für uns heißt es dann eben: PECH GEHABT! Die Info haben wir übrigens schriftlich. Weiterlesen

Wieder zu Hause

So hatte ich mir die Eifelwälder vorgestellt...

So hatte ich mir die Eifelwälder vorgestellt…

Drei Tage war ich weg, das erste Mal, seit Piet auf der Welt ist. Ich war immer für ihn da, dennoch machte ich mir keine Sorgen, dass es nicht klappen könnte. Meine Frau hatte ein volles Programm für unseren Sohn geplant und wir hatten ihm auch erklärt, wann ich wieder kommen würde. Soweit ging auch alles gut.

Ich habe die drei Tage ohne ihn offenbar wirklich gebraucht, zumindest war ich heute viel entspannter, als vor meinem Ausflug in die Eifel. Vermisst habe ich meine Familie vor allem abends, eben in der Zeit, die wir auch zu Hause meist gemeinsam verbringen.
Drei Tage nicht permanent beschallt zu werden, war also eine Erholung, die Tour selbst eher nicht. Offenbar habe ich mich doch ein wenig überschätzt, ich kann immer noch kaum laufen. An der Ausrüstung hat es sicher nicht gelegen, eher daran, dass ich keine Hügel und Berge gewöhnt bin. Auch wenn ich es mir leichter vorgestellt habe, würde ich es wieder machen, wenn auch etwas anders. Aus Erfahrung wird man eben klug und im Wandern bin ich blutiger Anfänger. Daher verlaufe ich mich wohl auch so gerne. :) Weiterlesen

Die Rur-Olef-Route – drei Tage Wandern in der Eifel

Am Donnerstag Abend erreichte ich mein Hotel in Gemünd, am nächsten Morgen sollte es losgehen, 21 Km nach Einruhr über 550 Höhenmeter. Mein Auto ließ ich am Hotel stehen und machte mich mit der Wegbeschreibung der Empfangsdame auf den Weg zum Weg, denn das “Haus Salzberg” liegt nicht direkt am Eifelsteig, wie zum Beispiel die Jugendherberge in Gemünd. “Den Berg hoch, immer geradeaus bis zum Pferdestall, dann links” sagte man mir zum Abschied, es hörte sich nicht weiter schwierig an.

Irgendwas an “immer geradeaus” hatte ich dann aber wohl doch falsch verstanden, nach 45 Minuten war mir immer noch kein einziges Wanderzeichen untergekommen und ich war oft vor die Entscheidung gestellt worden, rechts oder links zu gehen. Da konnte was nicht stimmen, weder Kompass noch Karte halfen mir irgendwie weiter. Glücklicherweise hatte ich mein kleines Note-Pad mitgenommen, eigentlich um das Blog zu schreiben, aber es verfügt zufällig auch über GPS und eine topografische Karte. Damit war dann schnell klar: Ich war richtig falsch. Nicht in der völlig falschen Richtung, immerhin, aber falsch. Statt auf den Eifelsteig war ich auf der “Wanderroute 14″ gelandet, direkt über den Lieberg. An sich nicht weiter schlimm, nur eben nicht der Weg, den ich gehen wollte. Im Lahsbachtal kam ich dann auf den Eifensteig, der mich nach Einruhr bringen sollte. Ich hatte einen Berg und 3 Km Umweg erlaufen, super Start.

Urfttalsperre

Urfttalsperre

Es ging über die “Burg Vogelsang” zur Urfttalsperre und weiter nach Wollseifen. Dort gab es keinen Wald, sondern ein Schild auf dem stand: “Hier ensteht der Eifelwald bis 2035″ (oder sinngemäß)

Was soviel bedeutet wie: “Jetzt ist halt noch kein Wald da.”

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