Archive for the ‘ Haushalt ’ Category

Land in Sicht

Heute hatte ich mal wieder das Gefühl, dass es auf der Baustelle voran geht. Warum genau, vermag ich gar nicht zu benennen. Mein persönliches Tagesziel, im Garten den Boden wieder sichtbar zu machen, haben ich auf jeden Fall erfüllt. Im laufe der nächsten Woche werden sicher noch die letzten Holz- und Wurzelstücke verschwinden, den Holzlagerraum habe ich soweit vorbereitet, aber meine Frau wünscht sich, dass die hässliche Decke ebenfalls gestrichen wird, da muss ich also noch einmal ran. Dann wandert aber sämtliches Holz, fein säuberlich gespalten, in den dafür vorgesehenen Bereich und macht die Terrasse wieder frei.

Land in Sicht

Land in Sicht

Am Ende des Grundstücks habe ich den verbliebenen Grünschnitt gehäckselt und mit dem Anlegen eines Hügelbeetes begonnen, darauf soll im Frühahr die neue Beerenobst-Hecke entstehen, einige Nutzpflanzen werden dort ebenfalls einen Platz finden. Das Saatgut habe ich von Dreschflegel. Die zukünftige Rasenfläche sieht schon gar nicht mehr so schlimm aus, jetzt, wo das ganze Gerümpel verschwunden ist. Das Hochbeet an der Terrasse zu entfernen, wird aber noch einmal so richtig anstrengend werden. Weiterlesen

Die offene Küche

Die Durchreiche für den Kaffee "to go", ehemals der Sicherungskasten

Die Durchreiche für den Kaffee “to go”, ehemals der Sicherungskasten

Einige unserer Freunde hatten uns bei der Besichtigung der Baustelle gefragt, warum wir nicht eine offene Küche einrichten würden, da sich doch der Grundriss dafür anbieten würde.

Wir haben da dankend abgelehnt, aus zwei Gründen:

  1. Wir haben kein Geld für eine neue Küche, die wäre aber dann fällig
  2. Wir hatten bereits 8 Jahre eine offene Küche, wir wollen nie wieder eine

Offene Küchen sehen in den Wohnzeitschriften immer total super aus, auch in den Werbespots, wo die perfekte Mutter dem Kind die Süßigkeit aus dem Kühlschrank holt, sind es immer tolle, offene Küchen. Wer aber eine offene Küche wirklich benutzt stellt sehr schnell die Nachteile fest.

Nur in der Vorstellung ist es romantisch, in der Küche zu stehen und noch etwas von den Gästen mitzubekommen. In der Realität ist es so, dass man sowieso nichts von den Gästen hört, weil die super starke Dusttesse dröhnt  und man eh mit 1001 anderen Dingen beschäftigt ist. Weiterlesen

Die Reise des Heizkörpers nach Jerusalem

Die Heizkörper-Vekleidung, die aus baulichen Gründen doch nicht bleiben konnte

Die Heizkörper-Vekleidung, die aus baulichen Gründen doch nicht bleiben konnte

Es gibt sie noch Reihenweise, die “eisernen” Anhänger der Rippen-Konvektionsheizkörper. Ich gehöre nicht dazu. Nach dem Lesen der Berichte von den Architekten Fehrenberg und Fischer, habe ich mich überzeugen lassen, reine Plattenheizkörper Typ 10 zu bestellen, die einen sehr niedrigen Konvektionsanteil haben und dafür einen hohen Anteil Wärmestrahlung (20/80).

Die Raumluft kann so bis zu drei Grad kühler sein, ohne, dass dies negativ auffällt. Das spart Energie und macht das Lüften einfacher, da nicht die Luft erwärmt wird, sondern feste Körper, dies funktioniert aber nur dann gut, wenn man massive Wände hat.

Wer allerdings die üblichen Normen und Faustregeln für die Berechnung zugrunde legt, kommt mit diesen Heizkörpern in der Theorie nicht wirklich klar (Altbau 100 – 150 w je m² bei 20 c° innen und -10 c° außen). Nach dieser theoretischen Berechnung wäre der Vorbesitzer in einem hartem Winter übrigens bereits erfroren, selbst mit den riesigen alten Heizkörpern. Wir verbessern dank der neuen Fenster und dickeren Wände, durch Aufmauern der Heizkörper-Nischen, viele Zimmer auf ENEV-Niveau von 1995-2007, und das ganz ohne Dämmmaterial.

Für den Fall, dass wir jedoch nicht nur kalkulatorisch daneben liegen, haben wir demnächst ja noch den System-Speicherofen im Wohnzimmer. ;)

Falls wir richtig liegen, kann die nächste Heizung übrigens erheblich kleiner ausfallen. Weiterlesen

Das Loch in der Wand

Ein Wunsch für das neue Heim stand von Anfang an fest: Wir wollten einen Ofen

Der geplante Platz für den Brunner BSO 03 Systemofen

Der geplante Platz für den Brunner BSO 03 Systemofen

Falls kein Kachelofen vorhanden wäre, dann  würden wir uns eben einen bauen lassen. Leider mussten wir schnell feststellen, dass es da durchaus Unterschiede gibt, denn wir hatten keine Ahnung von Schwedenöfen, Kachelöfen, Grundöfen, offenen Kaminen, Heizkaminen, Speicheröfen und Systemöfen.

Das erste Angebot für einen modernen Kachelofen war auch gleich ein kleiner Reinfall und entpuppte sich als Hellfeuer-Heizkamin mit Konvektions-Heizung. Das wollten wir nun ganz sicher nicht, sonst könnten wir uns die Umrüstung der “normalen” Heizung auf Wärmestrahlung ja auch schenken.

Nach einiger Recherche war klar: Wir wollen eigentlich einen Grundofen

Grundöfen werden allerdings üblicherweise vor Ort gemauert und sind recht voluminös. Wir haben uns daher zu einem System-Speicherofen entschieden, der auch alle Abgas-Normen locker einhält, einem Brunner BSO 03. Der Brunner BSO 03 ist recht klein und sieht äußerst modern aus. Weiterlesen

Seven of Nine

Fichtenwurzel ausgraben, ein Riesenspaß

Fichtenwurzel ausgraben, ein Riesenspaß

Samstag ist Gartentag, vor allem, wenn das Wetter so schön ist wie heute. Als ich zum Haus losfuhr, zeigte das Thermometer genau 1 c° an, ganz schön schattig.

Wir hatten den ersten Baumstumpf noch nicht draußen und schwups waren es gefühlte 20 c° im Schatten. Der Gärtner hatte mit dem größten Brecher angefangen, mir waren für den Start aber “die kleinen” Baumstümpfe lieber, denn ich hatte noch andere Pläne für den Tag und brauchte den Platz am Grundstücksende.

Das war naiv. Weiterlesen

Kindersichere Einbaulautsprecher

1996 kaufte ich mir, von meinem sauer verdientem ersten Geld, eine 5.1 THX-Anlage von Teufel, das Theater 2, M600 und M3000 als Set, damals das erste, was den THX-Standard schaffte. Ich war total stolz darauf und schaffte es damit sogar, dass die Glasscheiben in den Bilderrahmen “atmeten”, wenn der T-Rex in “Jurassic Park” auftrat. Waren das noch Zeiten. :)

Als meine Frau und ich zusammenzogen, mussten die “hässlichen schwarzen Kisten” bald weichen, wir einigten uns auf Canton RC-L, die hübscher aussahen, aber im Stereo-Betrieb sogar besser klangen, 5.1 wurde bei mir abgeschafft, als alle Welt anfing, derartige Boxen zu erwerben. Vermisst habe ich es immer.

Als dann mein Sohn das Krabbeln lernte, machten wir uns (begründete) Sorgen, dass er die Boxen zum Kippen bringen würde. Da diese über 20 Kilo auf die Waage brachten, gab es nur eine Lösung: Die mussten weg. Als Ersatz installierte ich sehr provisorisch kleine Auf-Wandboxen, die wir aus einer Pioneer-Komplettanlage zweckentfremdeten. Immer noch besser als der reine Fernseh-Klang, aber schon wirklich jämmerlich.

Es war klar, wenn wir noch einmal renovieren, dann bekomme ich wieder brauchbare Boxen, am besten in einer 5.1-Anordnung, so installiert, dass es kindersicher ist. Nun ist es endlich soweit. Weiterlesen

20 m³

“Den bekommen Sie doch nie voll!” sagten einige Nachbarn zu uns, als wir anfingen den Grünschnitt aus dem Garten in den Container zu laden. Wir hatten einen 20 m³ Container liefern lassen und waren ganz und gar nicht sicher, ob dieser denn auch reichen würde. Zumindest wollten wir alles was Nadeln hat in diesem Monster versenken, den Rest würde ich dann schreddern und als Hügelbeet wiederverwenden. Das war zumindest der Plan.

Samstag Morgen fingen wir an: Grünzeug schnappen, die Kellertreppe hinunter wuchten, durch den gesamten Keller schleifen, die Einfahrt wieder hoch und anschließend in den Container wuchten.

Der 20 m³ Container gegen Mittag, links mein Auto zum Vergleich

Der 20 m³ Container gegen Mittag, links mein Auto zum Vergleich

Um es abzukürzen: Weiterlesen

Grünzeug

Außenansicht unseres 60er-Jahre-Reihenmittelhauses

Außenansicht unseres 60er-Jahre-Reihenmittelhauses

Auch wenn der Winter bereits kräfitg an die Türen klopft, so hoffe ich trotzdem, dass wir auch noch bei der Entkernung des Gartens weiterkommen, damit wir im März wieder aufbauen können.

Um aus dem “Ex-Fichten-Wald”, auch als unser Garten hinter dem Haus bekannt, wieder eine bespielbare Fläche zu erzeugen, wird noch einiges an Arbeit nötig sein. Noch stehen und liegen zum Beispiel die Überreste von 9 Fichten, 6 Kirschlorbeeren und diversen Friedhofsbäumchen auf der zukünftigen Rasenfläche herum. Auch vor dem Haus warten meterhohe Cotoneaster und Krüppelkiefern auf die Entfernung. Dabei sind die Pflanzen immer für eine Überraschung gut. Oben sieht es aus wie eine kleine Hainbuche, aber als ich den Spaten ansetzte, wurde daraus ein 20 cm Stamm. Irgendwie kam ich mir vor wie bei MiB 2, wo jemand an einer Blume zupft und ein Wurmmonster dranhängt. ;) Weiterlesen

Es werde Licht

Licht von oben, dank dem neuen Lichtspot

Licht von oben, dank dem neuen Lichtspot

Die neuen Velux-Lichtspots im Flur

Die neuen Velux-Lichtspots im Flur

Als Gott sprach, es werde Licht, hatten die Elektriker bereits die Kabel verlegt…

…so hat man mir das zumindest mal erklärt. ;)

Heute war es aber nicht der Elektriker, der Licht machte, sondern der Dachdecker. Die drei Lichtspots wurden eingebaut und ein weiteres Dachfenster, der gleiche Typ, wie im kleinem Büro bereits vorhanden ist. Die Idee mit den Lichtspots haben wir tatsächlich aus “Zuhause im Glück“, ansonsten verzichten wir aber auf “Schöner Wohnen“-Extras dieser Art. In diesem Fall hat es aber zumindest einen echten Nutzen und ist nicht teurer als so manche Deckenleuchte.

Auf anraten eines Freundes haben wir die Abseite doch entfernt, bzw. verschoben, dort klafft nun ein riesiges Loch. Das wird später wieder teilweise geschlossen, aber wir schaffen dadurch bis zu vier qm² echte Wohnfläche zusätzlich, was vor allem der Optik zu Gute kommt. Später soll das mal eine Art Leseecke werden, oder unserem Sohn als erweitertes Kinderzimmer dienen. Weiterlesen

Bis die Fetzen fliegen

Die Tapeten kommen runter

Die Tapeten kommen runter

Der Abriss ist fertig, dachte ich zumindest. Ich hatte da bloß eine Kleinigkeit übersehen: Die Tapeten waren noch an den Wänden und Decken.

Die Handwerker hatten heute Morgen bereits begonnen diese zu entfernen. Ich hatte Piet für drei Stunden bei meinen Schwiegereltern geparkt, so dass ich nur begrenzt helfen konnte. Dies war aber auch gut so, wie ich nach wenigen Bahnen bemerkte. Mein Handgelenk war noch immer angeschlagen, es hatte das Entfernen des Linoleum, immerhin gut 150 m², mit einem Spachtel in kleinsten Stücken nicht gut verkraftet. Gelenkentzündungen kenne ich noch gut von früher, daher war der Griff in meine Hausapotheke sehr ergiebig.

Durch die Vorbereitung an den Außenwänden für die neuen Fenster habe ich wieder neues über die Bausubstanz erfahren, womit sich meine U-Wert-Berechnungen erheblich verändern. Zum Besseren, erstaunlicherweise. Damit hätten wir an der Nordseite doch mit gutem Gewissen eine Dreifachverglasung bestellen können, leider sind die neuen Fenster schon in Produktion. Weiterlesen