It’s not a bug, it’s a feature!

Seit einiger Zeit ärgere ich mich darüber, dass das Theme „Lonely Road“ mit dem ich seit dem „Hackerunfall“ arbeitete, beim Datum keine Jahreszahl anzeigt. Ich konnte auch nicht heraus finden, wo man das ändert, oder ob man das überhaupt ändern kann. Auch wenn ich seit beinahe 10 Jahren blogge, HTML kann ich nach wir vor nur rudimentär, ich bin daher auf ein gutes Theme angewiesen.

Vollzeitvater-Hintergrund

Ein neues Theme zu finden, war aber auch nicht so leicht, wie man zuerst meinen mag, kleine Ansprüche, wie zum Beispiel die eigene Farbanpassung grenzen die Auswahl schon erheblich ein. Das aktuelle Theme „Confit“ ist jetzt auch nicht unebdingt für mich perfekt, zeigt aber zumindest das vollständige Datum an, bei einem Blog, der nun sechs Jahre auf dem Buckel hat, nicht ganz unwichtig, wie auch Leser immer wieder anmerkten.

Das Prinzip des Minimalismus habe ich auch bei digitalen Inhalten gerne im Auge, obwohl ich es auch nicht 100% nüchtern haben mag. Das Theme „Confit“ ist ebenso wie das alte „Lonely Road“ als „clean“ und „very light“ beschrieben. Das trifft es ganz gut und passt zu meinem persönlichem Stil ohne übertrieben spartanisch zu sein. Witzigerweise ist „Confit“ eigentlich als Webseite für Restaurants gedacht, passt also doppelt gut. 😉

Die Einbindung anderer sozialer Medien stellt mich auch bei diesem Theme wieder vor Rätsel, aber ich muss ja nicht alle Probleme auf einmal lösen.


Weiterlesen

Ein Blick in das Haushaltsbuch

Gerade habe ich unser Haushaltsbuch für 2016 abgeschlossen. Nach einem Jahr eine kleine Analyse finde ich immer hilfreich für die guten Vorsätze im folgenden Jahr. Bei uns hat sich an den Vorsätzen, auf den Haushalt bezogen, prinzipiell zu 2016 nicht viel geändert:

Die Auswertung des Haushaltsbuchs zeigt eindeutig: Wir haben da noch eine Menge Arbeit vor uns. Im letzten Jahr waren nur 10% unserer Einkäufe BIO, das ist viel weniger, als ich dachte. Allerdings hole ich ja auch was an Gemüse und Obst aus dem Garten und über die Pflückgemeinschaft, sonst wäre der Wert zumindest etwas höher.

In den letzten Monaten stieg der BIO-Anteil allerdings bis auf 20%, Tendenz steigend.

Die Bohnen „Kaleningrad“ blühen schön rot und nehmen den Topinambur als Kletterhilfe

Den Fleischkonsum haben wir tatsächlich in 2016 reduziert, mit einem gutem Anteil BIO. Schwein und Rind kommt praktisch nur noch in BIO-Qualität (und sehr selten) auf den Tisch, bei Hühnchen klappt das noch nicht so gut. Einen Teil vom Schwein- und Rindfleisch haben wir durch Lamm, Kaninchen und veganen Fleischersatz ersetzt. Gespart haben wir dadurch allerdings nicht. Die Milchprodukte sind zum Großteil in BIO-Qualität, damit ersetze ich persönlich einen hohen Anteil an Fleisch, rein rechnerisch stammen nur 20% der von mir täglich 150 g konsumierten Proteine aus Fleisch. Bei anderen Bodybuildern sieht das ganz anders aus. Weiterlesen

Der neue alte Rechner, oder: Es war einmal eine T5500 Workstation für 10K-USD

DELL T5500 als Spiele-Rechner

Für viele Menschen ist ein Smartphone ein richtiger Computer-Ersatz geworden und ich muss zugeben, dass für viele tägliche arbeiten am PC selbst mir ein Netbook völlig ausreichen würde, aber eben nicht für alle. Außerdem benutze ich kein Smartphone, außer zum Navigieren beim Radfahren. 😉

Energetisch geht nichts über ein Laptop, außer einem vergleichbarem Mini-PC. Aber damit geht weder Bildbearbeitung, noch Video-Bearbeitung wirklich gut und auch nicht das Spielen aktueller Spiele, zumindest, wenn man kein Vermögen ausgeben möchte. Ich kaufe schon seit Jahren keine neuen PC mehr, sondern greife stets auf ausgediente Workstations zurück, die als Leasingrückläufer von großen Firmen abgeschrieben sind. Diese Systeme sind dann meist 5 Jahre alt, ich rüste den Rechner für meine Zwecke ein wenig um und habe so eine hochwertige Hardware für vergleichsweise wenig Geld.

In meinem Bekanntenkreis stößt das auf wenig Verständnis. Nichts ist doch älter, als der PC von gestern. Viele sind obendrein der Meinung, dass Workstations, die oft Server-Technik verbaut haben, nie gute Spiele-Rechner sein können. Ich vermute, das hängt stark vom Anspruch ab und natürlich kann ein mehrere Jahre altes System einem brandneuen Spiele-PC nicht das Wasser reichen, soll er auch gar nicht, er soll nur seinen Job möglichst ohne Murren machen, uns dies für möglichst wenig Geld. Weiterlesen

Fotoarchiv-Minimalismus, oder: Erfahrungsbericht EPSON Perfection V370 Photo

Ich habe es wieder getan, ich habe in den letzten Wochen einige Minimalismus-Blogs gelesen und wieder neue Motivation gesammelt.

Diesmal hatte ich mir ein besonders großes Projekt vorgenommen, obwohl es gar nicht so viel Platz weg nimmt, in der Anzahl der Dinge aber unglaublich ist: Unser persönliches Fotoarchiv und damit meine ich nicht die digitale Variante.

alte Negative scannen

alte Negative scannen

Meine erste eigene Spiegelreflex-Kamera bekam ich mit 12 Jahren geschenkt und ich habe diese über viele Jahre reichlich genutzt und nach der Ausbildung indirekt meine Selbstständigkeit damit aufgebaut. Da meine Familie schon etwas länger in der Fotobranche zu Hause war, erbte ich auch noch reichlich Fotos aus der Familie, die nahm ich gerne an, denn ein wenig Ahnenforschung fand ich gar nicht schlecht. So kam es, dass ich kistenweise Fotos, Dias und Negative habe, die bis über 100 Jahre zurück reichen, viele Bilder stammen aus den 50er und 60er Jahren, aber auch die Jahrzehnte danach sind gut vertreten. Es sind Massen. Weiterlesen

Auch ich habe (noch) gute Vorsätze

Für das Jahr 2016 habe ich mir so einiges vorgenommen, wobei das nicht direkt mit Silvester zusammen hängt. Viele dieser Vorsätze hatte ich bereits im letztem Jahr gefasst und auch begonnen, diese umzusetzen, 2016 geht es daher eigentlich nur weiter.

Auch auf die kleinen Dinge achten.

Auch auf die kleinen Dinge achten.

Die wichtigsten meiner persönlichen Themen, die sich früher oder später auch im Blog wieder finden, hier in einer kleinen Auflistung: Weiterlesen

30 Tage – 30 Dinge

Ich hatte mir eine kleine Ausmist-Aktion vorgenommen, ganz im Sinne des Minimalismus-Trends: In 30 Tagen 30 Dinge los werden.

Die 30 Tage sind nun rum, also ist es an der Zeit Bilanz zu ziehen. Die Idee war, jeden Tag ein Teil los zu werden, mit folgenden Prioritäten:

  1. Verkaufen
  2. Verschenken oder Tauschen
  3. Entsorgen

Das hat so nicht hin gehauen, aber dafür habe ich an einigen Tagen deutlich mehr entsorgt. Hätte der Sperrmüll-Termin in diesem Jahr noch geklappt, wären es noch einige Teile mehr gewesen, aber das ist ja nur eine Frage der Zeit. Wenn man etwas los werden will, sollte das auch möglichst sofort passieren, sonst liegt es nachher doch wieder eine Weile rum.

Das Verkaufen hat nicht so gut geklappt, obwohl ich es wirklich versucht habe. Weiterlesen

Der dreite Advent

Endlich geht es uns wieder besser, ich kann wieder normal zum Sport, Weihnachten naht in großen Schritten, das Jahresende ist in Sicht.

Das Wochenende war total entspannt, mit Treffen bei Freunden oder mit Freunden bei uns, unser Sohn meinte, es war ein toller „dreiter Advent“. Den Weihnachtsbaum haben meine beiden Lieben auch schon geschmückt.

Salzgebäck, selbstgemacht, mit Elsablau-Glitzer.

Salzgebäck, selbstgemacht, mit Elsablau-Glitzer.

Die Geschenke sind soweit alle vorhanden, wobei eigentlich nur unser Sohn etwas bekommt, wir wollen Weihnachten sonst nichts haben und schenken auch untereinander nichts. Das Essen ist geplant, dieses Jahr wird die Hütte voll, alle Vorbereitungen sind im Gange. Insgesamt ist bisher alles völlig stressfrei, allerdings waren die letzten drei Wochen echt anstrengend, für alle. Weiterlesen

24 Geschenke bis Weihnachten?

Adventskalender, Disney Prinzessinen

Adventskalender, Disney Prinzessinen

Der Nikolaus ist ja gerade vorbei und der Adventskalender erfreut sich bei unserem Sohn großer Beliebtheit, er wurde ohne Umwege in das morgendliche Ritual aufgenommen: Nach dem Frühstück, Türchen öffnen.

Unser Kind hat dieses Jahr tatsächlich nur einen Adventskalender, mit Schokolade, die nicht gut schmeckt, so wie meine Frau und ich früher.

Allerdings scheint das mittlerweile die Ausnahme zu sein. Viele Kinder im Bekanntenkreis oder auch im Kindergarten bekommen praktisch 24 kleine Geschenke bis Weihnachten. Auch wir hatten letztes Jahr einen Playmobil-Kalender gekauft und dann schnell erkannt, das dies nicht sein muss. Weiterlesen

Minimalismus?

Minimalismus kann Geld sparen

Minimalismus kann Geld sparen

Hin und wieder lese ich gerne Blogs über „Entrümplen“, „Minimalismus“ oder zum Thema „Nachhaltigkeit“, meist, um mich zu motivieren, doch mal wieder den Keller aufzuräumen oder die eine oder andere Schublade zu entmüllen, auch „Messie-Sendungen“ helfen mir da unglaublich, da ich unmittelbar einen Adrenalinausstoß bekomme und sofort etwas entsorgen möchte. 🙂

Wir sind mit 75 Umzugskartons in das Haus gezogen und waren beim Packen doch erschrocken, was wir alles für einen Krempel haben, umso verwunderter waren wir, als wir erfuhren, dass einige unserer Freunde diese Zahl locker toppen konnten, der Rekord liegt bei 157 Umzugskisten-Kisten für einen Zwei-Personen-Haushalt.

Ein wenig Minimalismus erscheint mir also durchaus angebracht, so grundsätzlich. Auch ich habe eindeutig mehr Jacken, als ich gleichzeitig anziehen kann. 🙂

Wer sich ebenfalls mal einige Gedanken dazu machen möchte, dem sei dieser Blog empfohlen: Einfachbewusst.de

Wir sind ganz sicher keine „Minimalisten“, aber viele Inhalte des Trends, wie z.B. eben die oben erwähnte Nachhaltigkeit und bewusster Konsumverzicht gehören zum Konzept dazu, dafür muss ich aber nicht nur 100 Dinge besitzen, das geht eben auch mit mehr. Ich bemühe mich, mir auch immer die Frage zu stellen: „Brauche ich das wirklich?“ Weiterlesen

Plastikmüll vermeiden

Meine Frau und ich hatten einen Bericht über Müll im Fernsehen erwischt. Obwohl wir durchaus umweltbewußt sind, hat der Bericht sein Ziel erreicht, denn wir waren etwas geschockt.

Eine Familie in England hat nach einem solchen Bericht begonnen, jedwede Art von Müll zu vermeiden. Wir wollen an die Sache nicht ganz so radikal rangehen, aber auch wir haben beschlossen, unseren Kunststoffmüll zu reduzieren, insbesondere bei Verpackungen aller Art. Seit wir im Haus wohnen, ist der Blick auf den Müll verstärkt worden, vermutlich, weil er einem immer irgendwo im Weg rumsteht und man ständig irgendwas nach draußen bringt.

Wir trennen natürlich ordentlich und zum Einkaufen nehmen wir stets Beutel mit, aber es kann nicht der Sinn der Sache sein, alle zwei Wochen drei gelbe Säcke Verpackungsmüll an die Straße zu stellen. Das muss weniger werden. Aktuell streben wir eine Reduzierung auf einen Sack in zwei Wochen an. Mal sehen, ob uns das gelingt. Unser Plan ist erstmal ganz einfach: Weiterlesen