Testbericht glutenfreie Backmischung für Brot: Bauckhof Schwarzbrot

Als wir vor einigen Tagen noch in Holland waren, staunte ich nicht schlecht, dass bei einem normalem Supermarkt regelmäßig frische glutenfreie Backwaren im Regal lagen, also wirklich frische, nicht in Vakuum. Die Brote und Brötchen waren dabei nicht einmal teuer, 750g kosteten 4,25 Euro.

Zu Hause habe ich in der Nähe keine vergleichbare Möglichkeit frisches glutenfreies Brot zu besorgen, daher wird regelmäßig gebacken. Ich mische die Mehle teilweise selbst,  greife aber auch gerne mal auf eine Backmischung zurück. Viele sind eher teuer und taugen nichts, andere bestehen beinahe ausschließlich aus Mais- und Reisstärke, das bringt zwar gute Ergebnisse, ist aber für die Ernährung kein großes Plus.

Unser Alltagsbrot ist dieses: Quark-Proteinbrot

Weitere Rezepte für glutenfreies Brot und Erfahrungsberichte für glutenfreie Backmischungen in meinem Blog unter dem Link.

Diesmal fand ich im Biomarkt eine Neulistung: Das Schwarzbrot von Baukhof. Die Mehle von Baukhof verwende ich sehr gerne, die Backmischungen konnten mich bisher jedoch nicht überzeugen.

Baukhof Schwarzbrot, Backmischung

Baukhof Schwarzbrot, Backmischung

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Ein Blick in die Blog-Statistik

Ich muss zugeben, ich habe schon viel zu lange nicht mehr in meine Blog-Statistiken gesehen. Auch wenn ich mit dem Blog kein Geld verdiene bzw. verdienen will, möchte ich natürlich dennoch keinen mit meinen Texten langweilen, dann wäre ja der eigentliche Zweck verloren.

Ein Blick in die Statistik kann daher ein wenig helfen, um heraus zu finden, welche Artikel die Leser interessieren, die sich auf meinen Blog „verlaufen“ und welche Artikel gerne gelesen werden. Zumindest einmal im Jahr, immer zum Geburtstag des Blogs, sehe ich mir die Besucherstatistiken an und veröffentliche einen Teil davon.

Paleo-Lebkuchen, glutenfrei

Paleo-Lebkuchen, glutenfrei

Was ich aber nun schon sehr lange nicht gemacht habe, ist die Suchbegriffe zu sichten, also die Begriffe, die Leser bei den Suchmaschinen eintippen und anschließend auf meinem Blog landen.

Hier die top 10 der letzten 30 Tage: Weiterlesen

Was sollten Kinder über Essen wissen?

Wenn Eltern über Ernährung diskutieren, geht es meist hoch her. Denn mit gesunder Ernährung kennt sich ja eigentlich jeder aus und jeder weiß, was man essen soll und was besser nicht.

Was sollten denn unsere Kinder über unser Essen wissen?

Da die Eltern stets Vorbild sind, übernehmen die Kinder meistens die Essgewohnheiten ihrer Eltern. Gern gesprochene Sätze von Eltern:

„Unser Kind isst das nicht.“
„Das gebe ich unserem Kind nicht zu essen“

Unser Sohn isst nicht alles, das ist auch gut so. Er muss zum Beispiel keinen Ketchup mögen. Auch gebe ich meinem Kind nicht alles zu essen, „Kindermenüs“ sind mir meist ein Greul. Ich bemühe mich intensiv, um (frittierten) Industriemüll einen Bogen zu machen, wo es geht. Das gilt aber für uns alle. Bei uns gibt es nie Fischstäbchen oder Chicken-Nuggets, auch keine Fertigpizza oder Dosenfutter. Im Kindergarten bekommt er es oft genug vorgesetzt, ob er es dort isst, weiß ich leider nicht wirklich.

Brathähnchen

Brathähnchen

Ich sehe keinen Unterschied darin, ob ich meinem Kind keine Chicken-Nuggets „koche“, weil ich es für Müll halte, oder weil ich veganen Prinzipien folge. Kinder werden durch das geprägt, was in den ersten Jahren zu Hause auf den Tisch kommt. Unser Kind mag es am liebsten ursprünglich, eben so, wie wir zu Hause gerne essen. Mit meinen Eintöpfen kann ich ihn zwar nicht überzeugen, aber er isst gerne Brathähnchen, geräucherten Fisch, Eier mit Speck, Pute mit Reis ohne Sauce und beinahe alle Arten Rohkost.

Unserem Sohn habe ich nie erklärt, dass ich viele Dinge für nicht gut oder gesund halte, ich kaufe und esse diese Dinge einfach nicht und das prägt. Wenn er woanders isst, darf er essen, was er mag, meistens mag er es aber eben nicht. Weiterlesen

Grüße aus Ostpreußen

Die Walderdbeeren im Vorgarten sind mittlerweile reif, gestern und heute habe ich bereits 800 g an Beeren gepflückt. Wer meint, Erdbeeren pflücken wäre mühselig, hat es noch nie mit Walderdbeeren zu tun gehabt. 😉

Die erste Ernte ostpreußische Walderdbeeren aus dem Vorgarten.

Die erste Ernte ostpreußische Walderdbeeren aus dem Vorgarten.

Aus Spaß habe ich ausgerechnet, dass ein kleines Glas ca. 6,00 Euro kosten müsste, bei Mindestlohn und ohne die vorhergegangene Pflege, versteht sich.

Die meisten Gläser werde ich in der Verwandschaft verteilen, so wie es aussieht, kann ich aber noch einige zeit weiter ernten, auch die Walderdbeeren haben ein wenig unter Wasserknappheit gelitten und geben jetzt noch mal richtig Gas. Weiterlesen

Kichererbsen-Curry mit Süßkartoffel, vegan

Kichererbsen-Curry mit Süßkartoffel

Kichererbsen-Curry mit Süßkartoffel

Nach drei Wochen sehr fleischlastiger Kost bat mich meine Frau mal wieder etwas „vegetarischer“ zu kochen.

Meine persönliche Eiweiß-Lücke kann ich recht einfach mit einem Protein-Shake ausgleichen, also sind auch vegane Gerichte grundsätzlich kein Problem. Das Kichererbsen-Curry bot sich als neues Rezept an, denn Kichererbsen habe ich immer im Vorratsschrank und die Süßkartoffel mussten langsam weg.

  • Die Kichererbsen über Nacht einweichen und am Folgetag für eine Stunde im Einweich-Wasser ohne Salz kochen, den Schaum abschöpfen, am Ende abgießen.
  • Die Süßkartoffeln schälen und würfeln, dann 10 Minuten kochen und abschütten.

Eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe klein würfeln und mit etwas Kokosfett anschmoren, mit gehackten Tomaten ablöschen und dann die Kichererbsen und die Süßkartoffel dazu geben. Mit Ingwer, Koriander, Chilli, Paprika und Salz würzen und den Joghurt (Kokosmilch) angießen. Gut durchrühren und erhitzen, dann mit etwas Süßstoff, Honig oder Zucker abschmecken.

Dazu kann man noch Reis reichen, das Rezept funktioniert aber auch so.

Nährwerte je Portion bei 2 Portionen: Kcal 730 Protein 25 g,  Kohlenhydrate 127 g,  Fett 11 g

Zutaten für zwei bis drei Portionen: Weiterlesen

Kichererbsen-Hack-Eintopf, glutenfrei, gfcf

Kichererbsen-Hack-Eintopf, gfcf

Kichererbsen-Hack-Eintopf, gfcf

Kichererbsen sind nicht paleo, stehen aber bei den gemäßigten Leuten wie Mark Sisson auf der „Moderation-List“, was so viel wie: „Hin und wieder geht das“ bedeutet. Irgendwie hatte ich Lust drauf und habe gleich ein neues Rezept ausgetestet, ein ähnliches habe ich schon mal gemacht, was auch auf Partys gut angekommen ist.

Das Rezept kann man vegan oder mit Fleisch zubereiten, die Zutaten sind bis auf das Hack absolut identisch. Für mich ist das ideal, denn wir bekommen oft Besuch von Vegetariern und Veganern, dann brauche ich nicht zwei völlig verschiedene Gerichte kochen. Das macht den logistischen Aufwand gering. Die benötigten Kichererbsen kann man selbst zubereiten, für den Test habe ich aber auf die Dosen-Variante zurück gegriffen.

Eine gehackte Zwiebel wird mit etwas Fett angedünstet, dazu gibt man klein gewürfelte Karotten und schmort diese kurz mit. Dann kommt das Hackfleisch (oder eben nicht) und der Knoblauch dazu, abgeschlöscht wird mit zwei kleinen Dosen Kichererbsen samt Flüssigkeit, dann kommen die gewürfelten Zucchini und die Aubergine rein. Nun die Tomaten und Gewürze zugeben und alles 10-15 Minuten köcheln lassen. Mit Tomatenmark etwas abbinden und mit Salz und Pfeffer würzen, Blattpetersilie kann nun auch noch rein, muss aber nicht.

Nähwerte je Portion bei Aufteilung der Zutaten auf drei Portionen, mit Hack:

Eiweiss 42 g, Kohlenhydrate 30 g, Fett 26 g, Kcal 535

Zutaten für drei bis vier Portionen: Weiterlesen

Glutenfreie, caseinfreie Pfannkuchen, ohne Zucker, ohne Ei

Pfannkuchen, ohne Zucker, ohne Ei, glutenfrei, caseinfrei

Pfannkuchen, ohne Zucker, ohne Ei, glutenfrei, caseinfrei

Pfannkuchen gibt es bei uns in letzter Zeit eher selten, denn diese passen nicht so recht zu meiner Diät. Ich hatte aber noch einiges an Obst da, das dringend weg musste, also habe ich ein schönes Birnen-Apfel-Bananenmus gekocht, und dazu passen eben am besten Pfannkuchen.

Ein Standard-Rezept dafür habe ich ja bereits veröffentlicht, heute habe ich eine Variante ausprobiert, die sehr gut gelungen ist:

Die Mehle vor dem Anrühren gut vermischen, anschließend ordentlich rühren und dann alles in etwas Öl ausbacken.

Ich habe daraus fünf große Pfannkuchen gebacken, einer enthält 73 g Kohlenhydrate, 28 g Fett und 24 g Eiweiss.

Weiße Riesenbohnen in pikanter Tomatensauce, glutenfrei, caseinfrei, vegan

In der Paleo-Ernährung werden Hülsenfrüchte eher nicht gegessen, bei mir schon, denn ich halte Hülsenfrüchte für eine gute Alternative zu Fleisch. Der Kohlenhydratanteil ist vergleichsweise gering, daher kann man diese Gerichte durchaus noch als Low-Carb durchgehen lassen, die genauen Nährwerte stehen unten, ich habe als Experiment 60 Gramm „Whey“ als Bindemittel eingesetzt, als Ersatz für Stärke. Da Whey nicht klumpt, hat es sehr gut geklappt, dadurch erhöhte ich den Eiweiss-Anteil in einer Portion enorm, das Gericht ist dann aber nicht mehr vegan.

Die weißen Riesenbohnen über Nacht einweichen und im Einweichwassser gar kochen. Eine Karotte und etwas Sellerie reiben, eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe würfeln, den Lauch halbieren und quer in Streifen schneiden. Das Gemüse nacheinander in Fett anbraten und mit einer Dose Tomaten ablöschen und einige Minuten köcheln lassen, dann die Bohnen dazu geben und aufkochen, mit Tomatenmark (und „Whey“-Protein ) binden und würzen, fertig. Ich verwende gerne eine italienische Gewürzmischung, Oregano alleine mit Salz und Pfeffer tut es aber auch, ein wenig Zucker (20 g) hebt den Geschmack.

Die Riesenbohnen in Tomatensauce kann man wunderbar so essen, oder zum Beispiel zum Frühstück mit Omlett oder Spiegeleiern.

Gesamt-Kosten: 3,20 Euro + 0,85 Cent für das „Whey“, die Zutaten ergeben ca. 2 Liter, oder vier große Portionen Weiterlesen

Chilli NON Carne, vegan, glutenfrei, caseinfrei

Mein Sohn isst auch vegan.

Mein Sohn isst auch vegan.

Nachdem ich mir letzte Woche Montag, in der Weiterbildung zur Kindertagespflegeperson (Tagesvater), drei Stunden lang Informationen zur Ernährungspyramide anhören durfte, habe ich danach zumindest wieder verstärkt begonnen, mit weniger Fleisch zu kochen. Da ich viel Wert auf eine eiweissreiche Ernährung lege, sollte man da ein wenig kreativ sein. Obendrein muss ich gluten- und kaseinfrei kochen, das macht die Sache noch ein wenig schwieriger. Aktuell haben wir in der Familie zwei, machmal auch drei vegane Tage in der Woche, das sollen noch mehr werden.

Tofu ist eigentlich eine optimale Ergänzung, da gibt es nur einen Haken, ich mag Tofu nicht wirklich. Heute habe ich aber ein Gericht gekocht, das tatsächlich gut geschmeckt hat, OBWOHL es mit Tofu gemacht wird. Ausgerechnet mein geliebtes Chili-Con-Carne macht fleischlos eine super Figur, wer hätte das gedacht? Zum Rezept: Weiterlesen

Bohneneintopf aus weißen Bohnen mit Wirsing, vegan, glutenfrei, caseinfrei

Ich bin immer auf der Suche nach preiswerten Gerichten, die obendrein so einfach zu kochen sind, dass selbst meine Mutter das hinbekommen würde. 🙂

Bohneneintopf aus weißen Bohnen mit Wirsing, vegan, gfcf

Bohneneintopf aus weißen Bohnen mit Wirsing, vegan, glutenfrei, caseinfrei (milchfrei)

Wenn diese Gerichte auch noch vegan, glutenfrei und caseinfrei sind, umso besser. Die Krönung ist es dann, wenn sie auch noch extrem preiswert und lecker sind und nach dem WW-Prinzip wenig Punkte haben. Sozusagen die Eierlegende-Wollmilchsau für gutes Essen. Heute habe ich wieder eines dieser seltenen Exemplare gefunden: Den Bohneneintopf aus weißen Bohnen mit Wirsing.

Von gestern hatte ich noch drei Viertel eines Wirsing-Kopfes übrig, knapp ein Kilo war da noch. Für Wirsing-Rouladen benötigt man nur gut ein Viertel des Kopfes und die äußeren Blätter, da stellt sich immer die Frage: Was mache ich jetzt mit dem Rest? Meistens wird es dann Karoffel-Wirsing untereinander oder Rahmwirsing. Etwas Abwechslung tat not. Im Internet fand ich dann ein Rezept, das sich vielversprechend las, alle Zutaten hatte ich da. Weiterlesen