Der Wipproller, oder wie es bei uns heißt: Wuppelroller

Während unseres Aufenthalts in Holland auf den Campingplätzen war uns immer wieder ein uns nicht weiter bekanntes Gefährt aufgefallen. Die Kinder kreuzten in jede Richtung mit erstaunlicher Geschwindigkeit und Wendigkeit über den Platz. Unser Sohn war total fasziniert und nannte dieses tolle Gerät „Wuppelroller“.

Natürlich wollte er auch einen.

Wir planten diesen also als Weihnachtsgeschenk ein. Dann begann die Suche, erst beim Fahrradhändler, dann im Spielzeugladen, verschiedene Kaufhäuser, wir wurden einfach nicht fündig. Also doch im Internet bestellt, dabei hätten wir uns den Roller gerne vorher in Ruhe angesehen. Günstig ist das Teil nicht so wirklich, mit gut 130 Euro ist er eher vergleichbar mit einem Fahrrad. Gebraucht konnten wir ihn nirgends finden.

Zu Weihnachten stand der neue Wuppelroller dann doch unterm Baum und wurde begeistert ausgepackt.

Wipproller im Einsatz

Weiterlesen

Unter den eigenen Verhältnissen leben?

Vor einigen Tagen las ich durch Zufall einen Artikel bei „Zeit-Online“ mit dem Titel:

Wozu der ganze Stress.“

Dieser Artikel beleuchtete etwas, was mich seit mindestens fünf Jahren beschäftigt und es auch heute noch tut. Er ging der Frage nach, ob Familien wirklich so oft auf zwei Einkommen angewiesen sind, wie es einem die Statistiken zeigen. Da bei uns je nur ein Elternteil arbeitet und der andere „nur“ zu Hause ist, haben wir für uns ja schon klar gestellt, dass wir mit einem Einkommen gut zurecht kommen können. Nach allen üblichen Definitionen gehören wir dabei ganz klar „nur“ zur „Mittelschicht“.

„Früher reichte ein Gehalt, um eine Familie zu ernähren. Heute braucht es zwei, heißt es. Aber stimmt das wirklich?“ Zeit-Online

In unserem Freundes- und Bekanntenkreis sind wir damit aber eher die Ausnahme, in den meisten Fällen geht der Partner zumindest einem Teilzeit-Job nach, einige haben auch die Doppel-Teilzeit-Lösung, eine Variante, die auch uns prinzipiell vorgeschwebt hat, aber nicht umsetzbar war. Ich will jetzt gar nicht weiter darauf rumreiten, der Artikel ist ganz gut geschrieben und mit vielen Zahlen versehen, ich brauche das ja nicht zu wiederholen.

Mir geht es um eine andere Frage, die auch dem Artikel entstammt: „Wäre es wirklich so schlimm auf dem Niveau der 80er-Jahre zu leben?“

1987

Weiterlesen

Silvester in der Jugendherberge: Erfahrungsbericht zum Silverster-Programm in Leutesdorf 2016/2017

Zum fünften Mal Silvester in der Jugendherberge, fünf verschiedene Herbergen, fünf verschiedene Programme, diesmal ging es in das ehemalige Kloster in Leutesdorf.

Rheinblick über einen Teil der ehemaligen Kloster-Anlage aus dem Zimmer

Wie in den letzten Jahren auch, fuhren wir mit mehreren Familien, diesmal waren es insgesamt vier mit 7 Kindern zwischen einem Jahr und 7 Jahren. Auch diesmal gaben wir vorab den Hinweis „glutenfrei“ für mich an.

Hier kurz die Übersicht über die letzten vier Jahre:

Als wir die Jugendherberge in Leutesdorf gebucht haben, war diese noch im Bau, daher gab es damals auch noch keine Informationen zum Silvester-Programm oder irgendwelche Erfahrungsberichte oder Bewertungen. Da „Leutesdorf“ zur Kategorie „IV+“ gehört, machten wir uns aber nur wenig Sorgen um die Qualität, womit wir auch richtig lagen.

Anlage und Ausstattung Weiterlesen

Zelten mit Kind im Herbst, oder Erfahrungsbericht „Julianahoeve“ bei Renesse

Im Oktober noch einmal ein paar Tage raus, noch einmal an die Nordsee. Nach unseren Erfahrungen im Sommer, bei 12 c° und Dauerregen, dachten wir, uns kann auch im Herbst nichts schocken, wenn wir das Zelt nehmen. Vorausgesetzt, wir rüsten bei den Schlafsäcken und Isomatten etwas auf.

Wir entschieden und für „Julianahoeve“ bei Renesse, wieder ein Campingplatz mit Schwimmbad, Indoor-Spielmöglichkeit und zahlreichen Spielplätzen, ganz ähnlich wie „De Pekelinge“ und nicht weit weg von „Ginsterveld„, wo wir im Sommer zum ersten Mal gezeltet haben.

Auf dem Platz waren wir übrigens die einzigen im Zelt. Na ja, nicht ganz, neben uns war auch eine Familie mit Zelt angereist, die zelteten zum ersten Mal. Vermutlich auch zum letzten Mal, nach einer Nacht flohen die regelrecht vom Campingplatz. Ich vermute, es lag an der mangelhaften Schlafausstattung, nur eine Decke, keine Schlafsäcke und Yoga-Matten als Isolation zum Boden. Im Sommer kann das gut gehen (muss aber nicht), im Herbst ist das aber in keinem Fall eine gute Idee.

Strand, Wasser, Schippe, mehr braucht es nicht.

Strand, Wasser, Schippe, mehr braucht es nicht.

Weiterlesen

Zelten mit Kind: Ginsterveld bei Renesse in Zeeland, Holland

Strand bei Burgh-Hamsteede, Zeeland, Ginsterveld

Strand bei Burgh-Hamsteede, Zeeland, Ginsterveld

Der Sommerurlaub war bei uns eigentlich gestrichen, mit Ausflügen wollten wir uns und unseren Sohn beschäftigt halten und dabei die Kosten übersichtlich gestalten.

Kurz bevor die Sommerferien dann los gingen, schauten wir noch mal in ein Reiseportal, eine Woche in den Süden, vielleicht… dann traf uns der Schlag.

Für die Woche sollte es praktisch ein Riese pro Person sein, wobei unser Kind voll zahlen sollte. Och, so dringend war es dann doch nicht.

Freunde luden uns ein, mit ihnen einige Tage zu zelten. Da gab es nur einige Schwierigkeiten:

  • Ich habe noch nie in meinem Leben in einem Zelt geschlafen
  • Meine Frau hat noch nie in ihrem Leben in einem Zelt geschlafen
  • Wir haben gar kein Zelt

Da wir mit den Aufenthalten in Mobilheimen in De Pekelinge gute Erfahrungen gemacht haben, wollten wir es mal riskieren zu zelten. Natürlich sollten die Kosten niedrig bleiben und wir kauften daher nur, was wir wirklich nicht hatten und schauten im Keller nach, was so zum Campen verwendbar wäre, auch wenn es nicht die optimale Lösung darstellt. Wir reisen ja mit Auto an und nicht mit dem Rad oder gar zu Fuß. Weiterlesen

Noch mal zum Kitskensberg bei Roermond

Kitskensberg

Kitskensberg

Ja, ein Ausflug jagt den nächsten, aber unser Kind soll ja was erleben. 😉

Nach dem Toverland bei Venlo und dem Brückenkopf-Park bei Jülich (Aachen) fuhren wir noch mal mit Freunden gemeinsam zum Kitskensberg in der Nähe von Roermond. Der große, private Spielplatz liegt wunderbar im Wald, was angenehme Temperaturen und einem eher niedrigen Geräuschpegel (für einen Spielplatz dieser Größe) garantiert. Wer zum ersten Mal anreist, wundert sich, wie versteckt der Spielplatz liegt, die Einfahrt kann man sehr leicht übersehen.

Es ist schon ein echter Geheimtipp, zumindest für Deutsche. 🙂

Am Wochenende war es gut gefüllt, aber immer noch ein Plätzchen zu finden, das Auto passte allerdings nicht mehr auf den Parkplatz, den Wagen stellten wir im gegenüber liegendem Wohngebiet ab, dort war noch reichlich Platz. Weiterlesen

Der Brückenkopf-Park bei Jülich (Aachen)

DSC06121Auf der Empfehlungsliste von Freunden für Ausflüge mit Kind stand auch der Brückenkopfpark bei Jülich. Der Park ist von uns aus eine ganze Ecke weiter weg, als zum Beispiel das Toverland bei Venlo oder der Kitskensberg bei Roermond.

Brückenkopf-Park, Adresse:

52428 Jülich, Rurauenstraße 11

 

Als wir ankamen waren wir ein wenig überrascht, denn obwohl gerade große Ferien sind, war der Parkplatz nicht sonderlich gut gefüllt. Der Eintritt kostete für ein Kind, zwei Erwachsene und eine Oma knapp 20,00 Euro. Die Toiletten waren doch sehr provisorisch (Container), die zweite Überraschung. Das Gelände ist sehr weitläufig, aber durch zahlreiche kleine Spielplätze kann man auch mit Kindern ein wenig „Strecke“ machen. Es gibt einen großen Haupt-Spielplatz, der wirklich schön ist und einige weitere im angrenzendem Wald, sowie auf dem ehemaligem Gelände der Landesgartenschau in der Zitadelle. Weiterlesen

Toverland bei Venlo? Kennen wir nicht.

Die Holz-Achterbahn ist leider erst ab 140 cm zugelassen-

Die Holz-Achterbahn ist leider erst ab 140 cm zugelassen-

Wir bleiben in den Ferien daheim, was bedeutet, dass wir mit unserem Kind irgendwie „raus“ müssen. Da wir ja nicht weg fahren, können wir dafür aber auch mal einen etwas aufwendigeren Ausflug machen.

Freunde von uns hatten uns vom Toverland erzählt und betonten, dass dies insbesondere auch für kleinere Kinder gut geeignet wäre. Das Toverland geistert nun in unserem Umkreis schon seit Jahren herum. Wir hatten bisher keine Ahnung, was und wo das eigentlich ist, dabei ist es von uns auch wirklich gut zu erreichen, wir waren selber überrascht.

Toverland Adresse: Toverlaan 2, 5975 MR Sevenum, Niederlande

Das Toverland gibt es nun 15 Jahre, was nicht gerade seit gestern ist, aber eben viel zu kurz, als dass meine Frau und ich es in unserer Jugend hätten erleben können, das Phantasialand und auch De Efteling gibt es halt schon was länger und sind uns recht gut bekannt. Da die Eintrittspreise kein Schnäppchen sind, vor allem nicht als Familie, fahren wir jetzt nicht regelmäßig in diese Parks, aber einmal im Jahr kommt es schon vor. Das Phantasialand haben wir zuletzt noch ohne unseren Sohn besucht, wir sind der Meinung, dass sich das für ihn noch nicht lohnt, da er zu viele Fahrgeschäfte noch nicht benutzen darf. Im Toverland sollte das anders sein, wir waren gespannt und fuhren mit Kind hin, in den großen Ferien. Weiterlesen

Dachlift für Fahrräder, der etwas andere Fahrradträger fürs Auto

Während des Urlaubs in Holland mieteten wir uns Fahrräder, typische, in die Jahre gekommene Holland-Räder. Eigentlich ganz O.K., aber ich war mit vor allem mit der Bremsleistung extrem unzufrieden. Gefühlt war der Bremsweg unendlich. An meinem eigenem Rad habe ich sehr gute Scheibenbremsen, die mich noch nie enttäuscht haben. Dazu kam, dass wir eines Tages keine Räder leihen konnten, es waren bereits alle vergeben, das hatten wir wirklich nicht erwartet.

Also stand der Beschluss schnell fest: Wir brauchen einen Fahrradträger, um unsere eigenen Räder mitnehmen zu können.

Eine Anhänger-Kupplung haben wir leider nicht, die Alternative wäre dann ein „Huckepack-Träger“, der ohne Anhänger-Kupplung auskommt. Wir würden aber gerne den Kofferraum öffnen können, also so kam der „Huckepack“ nicht in Frage. Daher schauten wir uns Dachträger an und kauften einen gebraucht, ganz klassisch von einem bekannten Hersteller. Nach der Montage und dem umständlichem montieren der Räder auf dem Dach war klar: So will ich das nicht. Der Dachträger wurde wieder verkauft.

Dann kam der Zufall zu Hilfe, in einem Prospekt sahen wir einen Dachlift, der alles, was wir wollten, tatsächlich erfüllen sollte:

  • Ohne Anhänger-Kupplung
  • Der Kofferraum lässt sich öffnen, auch mit Rädern
  • Auf dem Dach, aber sicheres Gefühl beim Fahren
  • Einfaches befestigen der Räder

 

Dachlift für Fahrräder, Fahrradträger

Dachlift für Fahrräder, Fahrradträger

Wir erwarben einen Dachlift gebraucht aber wie neu für 150 Euro und staunten nicht schlecht, denn ich hatte den Eindruck, da fehlt was. Im Gegensatz zum alten Dachträger, brauchte man für den Dachlift noch Grundträger, da diese speziell zum Auto passen müssen, kauften wir diese neu für ca. 80 Euro. Weiterlesen

Noch mal ans Meer

Unser Sohn hatte nach dem letztem, nicht ganz nach Plan gelaufenem, Urlaub den Wunsch geäußert, noch einmal an das Meer zu fahren. Der Einfachheit halber sind wir erneut auf den denselben Campingplatz gefahren, De Pekelinge bei Oostkapelle. Ein toller Platz, wenn auch nicht ganz billig.

Wie im letzten Jahr fuhren wir nicht alleine, sondern trafen uns mit anderen befreundeten Familien. In diesem Jahr waren es immerhin 7 mit insgesamt reichlich Kindern, so dass für alle Kinder passende Spielpartner gesichert waren. Nicht jeder hatte die gleichen An- und Abreisedaten, aber die schönsten Tage verbrachten wir zusammen.

Das erste Mal im Meer

Das erste Mal im Meer

Weiterlesen