27 Dez

Back to black

So, es ist geschafft! Vorweg muss ich sagen, dass der Service meines Providers „Strato“ wirklich unter aller Sau war, mir wurde mehrfach Quatsch erzählt, erst, dass die Datenbanken alle weg sind, dann, dass ich einen sicheren SSH-Zugang hätte und nur zu blöde den zu benutzen. Später stellte sich heraus, ich habe gar keinen SSH-Zugang, den musste ich extra ordern und meinen Vetrag „updaten“, was einer Preissteigerung von mal eben 100% entsprach, bei insgesamt weniger Leistung, dann erfuhr ich, dass die alten Datenbanken vielleicht doch noch vorhanden sind.

Immerhin war das eine gute Nachricht, nur konnte ich die ohne professionelle Hilfe nicht sehen oder wiederherstellen.

Gestern konnte ich dann zusammen mit einem Freund die Daten wieder aufspielen, leider ging die eine oder andere Information dabei doch verloren, das sind im Vergleich aber nur Kleinigkeiten. Hier und da fehlt ein Bild, ein Kommentar oder ein Link, auch ein Artikel ist irgendwie futsch, die anderen sind dafür aber wieder da.

Das neue Theme muss ich noch anpassen, das kann noch einige Wochen dauern, denn ich habe im Hintergrund noch eine Menge Arbeit, um das Blog wieder aufzubauen.

Jetzt, wo die meisten Daten wieder da sind, lohnt es sich einen kleinen Jahresrückblick zu wagen, in 2014 ist wirklich eine Menge passiert:

Der Anfang des Jahres war geprägt von der Sanierung unseres 60er-Jahre-Reihenmittelhauses und den Umzugsvorbereitungen, was die Suche nach einem neuen Kindergarten mit einschloss. Im März folgte dann der Umzug nach Mönchengladbach (Mönschfischbachbach), natürlich mit Kind und Katze.

Im April konzentrierte ich mich wieder auf meine Ernährung und begann die Wettkampfvorbereitung für die deutsche Meisterschaft der GNBF im Oktober. Der Plan war es ca. 30 Kg abzunehmen und einen Körperfettanteil von deutlich unter 10% zu erreichen. Das Blog „Vollzeitvater“ wurde drei Jahre alt, das hatte mir anfangs kaum einer zugetraut.  Unser Sohn und ich erkundeten die Spielplätze der Umgebung, in Mönchengladbach war alles neu für uns aber wir nutzen auch den Garten intensiv.

Dann erhielten wir die Zusage für einen Kindergartenplatz, es war die vierte Wahl, sollte sich aber als kleiner Segen heraus stellen. Meine Diät nahm mich stark in Anspruch, aber es ging voran. Im Sommer ernteten wir das erste Gemüse aus dem eigenen Garten. Unser Sohn hatte im Juni den ersten, formvollendeten Schreianfall im Supermarkt, das muss wohl jedem mal passieren. Mit einem Freund ging ich auf dem Ahrsteig wandern, ich freue mich schon auf die nächste Tour in 2015.  Die Körperzusammensetzungsanalyse zeigte mir, wie viel Arbeit in der Diät noch vor mir liegt.

Im August feierte unser Sohn seine Party, die an seinem Geburtstag musste leider ausfallen, aber er spricht heute noch davon, das Ponyreiten hat wohl Eindruck gemacht. Ich erreichte zum ersten Mal seit langer, langer Zeit ein zweistelliges Gewicht. Da dachte ich noch, ich hätte es bald geschafft, andere waren da deutlich anderer Meinung. Auf meinem ersten „Mutti-Frühstück“ fühlte ich mich sehr wohl, der Rollentausch war zu diesem Zeitpunkt bei uns zu Hause kein Thema mehr. Unser Umfeld tat sich da manchmal noch etwas schwerer zu akzeptieren, dass ich die Hausfrau bin.

Durch Zufall entdeckten wir bei unserem Sohn die Vorliebe für Musik, ob da was draus wird, muss sich noch zeigen. Der Einfluss des Kindergartens machte sich nun in neuen Umgangsformen bemerkbar, bereits erlerntes ging verloren, neues kam dafür dazu, das gefiel und nicht unbedingt. In der Diät brach der Endspurt an, es wurde klar, dass ich es kaum schaffen würde, aber die 10% KFA hatte ich fest im Blick, auch wenn es für einen Start bei der GNBF dann nicht gereicht hat. Hin gefahren sind wir dann trotzdem. Die Vorher-Nachher-Bilder machen den Diäterfolg in sechs Monaten deutlich.

Ende Oktober bescherte uns Halloween  Eier an der Rollade, obwohl wir reichlich verteilt hatten. Im November kehrte dann endlich bei uns so was wie Ruhe ein, die Diät war vorerst vorbei, wir lüfteten vor dem Winter noch ausgiebig das Kind und nutzen das schöne Wetter auch im Garten. Nebenbei war ja auch noch St. Martin, an dem unser Sohn seine batteriebetriebene Laterne abfackelte. Was für ein kreatives Kind.

Der Dezember hatte es dann noch einmal in sich. Wir waren „dauerkrank“, alle drei. Seit der letzten Impfung des Kindes war es eine wandelnde Bazillenschleuder. Ende Dezember stellte sich dann heraus, das mein Blog mit Malware verseucht war, die Bereinigung des Ärgers dauert bis heute an. Aber den schlimmsten Schaden habe ich inzwischen behoben. Zum Abschluss noch ein paar Zahlen, auch wenn die Statistik einige Beulen hat, der Ärger mit google und der Hackerangriff haben Spuren hinterlassen, das wird noch einige Zeit dauern, bis alles wieder rund läuft.

  • Der meist gelesene Artikel in 2014 bringt es auf 10.696 Leser: Erfahrungsbericht zum Child Transport System (CTS)
  • Der beste Monat des Blogs (allzeit) war im März 2014: 13.395 Leser
  • Insgesamt hatte das Blog „Vollzeitvater“ bisher über 269.000 Views
  • Der beste Tag hatte 796 Views
  • Die top Suchwörter des Jahres waren: „Paleo Erfahrungen“, „Amazon Family“ und „Chariot Cougar“

Zum Abschluss noch zwei Bilder:

Ich - Ende 2014Ich - 2010

 

 

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