29 Mai

Adults addicted to lego

Wir hatten die Erfahrung gemacht, dass sich ältere Kinder, die uns besuchen kommen, schnell langweilen.

Das vorhandene Spielzeug war eben typisch U3, damit kann ein 6-11 Jähriger nichts anfangen. Als dann letztens wieder ein älteres Geschwisterkind mitkam, holte ich kurzerhand meine Lego-Kiste aus dem Keller und platzierte diese in der oberen Etage, etwas getrennt vom U3-Kram im Spielzimmer.

Die Idee kam gut an, nicht nur beim Besuch. Es endete damit, dass unser Sohn über der Lego-Kiste hing und baute. Er war total hin und weg. Nachdem der Besuch gegangen war, durfte ich es nicht mehr wegräumen, es musste da bleiben.

(Wenn es so aussieht, als könnte es mich interessieren, ist es meins)

Die Lego-Stadt wächst und wächst.
Die Lego-Stadt wächst und wächst. (Vorne im Bild ein Lego-Monster-Truck, ähnlich dem Modell aus dem Set 6584 von 1998)

Ich hatte eigentlich nichts dagegen, ich bin ja durchaus ein „adult addicted to lego“, wenn auch eher die harmlose Sorte. Seitdem bauen wir, was die Kiste hergibt, ich habe zusätzlich noch ein paar Kilo Mischware bei ebay ersteigert. Die Lego-Stadt nimmt langsam Gestalt an, vermutlich steht dort schon mehr Lego, als ich als Kind jemals besessen habe … und das war eine Menge.

Nicht alle Sets der neueren Jahre finde ich gut, besonders die Mitt-Neunziger sind sehr einfallslos, da lobe ich mir meine Sets aus den 80ern. Unserem Sohn ist das glücklicherweise noch nicht wichtig. Wir verbringen nun, bei diesem Regenwetter, Stunde um Stunde zusammen auf dem Fußboden. Mein Rücken ist zwar echt trainiert, aber er beschwert sich noch ein wenig, das geht sicher wieder weg. 😉

One thought on “Adults addicted to lego

  1. Hi,

    sehr schöner Beitrag, der mich an meine Jugendzeit mit meinem Lego-Baukasten erinnert. Ich hatte in den 90ern ein großes Raumschiff zu Weihnachten geschenkt bekommen. Mein Bruder und ich haben ewig daran gebaut… es aber nie abgeschlossen. Vielleicht sollte ich es mal wieder aus dem Keller holen und diesmal zu Ende bauen.

    Viele Grüße,

    Chris

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