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Ein Fuß wie ein Mammut

In der letzten Woche war ich jeden Tag mit meinem Sohn wandern. Er saß entweder im Tragesitz, oder in seinem Buggy. Das ist eigentlich unser Kinder-Fahrradanhänger, den wir zum Buggy umrüsten können. Der Cougar lässt sich viel leichter schieben, als ein normaler Kinderwagen. Ideal für ausgedehnte Fußmärsche.

Ich bin nicht unbedingt gut zu Fuß, 220 Pfund wollen erst mal bewegt werden. Vor allem fiel mir auf, dass meine Schuhe dafür definitiv nicht ausgelegt sind. Nach einer Stunde schmerzten meine Füße sehr eindrucksvoll.
In den letzten Tagen hatte ich viele Berichte über den Appalachian Trail gelesen und in diesem Zusammenhang auch die Erfahrungen über die Ausrüstung mitbekommen. Da ich ohnehin neue Schuhe brauchte, dachte ich mir, es wäre eine gute Idee, mir die Hiking oder Walkigschuhe mal genauer anzusehen. Ich habe davon wirklich keine Ahnung, also fuhren wir in ein Fachgeschäft. Zuvor hatte ich mich bei Amazon grob orientiert.

Seit meiner Zeit als aktiver Judoka der “Bärenliega” (+100 Kg),  habe ich überdehnte Bänder an den Fußgelenken, Halbschuhe kommen daher nicht in Frage, damit knicke ich permanent um. Schuhe fürs “harte” Gelände brauche ich aber auch nicht, ich habe nicht vor Berge zu besteigen, sondern im Grafenberger Wald spazieren zu gehen.

Von der Auswahl an Marken war ich schlicht überwältigt. Von den Preisen im übrigen auch. :)

Viele AT-Hiker waren mit Meindl und Lowa unterwegs, mich interessierten daher besonders die Meindl Vakuum Modelle, die von der Beschreibung her gut zu mir passen würden. Im Fachgeschäft war die Auswahl dann doch sehr übersichtlich, da die Halbschuhe ja nicht in Frage kamen. Mit der Beratung war es auch nicht weit her, ohne Verkäufer ist das auch schwierig. Wir probierten es daher noch einmal bei Karstadt-Sport, die auch über eine gute Trekking-Abteilung verfügen. In dem Laden in Düsseldorf kaufe ich öfters ein.  Karstadt hatte die Meindl Vakuum GTX im Gegensatz zu “McTrek” vorrätig, so dass ich diese anprobieren konnte. Weiterlesen

Piet ist Schuld

Sonntags gehe ich morgens traditionell mit einem Freund zum Sport, genauer gesagt in ein Fitness-Studio. Ein wenig Muskeltrainung kann ja auch als Vater nicht schaden. Früher habe ich bis zu neun Trainingseinheiten mit verschiedenen Sportarten, allerdings mit Leichtathletik und Kendo als Schwerpunkt, gemacht. Heute bin ich froh, wenn ich es zumindest einmal in der Woche zum Sport schaffe. Mein Trainingspartner formulierte das mal sehr treffend so:

“Früher hast du hart trainiert und viel gegessen, heute isst du nur noch viel!”

Da hat er leider recht, was solls, ich bin ja auch keine zwanzig mehr. :)

Blöd nur, wenn man genau dies ständig schmerzhaft merkt. Gestern Nachmittag konnte ich mich vor Schmerzen kaum noch gerade halten. Meine linke Schulter brachte mich fast um, es fühlte sich an, als würde mir ein Messer im Schulterblatt stecken. Es wurde zum Abend hin immer schlimmer. Woher kommt das bloß? Weiterlesen