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Zwei Jahre

Morgen wird unser Sohn zwei Jahre alt. Das bedeutet aber auch, dass ich seit zwei Jahren Vollzeitvater bin und dieser Blog somit ebenfalls zwei Jahre alt wird. Traditionell sehe ich zu diesem Zeitpunkt in die Statistiken des Blogs und möchte den Lesern gerne einige Hintergründe verraten, die normalerweise nur ich zu sehen bekomme.

Besucherzahlen

Bester Tag:  504 Leser am 24.03.2013

Beste Woche: 1518 Leser in der KW 12-2013

Bester Monat: 6165 Leser im Januar 2013

Leser gesamt: 80.822 seit dem 15.04.2011

An den höchsten Besucherzahlen wird schnell deutlich, dass es immer noch “bergauf” geht. Zum Vergleich: In den ersten 30 Tagen hatte das Blog “Vollzeitvater” gerade mal 1000 Leser. Ich freue mich natürlich über diese tolle Entwicklung und möchte mich bei allen Lesern bedanken, gleichzeitig entschuldige ich mich dafür, dass ich nicht so viel zum Schreiben komme, wie ich gerne würde. Weiterlesen

Vorsicht: (zu) schwer beladen

Die Feiertage sind vorüber, die Verwandtenbesuche alle überstanden, der Alltag kommt zurück. Bei mir hieß dies das Echo aus dem Kühlschrank zu verbannen. Normalerweise gehe ich mit Piet zu Fuß einkaufen und nehme die Einkäufe dann im Rucksack mit zurück. Da der heutige Einkauf etwas umfangreicher zu werden drohte und wir auch noch zur Apotheke wollten, habe ich das Fahrradgespann mit dem Chariot aus der Tiefgararge befreit.

Mein Rad hatte ich bereits wieder vor einigen Tagen fit gemacht, den Chariot haben wir den Winter hindurch als Buggy verwendet, die Grundreinigung steht aber noch aus. Der Wagen sieht gerade echt schlimm aus. Das Radon TCS 9.0 Disc erfreut mich nach wie vor mit absoluter Pannenfreiheit. Das Rad kommt, wie der Chariot-Anhänger auch, inzwischen in sein drittes Jahr, viele tausend Kilometer sind wir bereits damit gefahren.

Der Einkauf im Supermarkt verlief wie gewohnt, nur an der Kasse, beim Auftürmen der Einkäufe auf das Transportband, kam ich ins Stutzen: Wer hat denn die Mini-Salami eingepackt?
Ich war es sicherlich nicht. Unbemerkt von mir hatte Piet offenbar einige seiner Lieblings-Lebensmittel in den Wagen geworfen – und eine Spül-Bürste.

Danach fuhren wir noch eben zur Apotheke und staunten nicht schlecht, die Leute standen bis auf die Straße. Genauer gesagt “Rentner”, sehr viele davon. Eigentlich nicht anders als im Supermarkt, aber dort huscht man ja nur an den Rollatoren vorbei und beginnt selten ein Gespräch. Da ich Piet nun auf dem Arm hatte, war er in perfekter Kommunikationshöhe: “Hallo!” Weiterlesen

Sonne!

Mit dem Laufrad an die frische Luft!

Mit dem Laufrad an die frische Luft!

Heute waren wir das erste Mal in diesem Jahr wieder richtig ausgiebig auf dem Spielplatz. Endlich wieder rutschen, schaukeln und im Sand buddeln, für die Kinder war es auch schön. ;)

Der Spielplatz war gerammelt voll, Piet hatte reichlich zu tun und war in seinem Element. So macht die Betreuung auch wieder Spaß, im Regen spazieren gehen ist eben nicht der Knaller.  Gestern habe ich bereits für den Weg zum KiBoTu wieder das Fahrrad fit gemacht. Das hatte ich nun wirklich zwei Monate nicht angefasst, auch wegen der permanenten Erkältungen. Der Chariot Cougar geht damit offiziell in die dritte Saison.

Der Fahrradanhänger erfreut sich bei Piet immer noch höchster Beliebtheit und er hat sich gestern den Wind richtig schön durch die Haare wehen lassen. Den Sitzverkleinerer muss ich aber nun wieder ausbauen. Wenn es mit dem Umzug endlich klappen sollte, werde ich den Wagen sicher noch erheblich öfter als ohnehin schon verwenden. Viele Freunde kommen dann in fahrradfreundliche Entfernungen, Wege, die ich bisher mit Auto zurücklegen muss.

Vorher steht aber wieder ein Frühjahrsputz für den Hänger an, er sieht echt schlimm aus, da wir ihn nun auch den Winter hindurch als Buggy verwendet haben.

You will get soaked!

Im Phantasialand gibt es eine Wildwasserbahn, an deren Eingang diverse Warnschilder hängen, mit folgender Aufschrift: “Achtung, sie werden sehr nass!”, oder auf Englisch: “You will get soaked!”

Ich persönlich finde ja, dass die deutsche Beschreibung nicht wirklich passend ist, denn es besteht die dreißig prozentige Wahrscheinlichkeit, dass man die Inhaltsmenge eines 10 Liter Eimers Wasser über den Kopf gegossen bekommt. “Sie werden werden sehr nass” lässt einen irgendwie im unklaren darüber, wie nass es wirklich ist. Das Englische “You will get soaked” sagt für mich viel mehr aus:

“Wenn sie mit dieser Wildwasserbahn fahren, werden sie so nass, dass ihre Hose an den Beinen klebt, ihr T-Shirt durchsichtig wird, ihre Frisur ruiniert ist und alle ihre elektronischen Geräte den Geist aufgeben werden.”

Wir fahren mit dieser Bahn sehr gerne, aber immer nur als letzte Aktion. Für alle anderen gibt es einen, natürlich kostenpflichtigen, Riesenfön, oder die Erkenntnis, dass man gerade unfreiwillig an einem Wet-T-Shirt-Contest teilgenommen hat.

Das war die Einleitung, jetzt folgt der eigentliche Artikel. ;)

Gestern, 16:00 Uhr, war ich mit Piet auf dem Weg zum KIBOTU. Wir waren mit dem Rad und dem Chariot Cougar unterwegs. Als wir losfuhren, begann es zu tröpfeln. Kein Problem dachte ich, in fünf Minuten sind wir ja da. Das war ein Fehler. Weiterlesen

Frühjahrsputz

Trinkpause im Chariot CougarFür heute Vormittag war ich mit einem Freund zum “Wandern” verabredet, er wohnt in direkter Nähe vom Neandertal. Mit Piet kann man zwar nicht stundenlang unterwegs sein, aber ein bis einandhalb Stunden sind schon möglich. Da unser aktueller Kinderwagen für “Off-Road” so etwas von gar nicht geeignet ist, hatte ich mir überlegt, den Chariot Cougar (CTS) aus dem Winterschlaf zu wecken.

Geht es weiter?

Geht es weiter?

Die letzten drei Monate hatte ich ihn nicht angerührt, er stand sicher verstaut in der Tiefgarage. Dachte ich. Als ich ihn zum Putzen an die frische Luft holte, stellte ich erschreckt diverse Stockflecken fest. Da ich ohnehin die Baby-Hängematte ausbauen wollte, kam alles in die Waschmaschine. Das soll man zwar nicht machen, dafür ist jetzt alles wieder sauber. Nur ein kleiner Bereich am Wagendach weigerte sich aufzugeben, da muss ich noch mal ran.
Da mein Erfahrungsbericht zum Chariot Cougar der meistgelesene Artikel in meinem Blog ist, dachte ich an ein kleines Update, wenn ich hier schon über den Fahrrad-Kinderanhänger, der ja noch viel mehr ist, schreibe. Zum Einen ist er nun seit einem Jahr in Gebrauch, zum Anderen sitzt Piet nun in dem Wagen, was eine neue Bewertung sinnvoll erscheinen läßt. Außerdem ist inzwischen das neue Modell 2012 erschienen, ich fahr ja logischerweise das 2011er Modell. Es gibt vielleicht tatsächlich einige Unterschiede, die einen näheren Blick wert sind.

 

Nach einem Jahr Gebrauch sind einige Kleinigkeiten aufgefallen: Weiterlesen

Ponyplay (Wir waren dann mal weg, Teil 2)

Der Miracle im Einsatz

Der Miracle im Einsatz

Über unser Hotel habe ich ja bereits in Teil eins geschrieben, jetzt geht es um unsere Freizeitbeschäftigung. Wir hatten uns ja vorgenommen, ausgiebig zu wandern. Sagen wir mal, dies hat bedingt geklappt. Damit wir mit Piet überhaupt längere Strecken unterwegs sein konnten, hatten wir uns das “Hiking-Set” für den Chariot Cougar 1 besorgt und auch den BabyBjörn Miracle mitgenommen.

Am Anreisetag liefen wir nachmittags den VA5 Wanderweg mit 7,82 km, die sogannte Faulenberg-Runde. Da ich bei uns am Rhein oft 7 bis 9 Kilometer mit meinem Sohn im Tragesitz unterwegs bin, nahmen wir auch diesmal, für die mit 2,5 Stunden angegebene Runde, den “Miracle” von BabyBjörn. Das klappte auch ganz gut, wir benötigten sogar nur zwei Stunden. Die kleine Runde stimmte uns für die kommenden Tage ein.

Das Chariot Hiking-Set im Einsatz

Das Chariot Hiking-Set im Einsatz

Am nächsten Tag versuchten wir es dann mit dem Hiking-Set am Cougar und einer knapp 16 Km langen Strecke.

Die Dauer war mit 5 Stunden angegeben, das sollte doch auch in vier zu schaffen sein, oder?
Die Ernüchterung folgte sehr schnell. Mit dem Tragesitz kann ich, wie sonst auch, große Schritte machen und sehr zügig gehen. Mit dem Hiking-Set funktioniert das nicht. Bei großen Schritten hat man ständig das Gefühl, dass jemand einen am “Schlafittchen” packt und zurückreißt. Das ist alles andere als angenehm. Mit kleinen Schritten geht es und man kann sich daran gewöhnen, kommt aber natürlich auf diese Weise viel langsamer voran. Weiterlesen

Nicht ohne meine Tatze

Uns Deutsche erkennt man im Ausland immer schon vom weiten. Früher trug man als guter, deutscher Tourist ein (Hawai-)Hemd, kurze Hose und weiße Socken in Sandalen. Wer dies heute macht, ist ja schon fast wieder cool.

Aber nur fast. :)

Heutzutage trägt der modebewusste, germanische Tourist Funktionskleidung, entweder vom Kafferöster und Discounter, oder als Markenware, vorzugsweise mit großer Tatze drauf. Damit geht man zum Bäcker oder eine Runde um sein Haus spazieren. Ach ne, das heißt ja jetzt “Walking”.

Natürlich trage ich auch Funktionskleidung, ich bin ja auch Deutscher. Aber bestimmte Marken, wenn ich schon Funktionskleidung tragen möchte, kommen nicht in Frage. Also zum Beispiel keine “Wolfshaut”, oder womöglich “das Gesicht des Nordens”. Das ist einfacher gesagt, als getan, denn in den üblichen Kaufhäusern und Sportgeschäften gibt es praktisch immer nur die bekanntesten Marken.

Als ich mich in meinem Bekanntenkreis bei den Leuten umsah, die wirklich Wandern, Klettern, Surfen und sonst was “outdoor” machen, fiel mir auf, dass die zwar alle hochwertige, spezielle Kleidung trugen, aber weit und breit keine “Tatze” zu sehen war. Interessant. Auch mit Discounter-Ware kommt man wohl nicht so weit, wenn man die Sachen “wirklich” benutzt. Für den Weg zum Bäcker reicht es natürlich völlig aus. ;) Da wir ja mit Piet demnächst nun längere Strecken wandern (neudeustch “Hiken”) und Radfahren (“Bike-Trekken”) wollen, möchten wir uns auch entsprechend mit Funktionsklamotten neu einkleiden. Weiterlesen

Erfahrungsbericht zum Child Transport System (CTS)

 

Radon TCS 9.0 Disc 2010 mit Chariot Cougar 1

Radon TCS 9.0 Disc 2010 mit Chariot Cougar 1

So, es ist soweit. Mein Sohn und ich sind nun einige hundert Kilometer mit dem Chariot Cougar 1 gefahren. Ich erlaube mir nun die ersten Eindrücke zusammenzufassen. Piet saß das erste Mal mit drei Wochen im Anhänger, jetzt ist er beinahe drei Monate alt und schon ein richtiger “Hänger-Profi”.

Ich bin sicherlich alles andere als ein Rad-Profi, jahrelang bin ich überhaupt kein Rad gefahren. Erst mit der Aktion der AOK “Mit dem Rad zur Arbeit” habe ich letztes Jahr begonnen, mindestens einmal in der Woche die 10 Km zur Arbeit (einfache Strecke) mit dem Rad zu fahren. Anfangs noch mit meinem Hollandrad, ich sah schnell ein, dass dies auf Dauer keine gute Idee ist. Die Geschichte dazu findet sich hier: Wenn man nicht DIN-kompatibel ist, hat man ein echtes Problem. Ich habe mich dann im Oktober 2010 für das Radon TCS 9.0 Disc entschieden, mit dem ich immer noch sehr zufrieden bin.

Radon TCS 9.0 Disc 2010 mit Chariot Cougar 1, Rückansicht

Radon TCS 9.0 Disc 2010 mit Chariot Cougar 1, Rückansicht

Mittlerweile fahre ich beinahe alle Strecken mit dem Rad, hin und wieder auch nur zum Spaß Radwanderwege, aber in erster Linie sind es Besorgungsfahrten. Zum Krankenhaus (14 km), zum Einkaufen (5 Km oder 15 Km), zum Kinderarzt (12 Km), zu Freunden (42 Km), zur Oma (44 Km), zum Fitnessstudio (20 km) oder auch mal zum Friseur (30 km).
Die Kilometerangaben beziehen sich in diesem Fall auf hin und zurück zusammen gerechnet. Insgesamt fahre ich mehr Kilometer mit dem Rad, als mit dem Auto. Piet ist dank des Chariot Cougar beinahe immer mit dabei. Weiterlesen

Besuch im Baumarkt

So langsam pendelt sich unser “Haushalts-Leben” ein, die ersten Tage waren noch etwas schwierig. Falls sich meine Frau demnächst auch noch den Bohrhammer nimmt, um einige Dübel in die Wand zu bringen, bekomme ich doch noch eine Krise.  So weit muss der Rollentausch dann doch nicht gehen. ;)

Heute Nachmittag war wieder die “Milchbar“. Diesmal habe ich direkt das Fahrrad genommen, so war ich auch pünklich dort. Sieben Kilometer eine Strecke, eher kurz für Piet und mich. Er war richtig sauer, dass nach kaum zwanzig Minuten schon Schluss mit der Radtour sein sollte. Der Nachmittag war dafür, auch für meinen Sohn, wieder sehr unterhaltsam.
Für mich aber auch informativ.

Ich erfuhr zum Beispiel, dass am Sonntag in Büttgen (Kaarst) ein Kindertrödelmarkt ist. Insgesamt ist es für mich als Mann schon etwas schwierig, mich an den Gesprächen zu beteiligen. Wenn acht Frauen über mindestens fünf Themen gleichzeitig reden, habe ich schon so meine Probleme. Ich muss mich dann für ein Thema entscheiden und konzentriert zuhören. :)

Überrascht war ich darüber, dass die etwas älteren Kinder bereits die volle Dröhnung Gluten und Kasein bekommen. Das werde ich bei Piet als Vorsichtsmaßnahme vermeiden. Da ich hier zu Hause nur gfcf-frei koche, wird er zumindest von mir nichts mitbekommen, wenn er später im Kindergarten “Nudeln in roter Sauce” bekommt, ist es halt so.

Auf dem Rückweg waren wir dann noch im Baumarkt, einige Kleinigkeiten besorgen. Weiterlesen

Die Milchbar

Tom Yum, Fischsauce und Tamarinden-Paste

Tom Yum, Fischsauce und Tamarinden-Paste

Heute Morgen bin ich mit Piet eine Runde mit dem Fahrrad in die Stadt gefahren. Ich brauchte einige Zutaten von unserem Asia-Laden, da ich heute Abend ein neues Gericht ausprobieren möchte. Weder Tamarindenpaste noch Tom Yum-Paste hatte ich zu Hause, auch Zitronengras hatte ich nicht mehr frisch da, sondern nur in der getrockneten Variante.

Über das Rezept schreibe ich Morgen etwas mehr, je nachdem, ob es was wird, oder eben nicht. :)

Endlich wollte ich auch den neuen Fahrradcomputer anschließen. Die erste Lieferung des SIGMA BC 1609 hat ja, trotz zahlreicher Versuche meinerseits, den Dienst kategorisch verweigert. Aber Amazon hat umgehend nach der Mängelrüge Ersatz geschickt, ich mag ja den Laden ja wirklich gerne. Jetzt funzt das Teil auch endlich, offenbar war das Kabel oder der Speichen-Magnet defekt, der Computer selbst funktioniert, obwohl ich den nicht getauscht habe.

Jetzt weiss ich zumindest, dass es von uns aus knapp unter sieben Kilometer zum Geschäft in der Altstadt von Neuss ist.
Eine schöne Tour am Rhein entlang und durch einen kleines Waldststück, an der Pferderennbahn vorbei und schon ist man da. Piet liebt die Fahrten im Chariot Cougar, kaum sitzt er drin und bekommt den Gurt über den Kopf, fängt er an zu lächeln und pennt kurz darauf ein. Der Anänger war wirklich eine gute Investition.

Zum Hänger bringe ich meinen Sohn mit dem Tragesitz, der anschließend im “Kofferraum” von Kinder-Anhänger Platz findet. Das ist einfach praktischer, als den Maxi Cosi mitzuschleppen.

Da es mit dem Cougar so super funktioniert, eben auch zum Einkaufen, bewege ich mein Auto nur noch sehr selten.

Das hat sich heute gerächt. Weiterlesen