Pädagogisches Konzept

Die folgenden Informationen werden bis zum Ende des Jahres noch regelmäßig überarbeitet, es lohnt sich, immer mal wieder einen Blick hier hinein zu werfen. Meine Ausbildung zum zertifiziertem Tagesvater dauert noch bis Dezember 2012 an, diese Seite werde ich parallel ausarbeiten, da viele Inhalte Teil des Kurses sein werden. Andere Aspekte werden sich erst in der aktiven Arbeit zeigen, getreu dem Motto: Grau ist alle Theorie.

Einige Dinge, die mir besonders wichtig sind, möchte ich hier schon mal anführen. Ich lege viel Wert auf frische Luft und bin der festen Überzeugung, dass sich Kinder dreckig machen müssen. Wer also sein Kind gerne im Sonntagsanzug, oder im Prinzessin Lillifee-Look auf die Straße schickt, ist bei mir definitiv an der falschen Adresse. Kinder brauchen auch nicht unbedingt Spielzeug mit der Aufschrift “pädagogisch Wertvoll”, ein Stein, ein Stück Holz oder was man sonst noch draußen in der Natur findet tun es oft auch, meistens sogar viel besser.

Natürlich kann ich mit U3-Kindern nicht auf Dauer draußen sein, wie es zum Beispiel in Wald-Kindergärten der Fall ist. Dennoch möchte ich jeden Tag mit den Kleinen nach draußen, solange es nicht Katzen und Hunde regnet, oder Kühe durch die Luft fliegen. Passende Kleidung ist daher Pflicht und die muss eben auch dreckig werden dürfen. Das Naturschutzgebiet ist direkt vor unserer Haustüre. Ich möchte den Kindern ein Grundwissen der Natur vermitteln und wenn das Interesse vorhanden ist, auch Tiere und Pflanzen bestimmen und benennen lehren.

Das Erkennen und Entdecken in der freien Natur ermöglicht es den Kindern viele eigene Erfahrungen zu machen, die in einem “kontrolliertem” Umfeld nicht derart umsetzbar sind. Alle Sinne werden gebraucht, wenn das Kind selbstständig seine Grenzen austestet. Es lernt die Situationen einzuschätzen und auch zu bewältigen, oder eben auch zu meiden. Das Selbstvertrauen wird so enorm gefördert. Sich selbst Spielzeuge aus Naturmaterialien auszudenken fördert die Kreativität und die Sprachentwicklung.

 

Lesetipps aus meinem Blog zum Thema Pädagogik:

  • Helikopter-Papa, freies Spiel braucht Muße und auch mal Langeweile, aber eben keinen Lehrplan.
  • 20 Minuten, Kommentar zur Wickeltechnik nach Frau Pickler
  • The Flow, das perfekte Spiel

 


 

Förderung in verschiedenen Entwicklungsbereichen

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Entwicklungsbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten des Tageskindes bei mir

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Beispielhafter Tagesablauf

  • 7:30 Uhr bis 8:00 Uhr ist die Ankunft der Tageskinder
  • Bis 8:30 ist Frühstück, danach beginnt eine Stunde freie Spielzeit in der Wohnung
  • 9:30 Uhr, es geht nach draußen, je nach Wetter auf Spielplätze, an den Rhein, oder in das Naturschutzgebiet
  • 11:30 Uhr, auf nach Hause, Treppensteigen (oder Tragen), denn es gibt bald Mittagessen
  • 11:30 Uhr, es gibt Mittagessen, das kann bis 12:30 Uhr dauern, dann noch ein wenig spielen um 13:00 Uhr geht es ab ins Bett
  • Zwei Stunden Schlaf, jetzt geht es wieder los. Die ersten Kinder werden abgeholt. Nach kurzer Spielzeit geht es 15:30 Uhr wieder raus, diesmal nicht so weit weg
  • 16:30 Uhr, es geht wieder hoch, denn der Magen knurrt
  • 17:00 bis 17:30 Uhr ist das Abendessen dran, kurz danach werden die Kinder abgeholt.

Zusammenarbeit mit den Eltern

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Zusammenarbeit mit anderen Tagespflegestellen im Umkreis

Wir treffen uns mehrmals in der Woche mit anderen Tageseltern der Umgebung, da kommen schon mal über ein Duzend Kinder zusammen. Erfahrungsaustausch gehört natürlich dazu, auch für die Kinder, denn die Gruppen bleiben nicht unter sich, sondern durchmischen sich nach belieben. Die Kinder haben so Zugriff auf eine unglaubliche Auswahl von Spielzeugen und Spielpartnern.

Pädagogische Fortbildung

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  1. 7. Mrz. 2012