20 Jan

21-Tage-Challenge, oder: Drei Wochen Anabole-Paleo-Diät

Jedes Jahr im Frühjahr startet bei „Marks-Daily-Apple“ die 21-Tage-Challange.

Drei Wochen, in denen man sich strikt nach seinen Paleo-Prinzipien ernährt. Das Programm richtet sich eigentlich an Neueinsteiger, aber mit der Zeit schummeln sich immer wieder „verarbeitete“ Lebensmittel auch bei uns auf den Tisch.

Da ich im Moment keinen Zeitdruck habe, die letzten Kilos abzunehmen, wollte ich die drei Wochen mitmachen, mit einer kleinen Variante, denn mein Ernährungsplan ist sozusagen eine Anabole-Paleo-Ernährung. Die Idee zur anabolen Diät stammt aus den 80ern und ist im Grunde eine Low-Carb-Diät mit sogenannten Ladetagen. Ich mache das einfach streng mit Lebensmitteln, die paleo sind und bin gespannt, was das nach drei Wochen bewirkt hat. Die anabole Diät ist sozusagen ein Klassiker unter den Bodybuilding-Diäten und steht gleichberechtigt neben der Pute-Reis-Variante.

Seit November habe ich erfolgreich die zuvor im September verlorenen Kilos an Muskelmasse wieder drauf gepackt, jetzt ist es Zeit, nachzusehen, ob die auch da gelandet sind, wo diese hin sollten. 😉

Von Montag bis Freitag ist die Kohlenhydrataufnahme unter 30-50 g am Tag, am Wochenende wird das Fett dann zugunsten von Kohlenhydraten reduziert und die leeren Speicher werden „geladen“. Dies soll den Fettstoffwechsel ankurbeln aber gleichzeitig verhindern, dass der Körper in einen Sparmodus fällt. Als Nebeneffekt soll das körpereigene Testosteron verstärkt produziert werden, daher die Bezeichnung „anabol“. Ich bleibe dafür bei meinen 3 x 700 Kcal, mit denen ich im Alltag gut zurecht komme.

Sechs Tage in der Woche wird also die Kalorienbilanz im Auge behalten, an einem Tag am Wochenende ist „Refeed“-Tag, da darf mehr gegessen werden, als man rechnerisch brauchen würde. Üblicherweise wird beim Bodybuilding eine anabole Diät über einen Zeitraum von ca. 6 – 8 Wochen gemacht, um sich für einen Wettkampf in Form zu bringen, ich möchte das Prinzip jetzt stressfrei ausprobieren, um eventuell im Herbst damit meine Wettkampfvorbereitung in Angriff zu nehmen.



4 thoughts on “21-Tage-Challenge, oder: Drei Wochen Anabole-Paleo-Diät

    1. Hallo Massimo,

      „Carb Back Loading“ habe ich geanu genommen vorher gemacht. Da ich morgens trainiere, habe ich die Kohlenhydrate also (wenige) vor und (viele) nach dem Training MORGENS genommen und abends eher Low-Carb. Allerdings habe ich auch eine Zeitlang mit Carb-Timing gearbeitet, das geht in die gleiche Richtung, da sind dann Carbs am Abend O.K., wenn man am nächsten Morgen trainiert.

      Ganz ehrlich, ich habe dabei keinen Unterschied feststellen können, so lange ich in einer Kaloriendeckung bin, klappt das Training so oder so.
      In einer Diät sieht das vermutlich anders aus. Ach so, nur damit hier keine Missverständnisse entstehen, ich esse eigentlich nie mehr als 150-175 g Kohlenhydrate am Tag, schon seit Jahren nicht mehr.

      Was ich jetzt mache verfolgt ein anderes Prinzip (Ketose+Refeed), soll aber zu einem ähnlichen Ergebnis und Effekt führen, wie das Carb-Back-Loading. Das Prinzip vom Carb-Back-Loading würde ich als Wettkampfdiät mit „Pute-Reis“ machen, also eher geringe Fettmengen in den Ernährungsplan nehmen. Die Anabole Diät baut auf komplett anderen (fettreichen) Lebensmitteln auf und ich bin gespannt, was dabei heraus kommt. Ich höre meinen „Vorbereiter“ schon wieder den Kopf schütteln, da werde ich nie mit ihm auf einen Nenner kommen. 😉

      Immer bedenken: Ich bin eher der endomorphe Typ.

      Bisher bin ich sehr zufrieden (erst 4 Tage), aber ich habe auch noch keinen Refeed-Tag gemacht. In drei Wochen ziehe ich ein Zwischenfazit.

      1. Jetzt bin ich irritiert, habe gerade einen Artikel auf englisch „vom Erfinder himself“ gelesen, da hört sich das Carb-Back-Loading ganz anders an, als das, was ich kannte:

        http://www.mensfitness.com/nutrition/what-to-eat/carb-backloading-to-get-lean

        Das hört sich sogar sehr nach dem an, was ich gerade mache, zumindest Teil 1, „Carb-Nite“, danach folgt da Carb-Back-Loading-Programm, dass ich oben beschrieben habe.

        Also, wenn ich das richtig lese, empfiehlt „John Kiefer“ die anabole Diät als „Carb-Nite“ zum Abnehmen und das Carb-Back-Loading als Aufbauprogramm, ohne zu viel Fett zuzulegen. Also tatsächlich das, was ich durch Zufall vorher für mich als praktikabel heraus gefunden habe.

        Also, danke für den Tipp, so was lese ich immer gerne. 😉

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