23 Mai

Das Freilichtmuseum Dorenburg am Niederrhein

Wir suchten ein Ausflugsziel für das Wochenende und hatten die Idee, mal wieder in das niederrheinische Freilicht-Museum Dorenburg zu fahren, wir waren viele Jahre nicht dort, mit unserem Kind noch nie.

Da es am Sonntag freien Eintritt gab, war das eine willkommene Gelegenheit. Den gesparten Eintritt haben wir während des Besuchs im Pfannenkuchen-Haus investiert.

Freilicht-Museum Dorenburg am Niederrhein
Freilicht-Museum Dorenburg am Niederrhein

Als Zivildienstleistender habe ich auch an der Dorenburg einen Teil der Gartenpflege übernommen, ich kenne die gesamte Anlage also noch sehr gut von früher. Es hat sich seitdem sehr viel verändert, zum Positiven. Es wurden einige Spielmöglichkeiten für Kinder geschaffen, Gebäude ergänzt und erweitert, die Grünanlage bekam einige neue Hingucker, wie zum Beispiel einen Kräutergarten und einen Färbergarten. weiterlesen

17 Mai

Zu Risiken und Nebenwirkungen von Paukenröhrchen, oder: „Können Faultiere schwimmen?“

Die Paukenröhrchen-OP ist nun einige Tage her, bis heute war unser Kind nicht im Kindergarten, jetzt kehrt wieder etwas Normalität bei uns ein. In den ersten Tagen haben wir uns bemüht, „Stress“ und zu viel Krach zu vermeiden, da die meisten unserer Freunde weg gefahren sind, war das auch nicht so schwer.

Damit unser Kleiner hier nicht Amok läuft, haben wir einiges mit ihm unternommen. Am Freitag ging es erst mit dem Fahrrad zu Oma, ich fuhr mit Rollschuhen nebenher.

Das klappte so gut wie nie zuvor. Ich musste nicht brüllen, er fuhr dahin, wo ich sagte und er hielt an, wenn ich es wollte. Eine neue Erfahrung, völlig stressfrei auf einer bisher unbekannten Strecke. Wer hätte das gedacht? Am Nachmittag dann zum Ballett, wir hatten vom Arzt vorher extra das O.K. eingeholt, er kam mit der Gruppe Kinder ohne Überraschungen zurecht. Wir hatten gedacht, dass es ihm vielleicht zu laut ist, aber er sagte dazu keinen Ton.

In den Informationsblättchen hieß es in den ersten zwei Wochen kein Sport, kein Wasser, kein Kindergarten, kein Toben. Uns stand der Angstschweiß beim Lesen auf der Stirn. weiterlesen

12 Mai

Mit Pauken und Röhrchen

Ein Jahr lang haderten wir mit der Entscheidung, Paukenröhrchen für unser Kind oder nicht. Der Kinderarzt schob die Verantwortung auf den HNO, der wollte erst wieder eine Weile beobachten, aber als unser Sohn bei der zweiten U-Untersuchung in Folge durch der Hörtest viel und dies sehr deutlich, wollten wir es auch geregelt haben.

Über Paukenröhrchen und einen chronischen Paukenerguss an sich möchte ich gar nicht weiter schreiben, die Seiten dazu im Netz sind vielfältig und umfassend, die Kritiker sind natürlich auch überall anzutreffen. Bei unserem Sohn gab es kein Sprachdefizit, da mussten wir sehr viel Geduld für aufbringen, Vorlesen, deutlich sprechen, laut sprechen, mit Augenkontakt sprechen, kein Dialekt sprechen.

Watt fürn Dialekt?  Sinwadoch ausm Rheinland, oder nich? Und dat och noch in Mönschengladbach

Wir wussten aber auch, sobald es irgendwo Nebengeräusche gab, war es vorbei mit Hören. Für die Schule würde das im Chaos enden, da waren wir sicher.

Im Alltag machte sich seine Schwerhörigkeit an vielen kleinen Dingen bemerkbar, die einen wirklich Nerven kosten konnten, Außenstehende warnten uns nicht selten vor der berühmten „Brüllfalle“, aber es ging oft wirklich nicht anders.


Er hörte einfach kein Stück, seine Hörleistung betrug teilweise nur noch 20%, wobei insbesondere tiefe Töne keine Chance mehr hatten, zum Beispiel meine Stimme.

Das machte mich oft irre.

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10 Mai

Gebremste und ungebremste Fahrrad-Anhänger für Lasten und Kinder

Seit fünf Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Fahrrad-Anhängern, aus rein privatem Interesse, dann veröffentlicht der ADAC ein „Prototyp“ -Foto eines Pedelecs, (was für den ADAC das gleiche ist, wie ein E-Bike, da die 19 Millionen Mitglieder das sonst nicht verstehen, laut eigener Aussage) und ich fange an zu staunen.

Als ich las, dass der Anhänger bis zu 70 kg wiegt, dachte ich zuerst, das ginge gar nicht. Mir waren nur Fahrrad-Anhänger bekannt, die bis maximal 45 kg zugelassen sind. Dass es eine Unterscheidung in selbst bremsende und ungebremste Anhänger gibt, war mir wirklich neu. Natürlich habe ich auf dem Bild des ADAC direkt die Scheibenbremsen am Anhänger bemerkt, was ich wirklich interessant fand. Kurz darauf war klar, das gibt es wirklich und ja, diese Anhänger dürfen erheblich höhere Lasten tragen, als die ungebremsten Varianten. Das hat auch etwas mit der Berechnung der zulässigen Gesamtbelastung des Gespanns zu tun.

Chariot / Thule Cougar 2010, mit Einkäufen beladen am Pedelec
Chariot / Thule Cougar 2010, mit Einkäufen beladen am Pedelec

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8 Mai

Wenn der „gelbe Engel“ mit dem Elektro-Fahrrad kommt…

Mitglied beim ADAC bin ich seit ich den Führerschein habe, obwohl ich mittlerweile mehr Kilometer mit dem Pedelec-Chariot-Gespann fahre, als mit dem Auto.

Die ADAC-Motorwelt lese ich aber immer noch ganz gerne, wenn diese wieder im Briefkasten landet. In der aktuellen Ausgabe bin ich über eine Passage in „Helfer mit Herz“ gestolpert, wo ein „gelber Engel“ sein neues Einsatzfahrzeug vorstellt, ein Elektrorad mit Anhänger.

Ein nicht verkehrssicheres "Einsatzfahrzeug" des ADAC
Ein nicht verkehrssicheres „Einsatzfahrzeug“ des ADAC

Super Sache, tolle Aktion und dann begann ich zu lesen und zu staunen. weiterlesen

7 Mai

Vatertag und der Tierpark in Brüggen

Am Vatertag endlich ein Traumwetter, überall roch es nach Grillen.

Wir hatten darauf verzichtet, für „echte Kerle“ ist unser Gasgrill ohnehin noch schlimmer, als ein rosa T-Shirt zu tragen. Stattdessen sind wir auf einen großen Spielplatz gegangen und trafen dort netter weise einige Kinder mit Eltern aus dem Kindergarten.

Ja, tatsächlich Eltern, es waren auch die Väter anwesend. Beinahe überraschend, dass nicht alle mit „Kumpels“ einen Trinken gegangen sind und irgendwo blutiges Fleisch in Kohlestücke verwandelten.

Es war ein sehr schöner Tag mit viel frischer Luft, den Abend ließen wir auf der Terrasse ausklingen. Am Freitag hatte unser Kindergarten geschlossen und da mein Vater Geburtstag hatte, fand ich es eine nette Idee Opa und Enkel gemeinsam in einen Tierpark zu schleppen. Diesmal führte uns der Weg nach Brüggen, ein kleiner Tierpark mit großem Spielplatz, der Eintritt war allerdings recht happig, fand ich. Wir zahlten 22,50 Euro, für Kind, mich und Opa.

Tierpark in Brüggen
Tierpark in Brüggen

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2 Mai

Verkehrssicherheitstag im Kindergarten

Sehtest im Kindergarten
Sehtest im Kindergarten

Bei uns im Kindergarten war ein „Verkehrssicherheitstag“ mit Unterstützung der Polizei organisiert worden. Es gab eine Reihe von Spielen zum Thema Verkehrssicherheit, dazu einen Hör- und einen Sehtest. Auch eine Vorführung, was bei einem leichtem Auffahrunfall ohne und mit Gurt passiert, sowie eine Demonstration, wie Fahrrad-Helme sicher schützen. Insgesamt eine gute Sache, auch wenn ich der Meinung bin, das da noch viel mehr drin gewesen wäre, die nicht einmal Geld gekostet hätten.

Eine ganze Reihe Kinder können bereits gut Fahrrad fahren, eine kleine Aufklärung über Verkehrsregeln, auch für die Eltern, oder ein Ausflug zum Zebrastreifen mit Unterstützung der Polizei, eine offizielle Geschwindigkeitsmessung auf der Straße vor dem Kindergarten, die gerne als Abkürzung für Berufspendler dient aber für Durchgangsverkehr eigentlich gesperrt ist, wären sicher auch möglich gewesen. Das hätte auch den Eltern etwas gebracht. weiterlesen

28 Apr

Die „Rosa-Hellblau-Falle“, Bericht bei „frauTV“

Ich hatte schon nicht mehr daran geglaubt, aber der Bericht zum Thema „Rosa-Hellblau-Falle“ ist nun in der Sendung vom 28.04.2016 veröffentlicht worden. Vor einer gefühlten Ewigkeit war ich mit unserem Sohn zu einem Interview-Termin nach Köln gefahren. Der Bericht kann in der Mediathek der ARD angesehen werden.

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21 Apr

Die besten Geschenke zum 5. Geburtstag

Der 5. Geburtstag ist nun einige Tage her, die Aufregung und der Staub haben sich gelegt, insgesamt  hat unser Sohn drei Tage lang gefeiert, danach waren wir alle wirklich geschafft. 😉

Am Freitag feierte er im Kindergarten und bekam die ersten Geschenke von uns zu Hause, am Samstag war dann die großer Kinderparty, sechs Kinder zu Besuch, alles Mädchen, mit Perlenketten-Basteln, Schatzsuche und Pizza-Essen. Am Sonntag dann die Versammlung beinahe aller Verwandten.

Kindergeburtstag

Wir hatten allen Verwandten gesagt, bei den Geschenken nicht zu übertreiben, diese Gefahr besteht immer, denn unser Kind ist das einzige weit und breit. Es haben sich alle daran gehalten. Ein Wunder.


Das größte Geschenk bekam er von uns, den Playmobil-Ponyhof, den wir seit zwei Jahren im Keller versteckt haben. Gott sei dank spielt er immer noch mit Ponys. 🙂
Dieses Set haben wir damals unglaublich günstig erwerben können, durch eine geschickte Kombination von Rabatt-Aktionen, wir kamen auf ca. 30% der UVP oder so, da konnten wir nicht widerstehen und haben das Teil einfach eingelagert.

Außerdem gab es ein paar Rollerblades vom Discounter, die er sich letztes Jahr bereits gewünscht hatte, die wir aber zu diesem Zeitpunkt nicht in seiner passenden Schuhgröße erwerben konnten, daher dann dieses Jahr. Alle anderen hielten sich an den Preisrahmen von 10-20 Euro, den wir vorgeben haben, zumindest grob, denn viele brachten sehr kreative Geschenke zusammen: Eine Schatztruhe mit Modeschmuck, bunte Blumenkästen zum selbst bepflanzen, von Oma und Opa dazu das passende „Gärtnerset“ und einige tolle Bastelsets, die bei unserem Sohn immer gut ankommen.

Die besten Geschenke, aus Sicht des Kindes, haben uns aber wieder überrascht: weiterlesen