Bohneneintopf aus weißen Bohnen mit Wirsing, vegan, glutenfrei, caseinfrei

Ich bin immer auf der Suche nach preiswerten Gerichten, die obenrein so einfach zu kochen sind, dass selbst meine Mutter das hinbekommen würde. :)

Bohneneintopf aus weißen Bohnen mit Wirsing, vegan, gfcf

Bohneneintopf aus weißen Bohnen mit Wirsing, vegan, glutenfrei, caseinfrei (milchfrei)

Wenn diese Gerichte auch noch vegan, glutenfrei und caseinfrei sind, umso besser. Die Krönung ist es dann, wenn sie auch noch extrem preiswert und lecker sind und nach dem WW-Prinzip wenig Punkte haben. Sozusagen die Eierlegende-Wollmilchsau für gutes Essen. Heute habe ich wieder eines dieser seltenen Exemplare gefunden: Den Bohneneintopf aus weißen Bohnen mit Wirsing.

Von gestern hatte ich noch drei Viertel eines Wirsing-Kopfes übrig, knapp ein Kilo war da noch. Für Wirsing-Rouladen benötigt man nur gut ein Viertel des Kopfes und die äußeren Blätter, da stellt sich immer die Frage: Was mache ich jetzt mit dem Rest? Meistens wird es dann Karoffel-Wirsing untereinander oder Rahmwirsing. Etwas Abwechslung tat not. Im Internet fand ich dann ein Rezept, das sich vielversprechend las, alle Zutaten hatte ich da. Weiterlesen

Dada-Ismus

Alles ist Dada – Dada ist alles. An diesen Satz aus dem Kunstunterricht habe ich mich irgendwann in den letzten Tagen erinnert. Piet hat bschlossen, doch nicht die üblichen Bezeichnungen für seine Eltern zu verwenden, sondern auf seinen eigenen Dialekt auszuweichen. Meine Frau ist “Nana” ich bin “Dada”.

Piet ist inzwischen auch in der Lage, zwei Silben sinnvoll zu kombinieren: “Nana, da!” oder “Dada, Nanane!”.

“Nanane” ist ürbigens immer noch sein Lieblingsobst. Mein Tageskind kann bereits “Ball” sagen, wobei Ball alles ist, was rund ist, oder eine Kugelform hat. Zum Beispiel auch unsere Katze. Die findet das aber überhaupt nicht lustig. :)

 

Hinweis:  “Der Name “Dada” wurde angeblich aus der Sprache des französischen Kleinkindes abgeleitet, in der es “Steckenpferd” bedeutet. Mit dieser Bezeichnung wollten die Künstler die Einfachheit ihrer Kunst symbolisieren, die zugleich ein Neubeginn sein sollte.   Eine andere Erklärung besagt, dass “Dada” der Name eines Haarwaschmittels war, dass damals gerade sehr gebräuchlich war. Allein schon der Mythos um die Namensgebung ist typisch für die Ironie und die Unsinns-Kultur der Bewegung.  Der Dadaismus entstand 1916 unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges.” WAS IST WAS

Konjunktivitis

Piet bekommt immer noch drei neue Zähne, hat Durchfall, Fieber und vor vier Tagen begann sein linkes Auge heftig zu tränen. Naja, wird schon nichts sein. Am Tag danach hatte er morgens Eiter drin. Naja, kann ja mal vorkommen. Am dritten Tag war das Auge geschwollen und sah furchteinflößend aus. Naja, dann eben doch zum Kinderarzt, müsste eine Bindehautentündung sein. Piet hatte ja vorher wochenlang eine Erkältung. Da sich die Kleinen noch nicht die Nase schneuzen können, reiben die sich den Schnodder gerne mal in die Augen. Schwupps ist die Augenentzündung da.

Der Kinderarzt war natürlich in Urlaub und es war Freitag. Super, irgendwie ist immer Freitag und der Arzt in Urlaub, wenn Piet etwas außer der Reihe hat. :)

Also wieder auf in die Kinderklinik, wir wissen ja inzwischen, wo die ist. Als wir zielsicher über das Krankenhausgelände an der entsprechenden Tür ankamen, staunten wir nicht schlecht, denn es war alles finster. Uns hat das schon gewundert, denn wir hatten vorher extra angerufen. Was solls, die Abteilung ist offenbar umgezogen. Also, wo ist das nächste Schild?

Wir fanden zwei Schilder, mit unterschiedlichen Angaben, die beide ins Leere führten. Inzwischen waren 20 Minuten um.

Ich regte mich auf. Laut. Weiterlesen

Alltag mit Tageskind

Im Moment weiß ich wirklich nicht, wie andere Tagesmütter und Tagesväter das mit fünf Kindern jeden Tag machen, ich finde zwei schon eine echte Herausforderung. :)

Natürlich ist es jetzt gerade besonders anstrengend, weil die Kinder sich noch besser kennenlernen müssen, das Tageskind mich besser kennen lernen muss und vor allem auch die Regeln bei uns verstehen muss. Ich bemühe mich um einen immer gleichen Tagesablauf (Rituale), damit die Eingewöhnung besser funktioniert. Morgens frühstücken wir gemeinsam gegen 7:30 Uhr, als erste Handlung, wenn das Tageskind bei uns ankommt. Danach nehmen die beiden Jungs die Wohnung auseinander,  zwischen 9:00 Uhr und 10:00 Uhr genehmigen sie sich einen Obst-Snack und dann geht es raus an die frische Luft.

Heute waren wir bis halb zwölf draußen, die kleinen Racker waren dann schon regelrecht am Verhungern, zum Essen kochen reichte die Zeit daher nicht mehr. Kartoffelpüree mit Apfelmus (Himmel und Erde) gibt es so eben Morgen, heute gab es kurzerhand Rührei auf die Schnelle. Hat offensichtlich auch geschmeckt.

Ich versuche gerade dem Tageskind beizubringen, am Kinderwagen zu bleiben und nebenher zu laufen. Die Eltern haben das bisher noch gar nicht trainiert. Da bei ihm mit 16 Monaten bereits die Trotzphase kräftig beginnt, war es ein harter Kampf, aber es muss sein. Für die Runde um den Block haben wir eine gute Stunde gebraucht, danach waren wir beide erschöpft, mein Rücken grüßt mich jetzt schon. :) Weiterlesen

Tatütata – die Feuerwehr ist da!

Die Feuerwehr hat auf meinen Sohn mächtig Eindruck gemacht.

Die Feuerwehr hat auf meinen Sohn mächtig Eindruck gemacht.

Heute Morgen kam, wie verabredet, mein erstes Tageskind, ohne dass eine Begleitperson dabei geblieben ist. Es klappte alles ertsaunlich gut, Piet hatte zwischendurch einen kleinen Anfall von Eifersucht, der ging aber auch schnell wieder vorüber. Ansonsten waren sich die Beiden völlig darin einig, in welcher Reihenfolge die Wohnung nun am besten auseinander zu nehmen wäre.

Nach dem Eintreffen um 7:30 Uhr haben wir erst noch ein wenig gefrühstückt, wir hatten die Balkontüre zum Lüften auf gemacht. Es roch ein wenig verbrannt, da hatten wir uns aber nichts bei gedacht. Meine Frau fuhr dann zur Arbeit, ich blieb mit den Pens zurück. Wir verzogen uns in das Spielzimmer. Gegen 10:00 Uhr kehrten wir für einen Snack in das Wohnzimmer (Esszimmer) zurück. Ich blickte aus dem Fenster und meinte Rauch gesehen zu haben, im Flur roch es ebenfalls nach Rauch. Kein gutes Zeichen. Jeder kann ja mal was auf dem Herd anbrennen haben, aber nach zwei Stunden sollte das längst vorbei sein. Weiterlesen

Eintopf der Provence, glutenfrei, kaseinfrei, preiswert und lecker

Hin und wieder teste ich neue Gerichte aus, vorzugsweise welche mit einfachen und preiswerten Zutaten, die nicht zu viel kosten. Nicht immer kommen die Gerichte dauerhaft in mein Rezeptbuch, der Eintopf aus der Provence hat es aber geschafft. Zwei Zwiebeln würfeln und in etwas Öl anschwitzen, später zwei Koblauchzehen (nicht am Stück) zufügen und mitrösten, wer es mag, kann noch frische Chili mit rein werfen. Wenn die Zwiebeln Farbe bekommen haben, 400 g Hackfleisch (Rind oder Lamm) zufügen und schön anbraten. Wenn zuviel Flüssigkeit austritt, mit Paprikapulver binden.

Eintopf mit Zucchini, Paprika, Aubergine und weißen Riesenbohnen.

Eintopf mit Zucchini, Paprika, Aubergine und weißen Riesenbohnen.

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Insektenstachel

Hornisse im Glas

Hornisse im Glas

Ich habe mir gedacht, der Titel “Insektenstachel” wäre ganz nett, denn das Cover eines Hörspiels von den drei ??? mit dem gleichen Titel passt wunderbar zum Thema.

Als ich heute Morgen Piet aufstehen wollte, sah ich im halbdunkel am Fenster etwas, das dort nicht hin gehörte. Ein näherer Blick bestätigte meine Vermutung:

Es ist eine Hornisse. Weiterlesen

Das erste Tageskind

Plötzlich ging alles ganz schnell: Ein Anruf vom Jugendamt am Donnerstag, das Elterngespräch am Freitag, das Tageskind zu Hause am Montag. Da ist mein erstes Tageskind gleich ein “Notfall-Platz”, sprich: Auf die letzte Minute.

Alles, was ich in dem Kurs zur Tagespflegeperson über die optimale Eingewöhnung gelernt habe, ist über den Haufen geworfen, das nennt man wohl “Realitäts-Check”. :)

Ich werde das Beste daraus machen, meine Ansprechpartnerin im Jugendamt meinte dazu: “Sie wollten doch eine Herausforderung, jetzt haben Sie eine.”

Hmm, blöd ist nur, ich kann mich gar nicht erinnern, dies im persönlichem Gespräch geäußert zu haben. ;) Was solls, das Kind versteht sich mit unserem Sohn, die Anzahl der Stunden passt auch, das wird jetzt schon irgendwie klappen.

Damit ist ein zweiter Platz ab sofort vergeben, einer ist noch frei. So langsam bekomme ich die Hütte hier voll. :)

Die U6

Es war mal wieder soweit, die nächste “U” war bereits überfällig, einen Termin bekamen wir kurzfristig für heute Morgen, trotz des Brückentages. Als wir gegen 11:00 Uhr beim Kinderarzt eintrafen, gab es keine freien Plätze mehr im Wartezimmer, die Luft war heiß und stickig. Juhu, so macht warten Spaß.

Unser Sohn war wieder voll im Explorationsmodus und untersuchte alles ganz genau. Irgendwie finde ich es ja schon seltsam, dass unser Kind das Einzige im Wartezimmer war, das von einer offenen Tür magisch angezogen wurde. Kaum war die Tür zum Wartezimmer offen, war Piet auch schon auf dem Weg nach draußen, nichts konnte ihn aufhalten: Kein Spieltunnel, keine Kuscheltiere, kein Maxi-Cosi, alles wurde sorgsam unter- oder überkrabbelt.

Die Untersuchung an sich ging dann schnell und schmerzlos, denn wegen der Erkältung konnte Piet heute nicht geimpft werden. Das Fazit des Arztes: “Ein tolles und optimal entwickeltes Kleinkind haben sie da.” Weiterlesen

Der Tannenbusch

Auf dem Spielplatz im "Tannenbusch" (Dormagen)

Auf dem Spielplatz im "Tannenbusch" (Dormagen)

In der Erziehung unseres Sohnes und auch in der Betreuung meiner zukünftigen Tageskinder,  lege ich sehr viel Wert auf das Verständnis für die Natur. Was liegt da näher, als für einen schönen Sonntagsausflug in einen Tierpark zu fahren. Glücklicherweise haben wir einen in nicht allzu großer Entfernung, in 7-10 Minuten ist man mit dem Auto da, mit dem Fahrrad dauert es ca. 1 Stunde.

Der Eintritt in den “Tannenbusch” ist kostenlos, das Parken kostet 2,00 Euro, eine Handvoll Futter für die Tiere je Portion 0,10 Euro, zusätzlich wird um eine kleine Spende für die Erhaltung des Parks gebeten. Es gibt zahlreiche Bänke, eine kleine Wirtschaft und einen großen Spielplatz und natürlich viele Wildtiere und Nutztiere. Diesen Ausflug kann sich jeder leisten und Piet war total begeistert. Weiterlesen