21 Mrz

Hilfe, unser Kind ist ein Alien!

Bisher hat unser Sohn noch keinen einzigen Milchzahn verloren, er ist nun fast sechs Jahre alt. Andere Kinder im Kindergarten sehen seit Monaten aus, als hätte diese einen Bordstein geküsst. Der Druck der Zahnfee ist dabei nicht zu verachten, damit wird stolz geprahlt und sicher auch mal nachgeholfen. 😉

Ich kann mich nicht erinnern, dass früher bei uns in der Nacht eine Zahnfee kam, daher bin ich eigentlich strikt dagegen, so etwas zu unterstützen, unser Kind ist allerdings noch fest in der Feen, Zauberer und Einhorn-Fabelwelt verankert.

Vermutlich kommt die Zahnfee aber dennoch nicht zu uns, wir haben ja einen Ruf zu wahren. 🙂

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21 Feb

Voranzucht auf der Fensterbank, 2017

Es ist Februar, einige werden mit der Voranzucht von Paprika, Peperoni und Melonen bereits im Januar begonnen haben, ich habe erst vor einigen Tagen den ersten Voranzucht-Kasten (Minigewächshaus) auf die Fensterbank platziert.

Spitzkohl, Mangold, Tomaten, Gurken, Rettich

Das gesamte Bio-Saatgut habe ich mittlerweile selbst vermehrt, was in etwa 50,00 bis 75,00 Euro Eigenbedarfsanteil entspricht, so hoch waren vorher meine Saatgut-Bestellungen jährlich bei „Dreschflegel“ und beim „Biogartenversand“. Einige Sorten brauchen zwei Jahre um vermehrt zu werden, bei anderen braucht man etwas Glück, andere wird man nie wieder los, ich denke da zum Beispiel an „Green-in-Snow.“ Dieser Asia-Kohl ist nicht unterzukriegen und wächst selbst im Winter fleißig weiter.

Nicht alles wächst bei uns gut, wir haben einen Nordgarten und sehr schweren Boden. An dem Boden arbeite ich nun schon seit einiger Zeit und es wird endlich besser. Mit einigen Gemüsesorten habe ich aber einfach kein Glück, dabei gelten die sogar teilweise als „einfach“, wie zum Beispiel Kohlrabi. Der hat bei mir noch nie gekappt, die Nachbarin erntet mit meinem Saatgut Kohlrabi groß wie Fußbälle. Ich gebe da nicht auf. 😉 weiterlesen

20 Feb

#Equalcareday

Mich erinnert die Aktion ein wenig an eine Blogparade, aber die mache ich ja auch mal ganz gerne. 🙂

Es geht darum, anderen Paaren (Eltern) und allen Interessierten die persönliche Aufteilung im eigenen Haushalt näher zubringen. Ziel der Aktion ist es, die „Carearbeit“ in der Familie fair zu verteilen und über die verschiedenen Ansätze in den Familien Möglichkeiten aufzuzeigen. Natürlich ist das immer sehr individuell.

Da unser Familienmodell, rein statistisch betrachtet, in nur 1% der deutschen Haushalte mit Kindern vorkommt, fallen wir vielleicht ein wenig aus dem Rahmen.
Meine Frau arbeitet Vollzeit, 40+ Stunden, teils im Homeoffice, teils auf Reisen. Ich bin Hausmann und arbeite sonst nur unentgeltlich, ich habe keinen Teilzeit- oder 450Euro-Job.

Wer geht mit dem Kind zum Arzt? #equalcareday

Ich habe zur Aufteilung der „Carearbeit“  bereits einmal im Blog zu einem anderem Anlass geschrieben: feministische Vaterschaft
Ebenso nehme ich im Podcast-Interview von „Elternpodcast.de“ dazu Stellung.

Nun stelle ich mich aber konkret den Fragen zum „Equal Care Alltag“ von Almut Schnerring und Sascha Verlan: weiterlesen

7 Feb

Der Wipproller, oder wie es bei uns heißt: Wuppelroller

Während unseres Aufenthalts in Holland auf den Campingplätzen war uns immer wieder ein uns nicht weiter bekanntes Gefährt aufgefallen. Die Kinder kreuzten in jede Richtung mit erstaunlicher Geschwindigkeit und Wendigkeit über den Platz. Unser Sohn war total fasziniert und nannte dieses tolle Gerät „Wuppelroller“.

Natürlich wollte er auch einen.

Wir planten diesen also als Weihnachtsgeschenk ein. Dann begann die Suche, erst beim Fahrradhändler, dann im Spielzeugladen, verschiedene Kaufhäuser, wir wurden einfach nicht fündig. Also doch im Internet bestellt, dabei hätten wir uns den Roller gerne vorher in Ruhe angesehen. Günstig ist das Teil nicht so wirklich, mit gut 130 Euro ist er eher vergleichbar mit einem Fahrrad. Gebraucht konnten wir ihn nirgends finden.

Zu Weihnachten stand der neue Wuppelroller dann doch unterm Baum und wurde begeistert ausgepackt.

Wipproller im Einsatz

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3 Feb

Eltern-Podcast, das etwas andere Interview

rosa Einhorn

Interviews habe ich in den letzten fünf, jetzt beinahe schon sechs, Jahren reichlich gegeben, meist für Zeitschriften, aber auch für TV-Shows und Medienberichte. Oft waren diese Interviews mehrere Stunden lang, wobei am Ende eigentlich davon kaum etwas übrig blieb und dann selten so, wie ich mir das vorgestellt habe. Viele Interview-Anfragen habe ich auch aus diesen Gründen strikt abgelehnt, da mich selbst Zeitschriften, die ich für eher anspruchsvoll halte, sehr enttäuscht haben.

Hier ist die Übersichtsseite über veröffentlichte Medienberichte: Presse / Webpräsenz

Als nun vor einigen Wochen eine Anfrage für den Eltern-Podcast kam, musste ich erst eine Weile darüber nachdenken. Ich hörte in die bereits veröffentlichten Beiträge hinein und war doch sehr überrascht. Teilweise kannte ich die Interviewten Personen über ihren Blog, war aber dennoch erstaunt, wie anders der Eindruck bei so einem gesprochenem Interview ist. Es ist eben kein Blog-Beitrag und schon gar nicht ist es ein Zeitungsartikel. Man spricht erheblich anders, als man schreibt.

Der Zeitrahmen ist nur gute 30 Minuten und dennoch steckt in den Beiträgen viel mehr, als in jedem Blog-Beitrag und sicher 100x mal mehr, als in einem Zeitungsartikel, obwohl die Interviews für Zeitschriften und das Fernsehen viel länger dauerten. Dazu kommt eine andere, persönliche Note, einfach über die Stimme. Ich muss allerdings zugeben, dass ich mich an den Klang meiner eigenen kaum gewöhnen kann. 😉

Ich finde die Idee hinter dem Eltern-Podcast wirklich gut und es sind einige tolle Geschichten dabei, die erheblich ungefilterter daher kommen und sich auch sehr stark voneinander unterscheiden. Da sollte für jeden Elternteil was interessantes dabei sein. Was auch gut ist: Frauen und Männer sind beide in etwa gleich vertreten.

„Das Ziel dieses Podcasts ist es, Eltern in das Familienleben anderer Eltern einen Einblick zu geben. Und aufzuzeigen, dass viele Situationen und Herausforderungen die man mit Kindern erlebt, völlig normal sind.“

Inzwischen sind 17 Interviews online, letzteres ist von mir. Also, wer mal etwas von mir hören will, statt zu lesen, darf da gerne mal rein schauen. Für Leser des Blogs gibt es sicher kaum etwas neues, aber so verpackt ist es eben doch etwas anderes.

 

31 Jan

Und Plötzlich kam keiner mehr…

Normalerweise, wenn ich beim Arbeiten am PC ein Problem habe, denke ich mir:

„Irgend ein anderer Depp wird bereits genau das Problem vor mir gehabt haben, die Lösung finde ich schon.“ Bisher hat das eigentlich auch immer so funktioniert.

Als ich gestern in meinen Blog schaute, wunderte ich mich, dass meine Jetpack-Statistik nicht mehr da war. Ich schaute unter WordPress in die „Plugins“, Jetpack war weg. Seltsam, denn gelöscht hatte ich es nicht und beim letzten Blog-Artikel vom 19.01. war es auch noch da.

Jetpack: Plötzlich keine Besucher mehr auf dem Blog

Hmm, na gut, einfach neu installieren. Das klappte schon mal nicht, es kam ständig die Meldung, dass das Programm bereits vorhanden sei. Also loggte ich mich bei WordPress direkt ein, fand die Statistik und staunte: Seit dem 20.01. war kein einziger Besucher mehr gekommen. Das konnte nun ja auch irgendwie nicht stimmen.

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30 Jan

Unter den eigenen Verhältnissen leben?

Vor einigen Tagen las ich durch Zufall einen Artikel bei „Zeit-Online“ mit dem Titel:

Wozu der ganze Stress.“

Dieser Artikel beleuchtete etwas, was mich seit mindestens fünf Jahren beschäftigt und es auch heute noch tut. Er ging der Frage nach, ob Familien wirklich so oft auf zwei Einkommen angewiesen sind, wie es einem die Statistiken zeigen. Da bei uns je nur ein Elternteil arbeitet und der andere „nur“ zu Hause ist, haben wir für uns ja schon klar gestellt, dass wir mit einem Einkommen gut zurecht kommen können. Nach allen üblichen Definitionen gehören wir dabei ganz klar „nur“ zur „Mittelschicht“.

„Früher reichte ein Gehalt, um eine Familie zu ernähren. Heute braucht es zwei, heißt es. Aber stimmt das wirklich?“ Zeit-Online

In unserem Freundes- und Bekanntenkreis sind wir damit aber eher die Ausnahme, in den meisten Fällen geht der Partner zumindest einem Teilzeit-Job nach, einige haben auch die Doppel-Teilzeit-Lösung, eine Variante, die auch uns prinzipiell vorgeschwebt hat, aber nicht umsetzbar war. Ich will jetzt gar nicht weiter darauf rumreiten, der Artikel ist ganz gut geschrieben und mit vielen Zahlen versehen, ich brauche das ja nicht zu wiederholen.

Mir geht es um eine andere Frage, die auch dem Artikel entstammt: „Wäre es wirklich so schlimm auf dem Niveau der 80er-Jahre zu leben?“

1987

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19 Jan

Ein Blick in das Haushaltsbuch

Gerade habe ich unser Haushaltsbuch für 2016 abgeschlossen. Nach einem Jahr eine kleine Analyse finde ich immer hilfreich für die guten Vorsätze im folgenden Jahr. Bei uns hat sich an den Vorsätzen, auf den Haushalt bezogen, prinzipiell zu 2016 nicht viel geändert:

Die Auswertung des Haushaltsbuchs zeigt eindeutig: Wir haben da noch eine Menge Arbeit vor uns. Im letzten Jahr waren nur 10% unserer Einkäufe BIO, das ist viel weniger, als ich dachte. Allerdings hole ich ja auch was an Gemüse und Obst aus dem Garten und über die Pflückgemeinschaft, sonst wäre der Wert zumindest etwas höher.

In den letzten Monaten stieg der BIO-Anteil allerdings bis auf 20%, Tendenz steigend.

Die Bohnen „Kaleningrad“ blühen schön rot und nehmen den Topinambur als Kletterhilfe

Den Fleischkonsum haben wir tatsächlich in 2016 reduziert, mit einem gutem Anteil BIO. Schwein und Rind kommt praktisch nur noch in BIO-Qualität (und sehr selten) auf den Tisch, bei Hühnchen klappt das noch nicht so gut. Einen Teil vom Schwein- und Rindfleisch haben wir durch Lamm, Kaninchen und veganen Fleischersatz ersetzt. Gespart haben wir dadurch allerdings nicht. Die Milchprodukte sind zum Großteil in BIO-Qualität, damit ersetze ich persönlich einen hohen Anteil an Fleisch, rein rechnerisch stammen nur 20% der von mir täglich 150 g konsumierten Proteine aus Fleisch. Bei anderen Bodybuildern sieht das ganz anders aus. weiterlesen

9 Jan

Winterreifen für das Fahrrad

Hätte ich mal in den letzten Artikeln nicht so betont, dass ich mit den „Schwalbe Marathon Supreme“ noch nie einen Platten hatte. Letzten Donnerstag Morgen war es dann soweit, nach ca. 5000 Kilometern.

Ausgerechnet natürlich am Hinterrad, das mache ich lieber nicht selber.

Spikereifen als Einterreifen für den Alltagsradler.

Da ich nun ohnehin zum Händler musste, dachte ich erneut über Winterreifen für das Fahrrad nach. Im Grunde gibt es für den Alltagsradler zwei grundsätzliche Varianten, die eine ist auf Schnee und nasser Fahrbahn besser (ohne Spikes), der andere bei Eis und überfrorenem Schnee überlegen (mit Spikes). Beide Reifen-Typen werden bei Bedarf (bei Schnee und Eis) mit Minimaldruck gefahren und in der Übergangszeit (nur kalt und nass) mit Maximaldruck, um den Reifen zu schonen, wobei Winterreifen am Fahrrad generell mit weniger Luftdruck gefahren werden. Meine Sommerreifen sind empfohlen mit 4,5 bis 6,0 Bar, die Winterreifen zwischen 2,5 und 5,0 Bar.

In den letzten Tagen war es vermehrt spiegelglatt auf den Straßen, da ich am Niederrhein wohne, ist Schnee dafür eher selten. Meine Wahl fiel auf den „Schwalbe Marathon Winter„, ein Freund von mir fährt dagegen den „Continental Top Contact Winter II„. Da der Continental ohne Spikes daherkommt, fährt den Reifen locker in den Sommer rein, die Spike-Reifen wird man vermutlich so schnell wie möglich wieder tauschen wollen.

Die Reifen kosten in den guten Varianten in etwa gleich viel, bei mir wurden gut 100 Euro für den Satz mit Montage fällig, für das Wechseln alleine werden 26,00 Euro berechnet. weiterlesen

2 Jan

Silvester in der Jugendherberge: Erfahrungsbericht zum Silverster-Programm in Leutesdorf 2016/2017

Zum fünften Mal Silvester in der Jugendherberge, fünf verschiedene Herbergen, fünf verschiedene Programme, diesmal ging es in das ehemalige Kloster in Leutesdorf.

Rheinblick über einen Teil der ehemaligen Kloster-Anlage aus dem Zimmer

Wie in den letzten Jahren auch, fuhren wir mit mehreren Familien, diesmal waren es insgesamt vier mit 7 Kindern zwischen einem Jahr und 7 Jahren. Auch diesmal gaben wir vorab den Hinweis „glutenfrei“ für mich an.

Hier kurz die Übersicht über die letzten vier Jahre:

Als wir die Jugendherberge in Leutesdorf gebucht haben, war diese noch im Bau, daher gab es damals auch noch keine Informationen zum Silvester-Programm oder irgendwelche Erfahrungsberichte oder Bewertungen. Da „Leutesdorf“ zur Kategorie „IV+“ gehört, machten wir uns aber nur wenig Sorgen um die Qualität, womit wir auch richtig lagen.

Anlage und Ausstattung weiterlesen